Original von daberndl
würde einwerfen wollen, dass die erfolgreichen jahre des DFB in diesem jahrtausend auch nicht unbedingt lang geplant waren. ich mein ich würde schon sagen, dass schweinsteiger da zb prägend war als jemand der einfach im mittelfeld sowohl kampfschwein als auch guter passspieler und ordner war. und dieser besagte schweinsteiger war ja bevor so ein verrückter holländer zu bayern kam ein flügelspieler. werden wir ohne schweinsteiger im zentralen mittelfeld, der gegen argentinien das spiel seines lebens gemacht hat, weltmeister? eher nicht? haben dfb oder bayern jugendabteilungen den zum zentralen mittelfeldspieler geformt? ebenfalls nein.jetzt kann man natürlich sagen ja immerhin haben die ihn zu dem spieler gemacht in dem ein van gaal dann einen weltklasse zentralen mittelfeldspieler gesehen hat, aber trotzdem finde ich, dass da auch einfach immer verdammt viel varianz drin liegt.
Das habe ich anders wahrgenommen. Ab 2004 war Bierhoff zunächst Manager. Dann kam 2006 Klinsmann (mit Löw) erstmal mit der Ansage wir wollen den Titel und mit dem Sommermärchen. Limitiertes Team, aber haben bei aller Euphorie nicht schlecht gespielt und sich reingeworfen. Lahm und Schweinsteiger waren dabei. Dann kam Löw (mit Flick) und dann WM 2010 in Südafrika. In dem Kader finden sich dann viele junge Spieler der goldenen Generation, die 2014 dann Weltmeister wurden. Unter Löw insgesamt underperformt (vor allem nach dem Titel ohne Flick), aber immerhin einmal Weltmeister. Vor Löw ist auch Bierhoff weg gewesen. Ich denke der hat gute Dinge bewegt und organisiert beim DFB, auch wenn er am Ende eher zu Problem wurde. Genauso wie das überlange festhalten an Löw, nur weil man zusammen mal was gerissen hat.
Die DFB-Akademien gehören kleingeschrumpft. Zentralistischer Müll. Tatsächliche expertise in eigenverantwortlichen Ausbildungszentren ist da einfach überlegen. Die glätten die Leute zu sehr und selektieren Schönspieler ohne Rückrat, die dann mit 16 schon wissen, dass sie Pros werden und alles (nochmal zusätzlich) durchgepampert bekommen.
Seit 2022 ist eine gewisser Neuendorf Präsident des DFB. Bin voll dafür das Scheitern auch auf die Führung durch einen politischen Beamten zu schieben. Beamtenfussball. Genauso spielen sie halt auch ![]()
SPD-Getreue bauen DFB um - und setzen auf ein mächtiges Netzwerk
Zusammen mit Parteigenossin Nancy Faeser baut der SPD-Politiker und DFB-Präsident Bernd Neuendorf den Fußballverband sozialdemokratisch um. Er wird bereits „der Olaf Scholz des Fußballs“ genannt. Auch die SPD-Wahlkampfagentur ist inzwischen beim DFB aktiv. Dabei waren die Polit-Aktionen um die One-Love-Binde schon peinlich genug.
https://www.focus.de/sport/fussball/gastkommentar-mit-hilfe-des-praesidenten-baut-die-spd-den-dfb-in-ihrem-sinne-um_id_210699226.html