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Wurde ATo hier gut defendet? Die Umfrage wurde am Aug. 03, 2015 erstellt

  
  

How to defend AT

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MiiWiin
Beigetreten: 01.03.2007

How to defend AT

Die Blind Defense ist einer der wichtigsten Spots im No Limit Holdem, dennoch gibt es dort zahlreiche "Standard-"Spots, in denen man vor großen Herausforderungen steht. Heute schauen wir uns dabei ATo im Small Blind an - wie sollten wir hier am besten defenden?

Vielen Dank an Luzifer999, der diese Hand im No-Limit-Handdiskussionen-Forum veröffentlicht hat (die Hand findet ihr hier)!

Die Hand:

Spoiler

Hero (SB): $5.79
BB: $6.35 - VPIP: 21, PFR: 16, 3B: 16, AF: 0,0, Hands: 56
UTG: $4.73 - VPIP: 67, PFR: 8, 3B: 0, AF: 0,9, Hands: 79
MP: $5.15 - VPIP: 17, PFR: 14, 3B: 3, AF: 0,0, Hands: 108
CO: $5.21 - VPIP: 30, PFR: 20, 3B: 13, AF: 2,4, Steal: 47, Hands: 81
BTN: $5.15 - VPIP: 29, PFR: 27, 3B: 11, AF: 2,7, Hands: 95

Pre Flop: ($0.07) Hero is SB with T :heart: A :diamond:
2 folds, CO raises to $0.15, 1 fold, Hero calls $0.13, 1 fold

Flop: ($0.35) 6 :club: 7 :diamond: 8 :heart: (2 players)
Hero checks, CO bets $0.20, Hero calls $0.20

Turn: ($0.75) 2 :diamond: (2 players)
Hero checks, CO checks

River: ($0.75) J :heart: (2 players)
Hero checks, CO checks

Gut verteidigt?

Preflop callt unser Held ATo im Small Blind. Nach einem check/call am Flop mit Overcards und dem Gutshot wird runtergecheckt. Ist dies eine gute Defend-Strategie?
Dazu sollten wir uns wohl drei wichtige Fragen stellen?

1) Preflop-Call in Ordnung?

Spoiler

Pro:

Wir haben eine gute Equity gegen die CO-Range
Wir müssten nicht 3-bet/folden

Contra:

Im Small Blind ist es besser gegen Steals ausschließlich zu 3-betten
Durch den Call laden wir BB ein zu callen oder zu squeezen, beides sind Szenarien die wir mit ATo nicht benötigen

2) Flop check/call vertretbar?

Spoiler

Pro:

Wir halten Overcards + Gutshot, das ist stark genug um zu callen
Wenn wir raisen müssten wir raise/folden und somit unsere Equity aufgeben

Contra:

Die Equity werden wir out of Position schwer realisieren
Durch ein check/raise erzeugen wir Foldequity und erhalten die Initiative, also das was wir mit Draws OOP gerne wollen

3) Sollten wir am River versuchen zu bluffen?

Spoiler

Pro:

Ahigh mit T Kicker gewinnt hier zu selten den Showdown
Villain wird kaum eine starke Hand halten, sonst hätte er den Turn gebarrelt

Contra:

Gegen eine CO-Range kann AT noch gut sein
Wir können am River nicht viel for Value betten, also auch nicht viel bluffen. Wir haben aber viele schwächere Hände in unserer Range als Ahigh, die sollten wir bluffen und AT nur c/folden.

Ich freue mich auf eine interessante Diskussion!
Euer MiiWiin

Weitere interessante Highlight-Hände:
https://forums.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?postid=15510222#post15510222
https://forums.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?postid=15502466#post15502466
https://forums.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?postid=15495930#post15495930
https://forums.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?postid=15477762#post15477762
https://forums.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?postid=15455158#post15455158


Antwort
Zitat
14 Antworten

bis zum river standard, riverbet dürfte obligatorisch sein, wenn AT im showdown gewinnt, gewinnt es natürlich auch mit einer bet.


Antwort
Zitat
Luzifer999
Beigetreten: 18.04.2009

Im Small Blind ist es besser gegen Steals ausschließlich zu 3-betten

Kann jemand dazu ein bisschen mehr Input geben?
Ich spiele im SB mit Pockets schon 3b only, ebenso AQ, AK und schwache Ax. Ich wollte halt meine 3b Range nicht zu weit werden lassen, da ich den Eindruck habe, dass (auch schwache Spieler auf den micros) hier und da anfangen mit 4Bets backzuplayen.


Antwort
Zitat

ich denke der grund liegt darin, dass bb durch einen einfachen call vom sb einen besseren preis erhält.
da kann man schon mal 9,7s spielen, wenn man nur 2bb in einen 7bb pot investieren muss.


Antwort
Zitat
MiiWiin
Beigetreten: 01.03.2007

Original von prom31
bis zum river standard, riverbet dürfte obligatorisch sein, wenn AT im showdown gewinnt, gewinnt es natürlich auch mit einer bet.

Das ist ja letztlich nur eine TeilRange-Betrachtung.

AT ist ab und an noch gut und muss daher nicht in die Bluff-Range wandern. Aber es ist ja nicht so, dass wir damit ohnehin jeden Showdown gewinnen.

Verstehe daher die Aussage nicht "riverbet dürfte obligatorisch sein".

Wenn Villain dort bspw. zu 50% schwächeres hält udn damit behind checkt, zu 50% besseres hält und damit bettet ist die Line c/fold mit AT die maxEV-Line.


Antwort
Zitat
MiiWiin
Beigetreten: 01.03.2007

Original von Luzifer999

Im Small Blind ist es besser gegen Steals ausschließlich zu 3-betten

Kann jemand dazu ein bisschen mehr Input geben?
Ich spiele im SB mit Pockets schon 3b only, ebenso AQ, AK und schwache Ax. Ich wollte halt meine 3b Range nicht zu weit werden lassen, da ich den Eindruck habe, dass (auch schwache Spieler auf den micros) hier und da anfangen mit 4Bets backzuplayen.

3-bet Only gegen Steals aus CO/BU sind weit verbreitet.

Kann dazu die Videos von eroticjesus empfehlen, dort wird erklärt warum es die beste Möglichkeit ist.

Zusammengefasst:

- OOP ist immer schwer zu spielen
- Wir bekommen keine guten Odds
- Der BB ist hinter uns dran, kann squeezen oder callen (beides Mist mit der Range die wir callen würden)

Daher kann man im SB 3-b-Only spielen, die größere Defend-Arbeit fällt dem Big Blind zu.

Der kann sehr viel nach Steals callen, da er last-to-act ist und natürlich deutlich bessere Odds bekommt.


Antwort
Zitat
MiiWiin
Beigetreten: 01.03.2007

Original von Cab4l
ich denke der grund liegt darin, dass bb durch einen einfachen call vom sb einen besseren preis erhält.
da kann man schon mal 9,7s spielen, wenn man nur 2bb in einen 7bb pot investieren muss.

97s sollte im BB aber ohnehin ein Standard-Defend gegen ein BU-Openraise sein.

Wie gesagt, bei kleinen BU-Raises und einem Fold des SBs kann man im BB sicherlich eine sehr weite Range callen, 50% sollten dort ein grober Richtwert sein.

Im SB "reicht" es dagegen aus seine ~15% zu 3-betten und den Rest zu folden.

Ein weiterer Vorteil liegt natürlich darin, dass viele Gegner nicht mit 4-bets backplayen sondern mit Calls. Und da ist es natürlich schön keine polarisierte 3bRange zu haben sondern die Top-15%-Range, die uns letztlich einen Equity-Vorteil gibt.

Und "Angst" vor 4-bets brauchen wir ohnehin zu haben, es reicht doch aus wenn wir gegen 4-bets ausreichend defenden. Bei einer 15%Range brauchen wir halt etwas mehr als 5% die wir weiterspielen. Und auch hier nehmen wir dann natürlich die Top-Range (kann sich ja jeder selbst ausmalen wie diese aussieht).


Antwort
Zitat

Original von MiiWiin

Original von prom31
bis zum river standard, riverbet dürfte obligatorisch sein, wenn AT im showdown gewinnt, gewinnt es natürlich auch mit einer bet.

Das ist ja letztlich nur eine TeilRange-Betrachtung.

AT ist ab und an noch gut und muss daher nicht in die Bluff-Range wandern. Aber es ist ja nicht so, dass wir damit ohnehin jeden Showdown gewinnen.

Verstehe daher die Aussage nicht "riverbet dürfte obligatorisch sein".

Wenn Villain dort bspw. zu 50% schwächeres hält udn damit behind checkt, zu 50% besseres hält und damit bettet ist die Line c/fold mit AT die maxEV-Line.

das ist aber nicht so, kleine pairs, a6 usw. sind besser, folden zumeist trotzdem. zudem spielt es keine rolle, ob AT im showdown, oder mit einem "bluff" gegen eine schwächere hand gewinnt.

dies setzt natürlich voraus, dass villain nicht bluffraised und das typische NL5 fit/fold spielt, dies dürfte allerdings wahrscheinlicher sein, als gegen einen kompetenten villain zu spielen.


Antwort
Zitat
Vip3rXXL
Beigetreten: 27.10.2012

Bin ich der einzige der hier am Flop donken würde? Wir entscheiden öfters mal den Pot direkt für uns, wobei sogar einige stärkere Hände mucken werden, können einige Turns 2nd barreln und vereinfachen uns generell das Leben. C/c Flop um ui jeden Turn zu folden ist imo nicht gut, zumal Villian, wenn er diesen Flop cbetet, auch sehr oft die 2nd barrel feuern wird.


Antwort
Zitat
MiiWiin
Beigetreten: 01.03.2007

Original von Vip3rXXL
Bin ich der einzige der hier am Flop donken würde? Wir entscheiden öfters mal den Pot direkt für uns, wobei sogar einige stärkere Hände mucken werden, können einige Turns 2nd barreln und vereinfachen uns generell das Leben. C/c Flop um ui jeden Turn zu folden ist imo nicht gut, zumal Villian, wenn er diesen Flop cbetet, auch sehr oft die 2nd barrel feuern wird.

Ist eine Grundsatzfrage ob man Donkbets in sein Play grundsätzlich integrieren möchte. Ob der Spot dafür so toll ist - was würdest du mit Sets/Straights machen? Wie würdest du da die Ranges aufstellen?

Was spricht denn gegen ein c/raise?


Antwort
Zitat
Vip3rXXL
Beigetreten: 27.10.2012

Original von MiiWiin

Original von Vip3rXXL
Bin ich der einzige der hier am Flop donken würde? Wir entscheiden öfters mal den Pot direkt für uns, wobei sogar einige stärkere Hände mucken werden, können einige Turns 2nd barreln und vereinfachen uns generell das Leben. C/c Flop um ui jeden Turn zu folden ist imo nicht gut, zumal Villian, wenn er diesen Flop cbetet, auch sehr oft die 2nd barrel feuern wird.

Ist eine Grundsatzfrage ob man Donkbets in sein Play grundsätzlich integrieren möchte. Ob der Spot dafür so toll ist - was würdest du mit Sets/Straights machen? Wie würdest du da die Ranges aufstellen?

Was spricht denn gegen ein c/raise?

Sets würde ich in einer gewissen Frequenz auch donken, da ich hier nicht immer mit einer cbet rechne. Gegen c/r spricht für mich, dass eine Range die den Flop betet sich nicht sehr gerne von der eigenen Hand trennen wird. Es sind einige Draws / Combodraws möglich die Villian ip nicht gerne aufgeben wird. Folglich werden wir wahrscheinlich auch viele Turns beten müssen, was bei der Potsize nach dem c/r dann schon sehr teuer werden kann.


Antwort
Zitat
MiiWiin
Beigetreten: 01.03.2007

Original von Vip3rXXL

Original von MiiWiin

Original von Vip3rXXL
Bin ich der einzige der hier am Flop donken würde? Wir entscheiden öfters mal den Pot direkt für uns, wobei sogar einige stärkere Hände mucken werden, können einige Turns 2nd barreln und vereinfachen uns generell das Leben. C/c Flop um ui jeden Turn zu folden ist imo nicht gut, zumal Villian, wenn er diesen Flop cbetet, auch sehr oft die 2nd barrel feuern wird.

Ist eine Grundsatzfrage ob man Donkbets in sein Play grundsätzlich integrieren möchte. Ob der Spot dafür so toll ist - was würdest du mit Sets/Straights machen? Wie würdest du da die Ranges aufstellen?

Was spricht denn gegen ein c/raise?

Sets würde ich in einer gewissen Frequenz auch donken, da ich hier nicht immer mit einer cbet rechne. Gegen c/r spricht für mich, dass eine Range die den Flop betet sich nicht sehr gerne von der eigenen Hand trennen wird. Es sind einige Draws / Combodraws möglich die Villian ip nicht gerne aufgeben wird. Folglich werden wir wahrscheinlich auch viele Turns beten müssen, was bei der Potsize nach dem c/r dann schon sehr teuer werden kann.

Wenn du dir da gute Pläne ausgearbeitet hast wird das sicherlich sinnvoll sein.

Ich sehe aber auch kein großes Problem in solchen Spots zu 100% zu checken.

Grundsätzlich werden Donks meistens als weak aufgefasst, es wird zumindest relativ häufig "gegen an gespielt", meistens nach dem Motto "ich calle am Flop und floate dann eben den Turn".

Hier zu donken kann eine Option sein, aber was machst du nach einem Call deines Gegners und einem blank Turn?

Hast du für diese Spots auch Pläne (also Multi-Street-Pläne)?


Antwort
Zitat
Vip3rXXL
Beigetreten: 27.10.2012

Original von MiiWiin

Original von Vip3rXXL

Original von MiiWiin

Original von Vip3rXXL
Bin ich der einzige der hier am Flop donken würde? Wir entscheiden öfters mal den Pot direkt für uns, wobei sogar einige stärkere Hände mucken werden, können einige Turns 2nd barreln und vereinfachen uns generell das Leben. C/c Flop um ui jeden Turn zu folden ist imo nicht gut, zumal Villian, wenn er diesen Flop cbetet, auch sehr oft die 2nd barrel feuern wird.

Ist eine Grundsatzfrage ob man Donkbets in sein Play grundsätzlich integrieren möchte. Ob der Spot dafür so toll ist - was würdest du mit Sets/Straights machen? Wie würdest du da die Ranges aufstellen?

Was spricht denn gegen ein c/raise?

Sets würde ich in einer gewissen Frequenz auch donken, da ich hier nicht immer mit einer cbet rechne. Gegen c/r spricht für mich, dass eine Range die den Flop betet sich nicht sehr gerne von der eigenen Hand trennen wird. Es sind einige Draws / Combodraws möglich die Villian ip nicht gerne aufgeben wird. Folglich werden wir wahrscheinlich auch viele Turns beten müssen, was bei der Potsize nach dem c/r dann schon sehr teuer werden kann.

Wenn du dir da gute Pläne ausgearbeitet hast wird das sicherlich sinnvoll sein.

Ich sehe aber auch kein großes Problem in solchen Spots zu 100% zu checken.

Grundsätzlich werden Donks meistens als weak aufgefasst, es wird zumindest relativ häufig "gegen an gespielt", meistens nach dem Motto "ich calle am Flop und floate dann eben den Turn".

Hier zu donken kann eine Option sein, aber was machst du nach einem Call deines Gegners und einem blank Turn?

Hast du für diese Spots auch Pläne (also Multi-Street-Pläne)?

Am Turn barrel ich jeden J+.


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MiiWiin
Beigetreten: 01.03.2007

Original von Vip3rXXL

Original von MiiWiin

Original von Vip3rXXL

Original von MiiWiin

Original von Vip3rXXL
Bin ich der einzige der hier am Flop donken würde? Wir entscheiden öfters mal den Pot direkt für uns, wobei sogar einige stärkere Hände mucken werden, können einige Turns 2nd barreln und vereinfachen uns generell das Leben. C/c Flop um ui jeden Turn zu folden ist imo nicht gut, zumal Villian, wenn er diesen Flop cbetet, auch sehr oft die 2nd barrel feuern wird.

Ist eine Grundsatzfrage ob man Donkbets in sein Play grundsätzlich integrieren möchte. Ob der Spot dafür so toll ist - was würdest du mit Sets/Straights machen? Wie würdest du da die Ranges aufstellen?

Was spricht denn gegen ein c/raise?

Sets würde ich in einer gewissen Frequenz auch donken, da ich hier nicht immer mit einer cbet rechne. Gegen c/r spricht für mich, dass eine Range die den Flop betet sich nicht sehr gerne von der eigenen Hand trennen wird. Es sind einige Draws / Combodraws möglich die Villian ip nicht gerne aufgeben wird. Folglich werden wir wahrscheinlich auch viele Turns beten müssen, was bei der Potsize nach dem c/r dann schon sehr teuer werden kann.

Wenn du dir da gute Pläne ausgearbeitet hast wird das sicherlich sinnvoll sein.

Ich sehe aber auch kein großes Problem in solchen Spots zu 100% zu checken.

Grundsätzlich werden Donks meistens als weak aufgefasst, es wird zumindest relativ häufig "gegen an gespielt", meistens nach dem Motto "ich calle am Flop und floate dann eben den Turn".

Hier zu donken kann eine Option sein, aber was machst du nach einem Call deines Gegners und einem blank Turn?

Hast du für diese Spots auch Pläne (also Multi-Street-Pläne)?

Am Turn barrel ich jeden J+.

Um was zu verkaufen?

Wenn du Stärke signalisieren willst wären 5/6/7/8/9 gute Karten die dir zur Straight oder FH verhelfen.

Wenn du einen Jack barrelst - wie willst du denn getroffen haben?


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Vip3rXXL
Beigetreten: 27.10.2012

Original von MiiWiin

Original von Vip3rXXL

Original von MiiWiin

Original von Vip3rXXL

Original von MiiWiin

Original von Vip3rXXL
Bin ich der einzige der hier am Flop donken würde? Wir entscheiden öfters mal den Pot direkt für uns, wobei sogar einige stärkere Hände mucken werden, können einige Turns 2nd barreln und vereinfachen uns generell das Leben. C/c Flop um ui jeden Turn zu folden ist imo nicht gut, zumal Villian, wenn er diesen Flop cbetet, auch sehr oft die 2nd barrel feuern wird.

Ist eine Grundsatzfrage ob man Donkbets in sein Play grundsätzlich integrieren möchte. Ob der Spot dafür so toll ist - was würdest du mit Sets/Straights machen? Wie würdest du da die Ranges aufstellen?

Was spricht denn gegen ein c/raise?

Sets würde ich in einer gewissen Frequenz auch donken, da ich hier nicht immer mit einer cbet rechne. Gegen c/r spricht für mich, dass eine Range die den Flop betet sich nicht sehr gerne von der eigenen Hand trennen wird. Es sind einige Draws / Combodraws möglich die Villian ip nicht gerne aufgeben wird. Folglich werden wir wahrscheinlich auch viele Turns beten müssen, was bei der Potsize nach dem c/r dann schon sehr teuer werden kann.

Wenn du dir da gute Pläne ausgearbeitet hast wird das sicherlich sinnvoll sein.

Ich sehe aber auch kein großes Problem in solchen Spots zu 100% zu checken.

Grundsätzlich werden Donks meistens als weak aufgefasst, es wird zumindest relativ häufig "gegen an gespielt", meistens nach dem Motto "ich calle am Flop und floate dann eben den Turn".

Hier zu donken kann eine Option sein, aber was machst du nach einem Call deines Gegners und einem blank Turn?

Hast du für diese Spots auch Pläne (also Multi-Street-Pläne)?

Am Turn barrel ich jeden J+.

Um was zu verkaufen?

Wenn du Stärke signalisieren willst wären 5/6/7/8/9 gute Karten die dir zur Straight oder FH verhelfen.

Wenn du einen Jack barrelst - wie willst du denn getroffen haben?

Ich muss nichts treffen, ich hab mein 2pair+ schon am Flop und donke ja, weil ich angst vor dem Check-behind habe :f_biggrin:

Villian muss ja wohl auch irgendetwas haben am Flop und da helfen ihm Karten wie 5,6,7,8 wahrscheinlich schon, zumal jeder 6,7,8 mein Set / 2 Pair unwahrscheinlicher macht. Wenn er den Flop callt wird ihn so eine Karte am Turn selten von einem weiteren Call abhalten. Eine 9 bete ich nicht um sie in meiner c/c Range zu haben. Bzw.: der J ändert zwar nichts und wird im normalfall keinem weiterhelfen, aber unterbewusst hält das Bildchen (Overcard) doch viele davon ab einen lighten Call zu machen, scared einfach per default :) Ausserdem kann ich mir recht sicher sein, dass ihm der J z.B. nicht hilft ^^


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