Das was du schreibst Spinshot, ist falsch und unwissenschaftlich. Deine Aussagen sind veraltet und widerlegt. Das Fasten sehr gesund für den Körper ist, ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen. Davon ausgehend, dass man sich an die Regeln zum gesunden Fasten hält. Mineralien, vor allem Salz, zu sich nimmt. Viel trinkt.
Wenn du deine Meinung aktualisieren willst und der Realität anpassen, dann würde ich dir erst mal diese Doku hier empfehlen: Fasten: Ein Phänomen wird erforscht | Doku HD | ARTE
Dann verstehst du auch besser die Hintergründe.
Original von Plastichamer
Dein 14 Tage Plan liesst sich aber schon wie das Änfängerprogramm für schwurbeligen Schwachsinn.
Liest sich etwas zu gottgegeben und sollte in dieser terminlichen Detailliertheit wissenschaftlich nicht haltbar sein. Die Prozesse laufen in der Regel nicht alle so terminlich festhaltbar ab. Weil jeder Mensch eine andere Vorgeschichte hat, einen anderen Ausgangspunkt und dadurch unterschiedlich reagiert. Der Körper merkt sich zum Beispiel auch Fastenerfahrungen und profitiert davon, beim nächsten Fasten.
Die genannten Prozesse sind imo nicht alle bis ins Letzte wissenschaftlich nachgewiesen, vor allem nicht für den menschlichen Organismus. Da gibt es dann nur Studien mit Mäusen und so.
Ich lass das Bild mal von meiner Fasten KI analysieren und poste das Ergebnis in den Spoiler:
Spoiler
🔍 Tage 1–3: Übergangsphase
Gut belegt:
Glykogenspeicher leeren sich innerhalb von 24–36 Stunden.
Blutzuckerspiegel sinkt leicht, erste Ketonkörperproduktion startet.
Kopfschmerzen & Schwäche durch Glukoseentzug → häufig.
Elektrolyte (v.a. Natrium, Kalium, Magnesium) sind wichtig.
Einschränkung:
„Mentale Klarheit“ kann auftreten, ist aber individuell verschieden und noch nicht systematisch erforscht.
🔍 Tage 4–7: Ketose stabil, Hunger ↓, mentale Klarheit ↑
Gut belegt:
Ketonkörper steigen deutlich (v.a. β-Hydroxybutyrat).
Autophagie nimmt zu (v.a. ab Tag 2–4) → Nobelpreis 2016 Yoshinori Ohsumi.
Körper nutzt Fett als Hauptbrennstoff.
Viele berichten subjektiv von klarerem Denken → unterstützt durch Studien zu Ketonkörpern & Kognition.
Wachstumshormonspiegel steigen → belegt (u.a. Ho et al., 1988; Møller et al., 2009).
Einschränkung:
Die Aussage „Stammzellaktivierung beginnt“ ab Tag 5 ist hauptsächlich aus Tierversuchen bekannt (z.B. Longo et al., 2014), beim Menschen Hinweise, aber keine direkte Bestätigung.
🔍 Tage 8–14: Zellreinigung, Immunregeneration, Autophagie, Stammzellen
Teils gut belegt:
Ketose bleibt stabil.
Protein-Recycling (z.B. durch Autophagie & Ubiquitin-Proteasom-System): ja, aber kein vollständiger "Neubau" von Proteinen.
Stammzellbildung & Immunregeneration:
Mäusestudien: starke Hinweise (Longo et al., 2014, Cell Stem Cell).
Menschen: Hinweise, aber keine harten Endpunktstudien.
Verbesserungen bei Insulinresistenz & Entzündungsparametern nach >5 Tagen Fasten sind nachgewiesen (z. B. Wei et al., 2017).
Einschränkungen:
Aussagen wie „Immunsystem vollständig erneuert“ oder „Zellregeneration in Haut, Darm, Organen“ sind übertrieben formuliert – möglich sind verbesserte Reparaturprozesse, aber nicht ein kompletter „Reset“.
„Mentale Hochform“ ist subjektiv, nicht zuverlässig messbar.
⚠️ Zusammenfassung (am Ende des Bildes):
Die Zeitabschnitte sind grob sinnvoll gewählt.
Die Begriffe wie „mentale Klarheit“, „Zellreinigung“, „Immunneustart“ sind wissenschaftlich schwer exakt messbar und sollten nicht als garantierte Prozesse verstanden werden.
Vieles davon stammt aus präklinischer Forschung (v.a. Mäuse) oder aus Studien mit kleinen Gruppen.
🧪 Studienempfehlungen zum Thema:
Longo et al. (2014):
Fasting mimicking diet promotes regeneration and reduces autoimmunity and multiple sclerosis symptoms
→ PMID: 24905074
Cheng et al. (2017):
Fasting-mimicking diet reduces IGF-1 and glucose, and extends healthspan in mice and humans
→ PMID: 28708616
de Cabo & Mattson (2019):
Effects of Intermittent Fasting on Health, Aging, and Disease (NEJM, Überblick)
→ PMID: 31830820
✅ Fazit:
Die Grafik gibt einen guten Überblick über mögliche physiologische Prozesse, jedoch:
Nicht jeder Punkt ist klinisch bewiesen.
Vieles stammt aus Mausmodellen oder ist extrapoliert.
Manche Aussagen sind stark vereinfacht oder überhöht.
Cliffs:
Die Zeitabschnitte sind grob sinnvoll gewählt.
Die Begriffe wie „mentale Klarheit“, „Zellreinigung“, „Immunneustart“ sind wissenschaftlich schwer exakt messbar und sollten nicht als garantierte Prozesse verstanden werden.
Vieles davon stammt aus präklinischer Forschung (v.a. Mäuse) oder aus Studien mit kleinen Gruppen.
✅ Fazit:
Die Grafik gibt einen guten Überblick über mögliche physiologische Prozesse, jedoch:
Nicht jeder Punkt ist klinisch bewiesen.
Vieles stammt aus Mausmodellen oder ist extrapoliert.
Manche Aussagen sind stark vereinfacht oder überhöht.