Original von AyCaramba44
Original von killercrush3
Original von bumblebeebee
In der Provinz im nördlichen RLP gibt's auch in jedem zweiten Dorf ne Teststation für Gratistests. Werden von den DRK und THW Ortsgruppen betrieben, die sich freuen, dass sie 12€ pro durchgeführtem Test erhalten.
fyp
Riesiger Kostenfaktor, minimale Wirkung. In unserer Gegend wurden von inzwischen knapp 4k tests ganze 8 Leute positiv getestet, lol.
Ist das nicht der Sinn dahinter, dass man durch sehr viele Tests die wenigen Corona-Infizierten findet? Würden die 8 Leute 2 Wochen rumlaufen und jeder 5 anstecken, dann hätte man wieder nach kurzer Zeit sehr viel mehr. So setzt man eben am Anfang an und nicht erst bei hohen Zahlen.
Die Alternative wäre also für dich, bei niedrigen Zahlen nichts zu machen, weil man nur wenige findet und dann bei sehr hohen Zahlen sehr viel zu testen, weil man dann auch viel mehr findet? Warum dann nicht dieses Szenario direkt verhindern?
Zu den Kosten:
Sind 12€ wirklich viel? Dazu sind die 12€ ja auch nicht weg, sondern es wird indirekt damit die DRK und THW unterstützt. Also einen gemeinnützigen Verein. Wenn man dadurch dann z.B. Großeltern mit einem guten Gewissen besuchen kann, dann der Betrag ein Witz.
5 Leute anstecken dürfte niemand von denen, wie auch bei den Kontaktbeschränkungen. Von den 8 waren zumindest auch mal die Hälfte falsch-positiv. Wir haben also maximal 4 infizierte aufgedeckt und dafür 50.000€ aufgewendet. Ob das viel ist, kann jeder für sich entscheiden. Die Mehrzahl der Anbieter sind in meiner Gegend übrigens Apotheken und private, die ebenfalls die 12€ erhalten. Dieses Testgeschäft ist eine Goldgrube.
Gegenüber den tatsächlich aufgedeckten infizierten stehen dann die Leute, die sich "freitesten" und sich im Glauben an eine nicht vorliegende infektion privat treffen, keine Abstände einhalten etc. Das ist in anbetracht der erheblichen Fehlerquote der schnelltests die Kehrseite und dürfte den minimalen positiven Effekt schnell aufheben.