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stefeu
Beigetreten: 10.01.2007

Ah nagut, wenn man nicht stirbt

Original von Mahagoni

Original von matusow

Original von Mahagoni

Original von p00s88
Objektiv betrachtet, sollte sich auch jeder Geschwächte/über 60-jährige impfen lassen :f_thumbsup:
Fyp

Kannst du das belegen?

Edit: ach sorry du meintest "auch", also zu jedem anderen über 18.

Schau dir die Statistik an. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen..

Wenn man es so oberflächlich betrachten möchte wie du, dann braucht man dazu wirklich nicht mehr sagen.
Falls nicht, dann würde man vielleicht feststellen dass es bei einer Coronainfektion der Tod nicht die einzige unschöne Folge ist vor der einen die Impfung bewahren kann.


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Zitat
schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007

naja zumindest bei den unter 50 jährigen reden wir hier von so geringen wahrscheinlichkeiten, das ich das schon schwierig finde die leute bei sowas zu entmündigen. und mit einer überlastung des systems haben die auch nichts zu tun.
wie so undifferenziert an manchen orten dann für diese gruppe auch noch ausgangsperren angemessen und das mildeste mittel sein sollen will nicht in meinen kopf und wenn sowas vor gericht bestand hat finde ich das schon durchaus bedenklich.


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Zitat
stefeu
Beigetreten: 10.01.2007

Ihm ging es doch aber nur darum, ob man sich impfen lassen sollte oder nicht. Nicht etwa um Impfflicht oder Ausgangssperren.


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

Original von FiftyBlume

Original von domano
Gut 6000 Todesfälle unter 60 sind imo ein sehr guter Grund diese Altersgruppe mit in die Impfpflicht zu nehmen. Man darf auch nicht die Leute vergessen, die bis heute unter einem schweren Verlauf leiden.

Bist du dann auch zeitgleich für die Einführung einer Impfpflicht gegen Grippe - zumindest für Ältere?

Verstehe nicht ganz warauf du hinaus möchtest. In Jahren mit schweren Grippewellen haben wir ca 30k Tote durch die Grippe.(ohne irgendwelche Maßnahmen) Da liefert Corona trotz Maßnahmen ganz andere Zahlen. Deshalb sollten wir uns erstmal um Corona kümmern.

Zur Bewertung der Impfpflicht für Grippe fehlen mir die Daten. Ich weiß auch nicht genau wie da die Todesfälle verteilt sind. Aber generell sollte man sich die Frage stellen, ob man die Grippetoten in Zukunft weiterhin in kauf nehmen möchte. Hat die Gesellschaft bisher nur nicht so wirklich interessiert. Dann ist die Frage ob man wirklich eine Pflicht braucht oder mehr aufklärung usw. die impfzahlen hochbringt.

Ich bin generell ja auch dafür, dass jeder selbst entscheiden kann, ob er sich impfen lässt oder nicht. Sehe das nur etwas anders, wenn das nicht impfen dazu führt, dass die freiheit aller eingeschränkt werden muss oder andere darunter leiden. Das muss für jede Impfung individuell abgewogen werden. Impfpflicht für Masern finde ich zum Beispiel super sinnvoll. Impfpflicht für Corona aktuell auch, ob man die in 2 Jahren noch braucht ist eine andere Frage, weil dann werden sich die ungeimpften auch mal infiziert haben.


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Zitat
schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007

bin ich bei dir, aber das einzige problem was wir haben sind die ungeimpften ü50. sollte dann nicht eine impflicht ü50 sowohl leichter zu begründen und schneller zu beschließen sein als eine allgemeine? außerdem könnte man dann auch diese risikogruppe viel schneller durchimpfen wenn die pflicht da ist.


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Zitat
Mahagoni
Beigetreten: 15.03.2007

Zahlen von heute für ganz Deutschland:

Neuinfektionen gesamt:
112323
davon Omikron:
19825
Krankenhausinzidenz:
3,34 (zum Vergleich Weihnachten 2020 15,75)


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Zitat
Zivilist
Beigetreten: 02.12.2008

hat sich irgendetwas an dem Grundsatz geändert, dass Einschränkungen der Freiheitsrechte - also auch die Impfpflicht - nur mit der Überlastung der Intensivstationen begründbar sind?

Finde es sehr bedenklich, wie viele mittlerweile scheinbar die Meinung vertreten, dass die Impfpflicht total ok ist, nur weil es logisch stimmt, dass Impfung > keine Impfung.

Es ist nach wie vor nicht die Aufgabe des Staates, die Bürger vor sich selbst zu schützen.


Antwort
Zitat
D4niD4nsen
Beigetreten: 15.11.2007

Cool jetzt hat man von heute auf morgen beschlossen das man mit 1x Johnson&Johnson als ungeimpft gilt. Heißt natürlich heute zweite mRna-Impfung gemacht aber für 2 Wochen darf ich jetzt auf Teile meiner Freiheitsrechte verzichten.

... weil der Staat unfähig ist eine offensichtlich notwendige Übergangszeit bis in Kraft treten zu beschließen. Das Amt in Hessen sagt "das das unglücklich ist ist bekannt man überlegt es nachzubessern"

Jetzt können sie eigentlich machen was sie wollen, wenn sie es so lassen fühle ich mich verarscht und denke sie sind inkompetent und wenn sie es nachbessern haben sie offensichtlich ohne sinn irgendwas beschlossen und dann gilt das gleiche.


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Zitat
dak113
Beigetreten: 25.04.2009

Original von FiftyBlume

Original von domano
Gut 6000 Todesfälle unter 60 sind imo ein sehr guter Grund diese Altersgruppe mit in die Impfpflicht zu nehmen. Man darf auch nicht die Leute vergessen, die bis heute unter einem schweren Verlauf leiden.

Bist du dann auch zeitgleich für die Einführung einer Impfpflicht gegen Grippe - zumindest für Ältere?

Wenn wir nur genug schädliches Verhalten verbieten, dann haben wir bald gar keine Toten mehr. Deshalb haben Diktaturen mit maximalen Freiheitseinschränkungen ja auch die Bevölkerung mit der höchsten Lebenserwartung :f_drink:


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Apropos Diktatur, ich bin gespannt, was jetzt in den nächsten Wochen in China abgeht. Die Nocovid Strategie wird bei Omikron wahrscheinlich nicht mehr funktionieren und der Impfstoff wirkt kaum gegen Omikron. Könnte richtig übel werden...

Original von Zivilist
Es ist nach wie vor nicht die Aufgabe des Staates, die Bürger vor sich selbst zu schützen.

Ist das so? Die Gurtpflicht muss dann auch wieder weg?


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

Original von Zivilist
hat sich irgendetwas an dem Grundsatz geändert, dass Einschränkungen der Freiheitsrechte - also auch die Impfpflicht - nur mit der Überlastung der Intensivstationen begründbar sind?

Finde es sehr bedenklich, wie viele mittlerweile scheinbar die Meinung vertreten, dass die Impfpflicht total ok ist, nur weil es logisch stimmt, dass Impfung > keine Impfung.

Es ist nach wie vor nicht die Aufgabe des Staates, die Bürger vor sich selbst zu schützen.

Gibt nicht das eine Grundrecht. Schau dir allein mal Artikel 2 an:
Freie Entfaltung der Persönlichkeit, Allgemeine Handlungsfreiheit, Freiheit der Person, Recht auf Leben, Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Hier könnte man nun argumentieren, dass die Impfpflicht, einige dieser Grundrechte verletzt. Man kann aber auch argumentieren, dass nicht Impfen Grundrechte verletzt. Und dafür gibts eben Gerichte, die das abwägen und entscheiden.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von domano

Original von FiftyBlume

Original von domano
Gut 6000 Todesfälle unter 60 sind imo ein sehr guter Grund diese Altersgruppe mit in die Impfpflicht zu nehmen. Man darf auch nicht die Leute vergessen, die bis heute unter einem schweren Verlauf leiden.

Bist du dann auch zeitgleich für die Einführung einer Impfpflicht gegen Grippe - zumindest für Ältere?

Verstehe nicht ganz warauf du hinaus möchtest. In Jahren mit schweren Grippewellen haben wir ca 30k Tote durch die Grippe.(ohne irgendwelche Maßnahmen) Da liefert Corona trotz Maßnahmen ganz andere Zahlen. Deshalb sollten wir uns erstmal um Corona kümmern.

Bei Corona ist ja die Debatte über eine Impfpflicht in erster Linie von der Frage getrieben, wie die Überlastung des Gesundheitssystems vermieden werden soll.

Dein Beitrag zielt aber eher auf "Muss der Staat die Leute vor schlechten Entscheidungen bewahren?" ab - zumindest habe ich das so verstanden. Deshalb die Frage nach der Grippeimpfung, weil die Sachlage dort ja durchaus ähnlich ist und dort ab einem gewissen Alter ein höheres persönliches Risiko als das Risko junger Leute bei Corona.


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

Sehe das bissl komplexer an: Um die Gesundheit der Menschen (Grundrecht) (mittlerweile vor allem der ungeimpften) zu schützen, werden Freiheiten (Grundrechte) eingeschränkt. Eine Lösung wäre, dass man eine Impfung zur Pflicht macht (Ggf. Verstoß gegen Grundrecht) um andere Grundrechte zu schützen (Gesundheit, Freiheiten)

Das ist halt ein klassiches juristisches Problem, dass sich nicht einfach lösen lässt. Und ja würde Corona nicht zur Überlastung der Krankenhäuser/ Intensivstationen führen, hätten wir nicht das Problem, dass wir Freiheiten einschränken müssen.


Antwort
Zitat
TBone98
Beigetreten: 25.07.2006

Original von Zivilist
Es ist nach wie vor nicht die Aufgabe des Staates, die Bürger vor sich selbst zu schützen.

Und auf welcher Grundlage dürfen staatliche Institutionen Dich dann davon abhalten, Dich umzubringen?


Antwort
Zitat
BradNitt
Beigetreten: 22.07.2011

https://www.ppm-online.org/pflegestandards/notfallmanagement/zwangseinweisung/

Die freiheitsentziehenden Maßnahmen sind demnach nur einzusetzen, wenn von dem Betroffenen eine akute Gefährdung für sich oder andere ausgeht.


Antwort
Zitat
Mahagoni
Beigetreten: 15.03.2007

Original von TBone98

Original von Zivilist
Es ist nach wie vor nicht die Aufgabe des Staates, die Bürger vor sich selbst zu schützen.

Und auf welcher Grundlage dürfen staatliche Institutionen Dich dann davon abhalten, Dich umzubringen?

Finde ich auch eine absolute Frechheit, dass man, wenn man nicht mehr leben möchte, nicht einfach legal eine Spritze beim Arzt bekommen kann.
Gott sei Dank gibt es auch in D genug Ärzte, die sich nicht an das Gesetz halten und den Willen der Menschen akzeptieren und sie von ihren Leiden erlösen.
Aber das ist ein anderes Thema..


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Wo hast du denn die Zahlen mit den Neuinfektionen und dem Omikronanteil her?
Wenn die Omikron Variante und deren Eigenschaft viele Geimpfte zu infiziern an den hohen Fallzahlen Schuld sein soll dann sollte doch die Omikronvariante die Mehrzahl der Infektionen ausmachen.


Antwort
Zitat
Mahagoni
Beigetreten: 15.03.2007
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Danke.
Denke der Fehler liegt darin, dass da nur die tatsächlich sequenzierten Fälle angegeben sind. Die absoluten Fälle sollten höher sein, sofern meine Logik stimmt.


Antwort
Zitat
schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007

weil halt nicht jede infektion sequenziert wird. das eine ist halt totale infektionen, omikron der anteil von allen sequenzierten...

€: da warst schon schneller


Antwort
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