Of the 31,486 symptomatic infections,1,856 (6%) had not recovered and 13,350 (42%) only partially
Muss sagen, das klingt einfach total utpoisch, dass 42% partially recovern. Fast jeder Zweite recovered nicht oder nur teilweise?
Deckt sich das mit irgendjemandem Umfeld hier?
Da reicht tatsächlich auch schon der eigene Dunstkreis, das infrage zu stellen. Ich kenne so an die 100-200 Menschen persönlich und von denen sind so ca. 98% vollständig recovered. Natürlich kann ich nicht jedem sagen, ob es denen nur "nach außen hin" gut geht oder ob sie in so einem Survey was anderes erzählen. Ich kenne literally eine Person mit Long COVID, die sich im Mai 2020 infiziert hat und 6 Monate später immer noch keinen Geruchssinn hatte, aber bei der ich nicht mal sicher wäre, ob das unter Long COVID fällt.
Aber ich könnte es auf die reduzieren, bei denen ich wüsste, wenn sie Long COVID hätten im absolut engsten Umkreis. Da ist die Quote ~0/20. Das wäre schon sehr sehr unwahrscheinlich, wenn die tatsächliche Quote bei 48% wäre, auch wenn mein Dunstkreis nicht alle Alters- und Risikogruppen inkludiert.
Ich tu mich mit diesem Ansatz irgendwie schwer. Eine Kohorte macht ne Krankheit durch und dann wird per Questionnaire only das Wohlbefinden abgefragt. Und jeder, der da irgendeine Verschlechterung reported, gilt dann als nicht recovered und "Long"?
Ich würde einfach wetten, dass du dieselbe Studie mit ähnlichen Ergebnissen bekämst, wenn du irgendeine andere Krankheit nähmst, mit der die Leute vorher infiziert waren, wie Grippe, Mandelentzündung oder Bronchitis.
Ich würde Geld drauf wetten, dass es bei so einer Studie auch signifikant Long Grippe, Long Tonsilitis und Long Bronchitis gäbe.
Für mich wäre in dem Zusammenhäng Long COVID eher das, was on top käme.
Wenn also zB bei den 3 anderen Krankheiten die "Long-Rate = partially recovered" 34% wäre, dann wären die 8% on top wirklich Long Covid und spezifisch für diese Erkrankung.
Ich bin kein Long-COVID Leugner aber ich tu mich da mit der Definition per subjektiver Surveys irgendwie schwer. Schiebt es halt in den psychischen Bereich, was sich einfach nicht mit den ganzen damaligen Theorien deckt, wie COVID nicht nur in der Lunge sondern auch außerhalb systematisch organ damage versuchen sollten konnte in der early phase und für mich wäre Long COVID gewesen, dann derartigen Damage medizinisch zu belegen und dokumentieren.
Im psychologischen Bereich hat doch eh quasi jeder Mensch irgendeine Krankheit, wenn man lange genug bohrt und immer weiter neue Pathologien entdeckt oder definiert.