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Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Die Daten finden sich aber z.B. hier auch wieder: bzw. kommen ggf. initial hierher:

https://www.cdc.gov/flu/about/keyfacts.htm

Why is the 3% to 11% estimate different from the previously cited 5% to 20% range?

The commonly cited 5% to 20% estimate was based on a study that examined both symptomatic and asymptomatic influenza illness, which means it also looked at people who may have had the flu but never knew it because they didn’t have any symptoms. The 3% to 11% range is an estimate of the proportion of people who have symptomatic flu illness.

bzw. hier: https://bmcinfectdis.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2334-14-480

Twenty-four studies reported 47 seasonal epidemic R values. The median R value for seasonal influenza was 1.28 (IQR: 1.19–1.37).
[...]
In the United States between 5% and 20% of the population are infected with influenza every year [2],

Oder in absoluten Zahlen https://www.cdc.gov/flu/about/burden/index.html
Da hat die USA jährlich zwischen 10 und 40 Millionen geschätzte symptomatische Influenzafälle pro Jahr. Bei Corona in der selben Zeit ähnlich viele gezählte Tests.

Das war ggf. vorher einfach ein non-issue, weil die Leute dann einfach erkältet waren oder sich ne Weile nicht wohl gefühlt haben. Jetzt haben wir durch die initiale Unsicherheit einen wahnsinnigen Fokus auf Erkältungskrankheiten. Vorher gab es aber imho auch große Erkältungswellen, wo gefühlt jeder zweite im Büro leicht bis mittelstark erkältet war und sich die Leute teilweise mit offensichtlichen Fieber durch den Alltag geschleppt haben. Das gibt es halt heute so nicht mehr.


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Original von otb11

Spoiler

Original von Paxis

Original von otb11
Bei positivem Test kann ich zumindest eine bakterielle Infektion ausschließen und muss auf jeden Fall nicht zum Arzt und mir nen kack Antibiotika abholen.

Bakterien lösen keine Erkältungskrankheit oder grippalen Infekt aus.
Aber wenn du einen hast ist dein Immunsystem geschwächt und beschäftigt. Dadurch haben es Bakterien leichter eine zb Hals oder Mandelentzündung auszulösen.
Der positive Coronatest sagt also gar nichts über eine mögliche bakterielle Entzündung aus.

Gut zu wissen, ich kann also keine Halsentzündung ohne Virus haben,
bzw ich kann zusätzlich noch Bakterien haben und muss es abklären lassen.

Doch du kannst auch eine bakterielle Halsentzündung ohne viralen Infekt bekommen. Ist aber so weit ich weiß tatsächlich eher selten.
Btw. brauch man auch nicht automatisch bei jeder bakteriellen Entzündung Antibiotika, kann auch ohne weggehen. Aber im Normalfall merkt man schon wenn es so schlimm ist, dass man besser zum Arzt geht und das abchecken lässt.


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Qancho
Beigetreten: 12.01.2009

Original von Paxis
Lasst ihr euch freiwillig testen oder müsst ihr es berufsbedingt, dass ihr wisst, dass es sich um Corona handelt?

Hatte Halsweh wie noch nie und hab mir dann aus Interesse mal so nen Stäbchen in die Nase gestopft. Hat mich eh gewundert, dass es 3 Jahre gedauert hat bis der Kram mich zum ersten mal trifft.
Nach 3 Tagen jetzt aber schon wieder aufm Damm, nur ein bisl Husten noch :f_thumbsup:


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stefeu
Beigetreten: 10.01.2007

Ist deine Nase noch ganz?


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OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

https://www.n-tv.de/politik/Lauterbach-warnt-vor-unheilbarer-Immunschwaeche-durch-Corona-article23860527.html

Empfinde ich als nerviges Framing von Lauterbach.

Der Begriff „unheilbare Immunschwäche“ ist nunmal seit den 80ern untrennbar mit AIDS verbunden.

Beim Lesen der Headline kann man gar nicht anders als denken „oha. Die Menschen werden dann ständig krank, können an leichten Krankheiten dann sterben etwa?“

Wenn es dann heisst „möglicherweise erhöhtes Demenzrisiko“ klingt das für mich nach Panikmache.
Zumal ja Demenz auch niemand mit Immumschwäche in Verbindung bringt.

Hätte Lauterbach doch einfach von „neuen Erkenntnissen zu Langzeitfolgen durch Corona“ sprechen können.

Aber nein, er stellt, ka ob bewusst oder nicht, über das Wording eine AIDS-Relation her.
Imo total unnötig.


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Waaaghboss
Beigetreten: 09.07.2008

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/panne-bei-lauterbach-interview-schuldiger-f%C3%BCr-technischen-fehler-bei-unheilbarer-immunschw%C3%A4che-ausgemacht/ar-AA16Gi9z

Der Typ nutzt einfach jede Gelegenheit um Angst und Schrecken bezüglich Corona zu verbreiten. Offensichtliche Fakenews erkennt er in seinem Wahn entweder nicht mehr oder möchte sie nicht erkennen. Man muss sich nur mal sein Twitteraccount angucken. Jeden Tag kommen Posts die vor Long-Covid warnen. Zumindest seit es offensichtlich ist, dass Corona keine todbringende Krankheit mehr ist. Davor hat er jeden Tag vor vielen Toten gewarnt. Jede einzelne Prognose die er (und das RKI) abgegeben hat, war übertrieben, in der Regel weit übertrieben.

Long-Covid ist auch einfach eine "schöne" Sache, weil es so unspezifisch ist. Während man früher als Restdiagnose, wenn man das Leiden eines Patienten nicht erklären konnte, oft Psyche als Ursache gegeben hat, ist es jetzt Long-Covid. So lässt sich die Panik beliebig lange aufrecht erhalten. Zumindest für den (aus Lauterbachs Sicht leider immer kleiner werdenen) Kreis, der immer noch dran glaubt. Studien die nahelegen, dass es Long-Covid bspw. bei Kindern gar nicht gibt, werden selbstverständlich konsequent ignoriert.

Lauterbach hat hunderte, wenn nicht sogar tausende Posts auf seinem Twitteraccount, wo er vor den teuflichen Folgen von Corona warnt, aber nicht einen einzigen, wo er auf die negativen Folgen der Coronamaßnahmen eingeht. Wir haben übervolle Psychatrien, eine mysteriöse Übersterblichkeit, immer schlechtere gesundheitliche Versorgung, aber hauptsache die Leute haben weiter Panik vor Corona.


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Psychosomatische Erkrankungen haben eher den gegenteiligen Effekt von dem was du hier suggerierst. Im Sinne von, dass es körperliche Erkrankungen sind und aufgrund der fehlenden Diagnostizierbarkeit wird es dann auf etwas psychosomatisches geschoben damit man es abhaken kann.
Habe ich selbst schon so persönlich erlebt, von verschiedenen Personen mitbekommen und war am Ende dann aber immer doch was körperliches.

Freund von mir hat Long Covid. Trotzdem kenne ich niemanden persönlich der Panik vor Corona hat. Hatte er vorher selbst auch nicht und hat es auch immer noch nicht.

Und, dass du der Meinung bist die Maßnahmen wären schlimmer als die Krankheit haben wir hier jetzt glaube auch alle mitbekommen. Das erzählst du nicht zum ersten oder zweiten Mal.
Immer wenn dich irgendwas hart genug triggert, was wohl fast immer der Herr Lauterbach ist, scheinst du hier einen Beitrag dazu abzugeben. Schließ doch einfach für dich ab mit dem Thema und hör auf Lauterbach zu folgen und seine Beiträge zu lesen. Dann wirst auch nicht mehr so getriggert.


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p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Cliffs zur mysteriösen Übersterblichkeit bitte :f_drink:


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BradNitt
Beigetreten: 22.07.2011

Übersterblichkeit: Rätsel um Rekord-Todeszahlen im Dezember

In keinem Dezember seit Kriegsende sind so viele Menschen gestorben wie Ende 2022. Es überrascht, weil die Pandemie doch vorbei ist.

Die seit Monaten anhaltende Übersterblichkeit hat zum Jahresende eine traurige Rekordmarke erreicht. "In einem Dezember gab es noch nie so viele Sterbefälle In Deutschland wie im Jahr 2022", erklärte der Experte für Demografie und Sterbefallzahlen im Statistischen Bundesamt, Felix zur Nieden, unserer Redaktion. Dabei gehen die Zahlenreihen bis 1946 zurück, bis zum ersten Nachkriegsjahr. Die Pandemie allein reicht als Begründung für die Entwicklung nicht aus – Top-Virologen wie Christian Drosten hatten sie gerade erst für beendet erklärt.

1,06 Millionen Menschen sind 2022 gestorben, 3,4 Prozent mehr als im Vorjahr, 111.403 Fälle allein im letzten Monat. Die Dezemberzahlen seien "außergewöhnlich hoch", so zur Nieden. Sie lagen um 19 Prozent über dem mittleren Wert der Vorjahre 2018 bis 2021. Und dieser Trend setzte sich in der ersten Januarwoche 2023 fort.


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p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Sterbezahlen im Dezember 2022: Ausgeprägte Kombination von Grippewelle und Coronafällen?
Im Prinzip erwartet man seit etwa 20 Jahren steigende Zahlen, weil die Bevölkerung zunehmend älter wird. Aber nur etwa ein Fünftel des Anstiegs im Jahr 2022 kann "mit der steigenden Zahl älterer Menschen erklärt werden", so das Statistische Bundesamt.

Die Grippewelle, die allmählich abflacht, ist für zur Nieden eine "naheliegende Hauptursache", die Covid-19-Todesfälle sind eine weitere. Darunter dürften auch Spätfolgen von Corona-Infektionen und von verschobenen Operationen und Vorsorgeuntersuchungen während der Pandemie fallen. Der Statistiker spricht von einer "ausgeprägten Kombination" beider Faktoren – Grippe und Corona.

Weiss jetzt nicht, was daran mysteriös ist? Aber mal schauen, was da sonst noch rumkommt :f_drink:


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Waaaghboss
Beigetreten: 09.07.2008

@Paxis:
Du störst dich scheinbar daran, dass ich hier nur ab und zu in den Thread schaue und "immer die selbe Meinung habe".
Das hast du mir jetzt auch schon 2x mitgeteilt. Also langsam weiß ich es, um bei deiner Logik zu bleiben. Du solltest damit abschließen, damit es dich nicht triggert. ;)


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Habe mal Daumen hoch gegeben :f_drink:


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Invidious
Beigetreten: 07.12.2009

Naja gegen den Panikminister zu schießen ist halt berechtigt. Politisch gehört er zu den großen Gewinnern der Krise. Man bedenke, wie sich andere da verbrannt haben mit dubiosen Maskendeals (genug Beispiele) oder wie sich sein Vorgänger geriert hat. Social Distancing propagieren und noch am selben Tag zu einem "Abendessen" mit 12 Freunden aus der Wirtschaft treffen, die ihm jeweils 9.999 Euro (genau ein Euro unter der Meldegrenze, welch Zufall) für seinen persönlichen Wahlkampf spenden. Bei diesem Treffen soll er sich entweder angesteckt haben oder er war schon positiv und hat gespreadet.

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/vor-positivem-corona-test-spahn-bei-unternehmertreffen/

Lauterbach hingegen wurde in der Krise vom stotternden Hinterbänkler zum Gesundheitsminister und Bestsellerautor.

Corona ist endemisch und damit hat er die Verantwortung den Ball flach zu halten. Seine aktuellen Tweets kenne ich zwar nicht, bin ausgestiegen, als er von irgendwelchen Killermutanten letzten Sommer öffentlich auf Twitter phantasiert hat und sich spätestens damit endgültig als Panikritter geoutet hat.

https://twitter.com/bild/status/1515610230620659715

Gleichzeitig ist es so, wie Waaghboss sagt. Über die schädlichen Wirkungen der Maßnahmen höre ich da nichts von ihm. Lasse mich da natürlich gerne aufgrund meiner selektiven Wahrnehmung eines Besseren belehren. Unverantwortlich imo. Ich bin an dem Punkt, an dem ich mich frage, was er mit seiner ständigen Politik der Angst in Wahrheit bezweckt. Soll es von seiner schlechten Arbeit ablenken?

https://www.kreiszeitung.de/deutschland/vollkommen-lebensfremd-wie-lauterbachs-geplante-klinikreform-abgewatscht-wird-92006211.html


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NoG2k5
Beigetreten: 19.02.2005

Gerade zufällig eine halbe Stunde Jens Spahn zum Thema Corona bei Lanz zuhören dürfen.

Also wenn ich finanziell schon seit Jahren ausgesorgt habe und ich weiß, mir kann eh keiner was, würde ich genauso entspannt über die Zeit der überteuerten Maskendeals, teuer eingekaufte PCR-Tests, verschobene geplante Operationen, die vom Bund (a.k.a. dem Steuerzahler) aufgefangen werden, reden.

Alle Alarmglocken gingen bei mir an, als Lanz über den konkreten Einkaufspreis der Masken nachfragte. Als damaliger Gesundheitsminister in einer der schwersten (gesundheitlichen) Krisen dieser Welt angeblich nicht mehr über den genauer Einkaufspreis von lebensnotwendigen Masken Bescheid zu wissen, weil es schon so lange her sei und er keinen Einblick mehr in aktuelle Unterlagen habe, lässt mir nur einen Schluss zu.... Der Kerl ist abgebrüht bis zum geht nicht mehr, ihm ist es schlicht egal, weil seine eigenen Taschen immer voller wurden und ich verabscheue solche Menschen zutiefst.

Jens "wir werden uns mal verzeihen müssen" Spahn, wird so einiges tun, aber sich verzeihen oder -Gott bewahre- sich entschuldigen gehören ganz bestimmt nicht dazu.


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Zw3rG
Beigetreten: 08.12.2006

Des einen Leid ist des anderen Freud, oder so ähnlich. Ohne Verlierer gibt es im online Poker auch keine Winningplayer. Leider wahr.
One man's meat is another man's poison.


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OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Original von Waaaghboss
Long-Covid ist auch einfach eine "schöne" Sache, weil es so unspezifisch ist. Während man früher als Restdiagnose, wenn man das Leiden eines Patienten nicht erklären konnte, oft Psyche als Ursache gegeben hat, ist es jetzt Long-Covid. So lässt sich die Panik beliebig lange aufrecht erhalten. Zumindest für den (aus Lauterbachs Sicht leider immer kleiner werdenen) Kreis, der immer noch dran glaubt. Studien die nahelegen, dass es Long-Covid bspw. bei Kindern gar nicht gibt, werden selbstverständlich konsequent ignoriert.

Ich denke, vieles fällt auch hier in die "Wer suchet, der findet"-Kategorie. Bei Corona werden Dinge analysiert und Daten erhoben, die meines Wissens zu keiner anderen Krankheit so erhoben wurden.
Ich bin immer noch überzeugt, dass man "Long Influenza" identifizieren würde, wenn man danach suchen würde.

Ebenfalls bin ich sicher, dass man, wenn man jetzt einen beliebigen Impfstoff, der vor 30 Jahren entwickelt wurde, so unter die Lupe nehmen würde, wie den Corona-Impfstoff, Nebenwirkungen "offenbaren" würde, die bisher nicht bekannt waren. Dabei sei dahingestellt, ob diese wirklich kausal sind.

Ich merke sogar bei mir selbst, wie man von einem gewissen Framing nicht unbeeinflusst bleibt.
Als ich im Februar 2022 Corona hatte, habe ich danach beobachtet, dass ich noch 2-3 Wochen etwas trockenen Husten hatte. Nix Schlimmes, aber es war halt da.
Dachte ich mir "Soso, dieses Corona. War ich nur 2 Tage wirklich krank, aber beschert mir das noch schön 2-3 Wochen "Long Covid" (ja, ich weiß, dass das nicht unter Long Covid fällt, daher in "").

Im Dezember 2022 war ich das nächste Mal krank. Ziemlich genauso wie bei Corona, eher einen Ticken mehr (3 Tage statt 2 Tage krank und schlimmere Halsschmerzen und Husten gehabt), aber Corona Tests waren stets negativ.
Was mir dann aufgefallen ist: Ich hatte ebenfalls noch 2-3 Wochen danach trockenen Husten.
Dabei ist mir klar geworden, dass ich das wohl ständig in der Vergangenheit hatte, aber das überhaupt nicht wahrgenommen oder drauf geachtet habe. Man war halt eigentlich fit, hat halt bisschen Husten gehabt und sich nicht drum gekümmert.

Bei Corona dachte ich plötzlich dann aber, dass "der Husten danach" irgendwas Besonderes von Corona war.

Ich kann mir daher sehr gut vorstellen, dass ein guter Teil von Long COVID auch dadurch entsteht, weil die Leute nach Infektion alles mit Argusaugen beobachten, was sie früher ggfalls total ignoriert oder einfach hingenommen haben und es ausgesessen haben. Irgendwann war es weg und keiner hat sich drum geschert, woher das kam.


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NoG2k5
Beigetreten: 19.02.2005

Sehe ich gerade den Herrn Lauterbach direkt neben Lanz sitzen? Das ist doch, wenn man nicht gerade von Seiten des ÖRRs eine gewisse Richtung vorgeben wird, zumeist der heiße Stuhl, der gegrillt werden soll und gegen den alle anderen Gäste schießen dürfen. Lustig, weil Lanz ja derjenige war, der dem Lauterbach erst diese große Bühne während der Pandemie gab. Und nun dreht er den Spieß um und will u.a. über die unnötigen Schulschließungen diskutieren? Kannste dir alles nicht mehr ausdenken :f_ugly:


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Moderator
buschips
Beigetreten: 25.10.2010

Herr Lauterbach hat sich schon vor einigen Tagen zu u.A. den Schulschliessungen geäußert: https://www.spiegel.de/panorama/bildung/lauterbach-sieht-schulschliessungen-im-rueckblick-kritisch-a-74fdfc14-57eb-4770-81b6-074a74bb5de8


Antwort
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NoG2k5
Beigetreten: 19.02.2005

Original von buschips
Herr Lauterbach hat sich schon vor einigen Tagen zu u.A. den Schulschliessungen geäußert: https://www.spiegel.de/panorama/bildung/lauterbach-sieht-schulschliessungen-im-rueckblick-kritisch-a-74fdfc14-57eb-4770-81b6-074a74bb5de8/blockquote >
Hab ich mitbekommen und gelesen. Ist in Politikersprech nichts anderes als "sorry, war Blödsinn. Wir waren unwissend".

Ein Bitten um »Verzeihung« sehe er bei der nachträglichen Bewertung von Coronamaßnahmen generell allerdings als »schwierig« an, stellte Lauterbach jetzt unter Verweis auf eine frühere Aussage seines Amtsvorgängers Jens Spahn (CDU) fest.

Mit diesem Satz ist aber auch alles gesagt, finde ich. Leider bestätigt mich das auch immer mehr in dem Gefühl, dass während der Pandemie vieles bis alles falsch gelaufen ist. Dass sich per Maskendeals, Impfstoffeinkäufe etc so manche ultrabereichert haben macht das ganze nicht besser :f_ugly:

Man wird von den ganzen Verantwortlichen nie ein Wort des Entschuldigens hören. Wieso auch? Die verdienen ihre 10k im Monat auf Steuerzahlerkosten und jede Maßnahme der Einschränkung prallt an denen ab wie eine Fliege am Fenster.


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shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Ich finde es zur Abwechslung mal erholsam, dass die Gelegenheit nicht ausgenutzt wird, um auf seinem Vorgänger und der konkurrierenden Partei rumzuhacken. Normales Politikerverhalten wäre doch, von Versagen der Gegnerpartei zu sprechen und die eigenen Entscheidungen in den Fokus zu rücken.

Dass da nicht alles ganz koscher war bei Herrn Spahn - wie auch beim aktuellen Bundeskanzler - steht außer Frage. Umso komischer, dass letzterer indirekt durch das Volk gewählt wurde.

Abgesehen davon stehen Politiker unabhängig von ihrem Verhalten pausenlos im Gegenwind und werden dafür schlechter bezahlt als in der freien Wirtschaft. Ein dickes Fell - oder um in deinem Bilde zu bleiben eine dicke Fensterscheibe - gehört zur Berufsausstattung.


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