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Bierb4ron
Beigetreten: 05.04.2009

Original von Kampfschildkroete
Unabhängig von Corona finde ich die Aussage "jeder Tote ist einer zuviel" kritisch. Man sollte das im Kontext sehen, was man dafür in Kauf nimmt, um dieses Ziel zu erreichen. Für die allermeisten Maßnahmen um dieses Ziel zu erreichen, gebe ich dir Recht.

An dem Punkt waren wir hier im Thread schon 2020. Auch außerhalb Pokerstrategy wurden neue Maßstäbe bezüglich des Abwägens von ... was auch immer... gesetzt. Dein Bemühen, einen Konsens zu formulieren oder zumindest dich selbst als offen und wertneutral zu präsentieren, wird scheitern.


Antwort
Zitat
p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Was genau willst du jetzt im CoronaThread damit sagen?


Antwort
Zitat
p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Auf beiden Seite gibts Leute, die es übertreiben. Hier im Forum warst du rsmds ja auch gerne einer, der extreme Behauptungen verbreitet hat, ohne irgendwelche Belege, ich erinnere mich auch noch an einen Beitrag von dir, in dem du geschrieben hattest, dass Bill Gates über irgend ne Marke mit nem Frosch die Welt manipulieren will, so viel zu Fakenews. Zu Bierbaron braucht man hier auch nix zu schreiben, er hat mit seinen "intelligenten" Posts immer versucht irgendwas durch die Blume zu sagen, nix von Neutralität. Auf Antworten zu Rückfragen konnte man dann lange warten, weil eh nix kam und/oder schreibsperre.
Auf der anderen Seite gibt's die Leute die alles schön reden, gehen mir genauso aufn Sack. Die Gruppe wird aber auch immer kleiner.
Im Mittelfeld sind die, die halt beide Seiten mal hinterfragen. Mein Eindruck ist, dass die erste Gruppe viel extremer ist, was Gegenwind angeht, vorallem keine Fakten darlegen will "weil Gegenüber der Quelle eh nicht glaubt", und sich dann auch gerne dahinter versteckt, dass man wohl einfach ein zu krasses Schaf ist.


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Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Original von Penishaubize

Original von rmsds
Wisst ihr Bescheid: Vor dem nächsten Booster erstmal ein Attest ausstellen lassen, dass ihr kerngesund seid.
Unfassbar, was die Gerichte hier urteilen.

Wenn man beweisen will, dass das kausal von der Impfung kommt, ist der Beleg vorher gesund gewesen zu sein nicht ganz unwichtig, wenn sonst kein andere grundlegender Zusammenhang bekannt ist, oder?

Ich wüsste nicht wie man als Gericht anders entscheiden kann.

Aber wie willst du Gesundheit, also die Abwesenheit von Krankheit, beweisen? Eine Nichtexistenz kann grundsätzlich nicht bewiesen werden, es geht nicht.


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Zitat
p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Da steht doch
"Sie habe insbesondere nicht belegt, dass sie vor der Impfung nicht an diesen Beschwerden gelitten habe. Medizinische Unterlagen zur Gesundheit der Klägerin vor der Impfung »fehlten gänzlich«, teilte das Gericht mit."
Das liest sich so, als hätte sie überhaupt nichts eingereicht.
Anscheinend war sie also nie zuvor beim Artz, hat niemals nen Bluttest oder sonst ne Untersuchung gehabt?
Wenn man da dann das Urteil zugunsten der Klägerin auslegt, was würde dann alle Leute mit Migräne davon abhalten, einfach zu klagen und keine medizinischen Unterlagen einzureichen?


Antwort
Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Original von p00s88
Da steht doch
"Sie habe insbesondere nicht belegt, dass sie vor der Impfung nicht an diesen Beschwerden gelitten habe. Medizinische Unterlagen zur Gesundheit der Klägerin vor der Impfung »fehlten gänzlich«, teilte das Gericht mit."
Das liest sich so, als hätte sie überhaupt nichts eingereicht.
Anscheinend war sie also nie zuvor beim Artz, hat niemals nen Bluttest oder sonst ne Untersuchung gehabt?
Wenn man da dann das Urteil zugunsten der Klägerin auslegt, was würde dann alle Leute mit Migräne davon abhalten, einfach zu klagen und keine medizinischen Unterlagen einzureichen?

Ich war vor ein paar Monaten beim Arzt, weil ich wegen einer Mandelentzündung eine Krankschreibung brauchte. Davor locker 5 Jahre nicht, weil es mir einfach gut ging und ich mit den drei Tagen ohne Attest immer gut klar gekommen bin. Wenn ich jetzt einen Impfschaden hätte, zum Beispiel chronische Erschöpfung, könnte ich auf keinen Fall beweisen, dass ich das vor der Impfung nicht hatte. Der einzige "Beweis" wäre, dass ich halt davor wegen chronischer Erschöpfung keinen Arzt aufgesucht habe. Das Gericht argumentiert hier quasi, dass ich zu einem Arzt hätte gehen müssen, der dann irgendwo dokumentiert hätte: Der ist nicht chronisch erschöpft. Dafür gibt es aber überhaupt keinen Anlass. Ich wäre nie zu einem Arzt gegangen, um feststellen zu lassen, dass ich Beschwerden nicht habe. Warum sollte ich oder sonst jemand das tun?


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Zitat
p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Denkst du, wenn sie in den Jahren davor 10 mal wegen Migräne zum Arzt gegangen wäre, hätte sie irgendwelche Unterlagen eingereicht?
Du könntest zeigen, dass du dein Attest geholt hast, dann hast du Sachen wegen irgendwas vor 5 Jahren in deiner Akte. Dann könnte dein Arzt aussagen, dass du bei ihm warst, wenn es Beschwerden gab und du sonst Kern gesund gewirkt hast.
Irgendwann ist jeder Mal beim Arzt und sei es nur wegen irgendeiner Kleinigkeit oder Beratung oder sonst was.
Vielleicht ist sie auch die gesündeste Frau der Welt und hatte davor tatsächlich keine Beschwerden und war nie bei irgendeinem Arzt und hat komplett keinen Unterlagen einzureichen. Dann hat sie eben Pech. Aber wenn sie überhaupt nichts einreicht, liegt auch die Vermutung nahe, dass sie ggf. Was zu verbergen hat. Und oben hab ich ja auch schon das Hauptproblem aufgezeigt. Im Zweifel für den Angeklagten.
Dass sie keine Unterlagen hatte, war übrigens nicht der einzige Grund, warum die klage abgewiesen wurde. Das mal so nebenbei.


Antwort
Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Warum ist nicht davon auszugehen, dass sie die Beschwerden von der Impfung hat, wenn sie davor nie wegen ebendieser Beschwerden zum Arzt gegangen ist? Hat sie die Beschwerden davor einfach tapfer ertragen und hat genau auf die Impfung gewartet, dass sie endlich zum Arzt gehen kann, um die dann Biontech in die Schuhe zu schieben?


Antwort
Zitat
p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Da steht nirgends, dass sie nie zum Hausarzt gegangen ist und das hat auch niemand behauptet.
Da steht 'medizinische Unterlagen fehlen gänzlich'.
Denkst du die Unterlagen fliegen dem Gericht zu?
Ohne die Zustimmung der Klägerin hat keiner Einsicht in die Unterlagen.
Dann gibt es natürlich zwei Fälle:
Es gibt keine Unterlagen, weil sie in ihrem Leben nie beim Arzt war -> okay echt schade man
Oder es gibt Unterlagen und sie hat diese dem Gericht nicht bereitgestellt. Warum sollte das wohl gemacht werden?


Antwort
Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Original von Snookz
Warum ist nicht davon auszugehen, dass sie die Beschwerden von der Impfung hat, wenn sie davor nie wegen ebendieser Beschwerden zum Arzt gegangen ist? Hat sie die Beschwerden davor einfach tapfer ertragen und hat genau auf die Impfung gewartet, dass sie endlich zum Arzt gehen kann, um die dann Biontech in die Schuhe zu schieben?

Das ist schon richtig. Wenn man das aber dann so als Grund für Schadenersatz zulassen würde, könnte ja jeder mit beliebigen Beschwerden Impfschaden mit Schadenersatz reklamieren. Wenn man das im vorher-nacher Vergleich nicht beweisen kann, was zugegebenermaßen schwer ist, muss man mindestens medizinisch oder statistisch z.B. über Häufung eine stichhaltig eine Kausalkette aufbauen können, dass die Beschwerden auch tatsächlich von der Impfung kommen.

Original von rmsds
Genau diese Ignoranz trägt zu der miesen Stimmung im Land bei.

Die Hürden bei Klagen gegen Impfstoffhersteller sind sehr hoch. In Deutschland laufen aktuell zahlreiche Klagen gegen verschiedene Hersteller von Corona-Impfstoffen. Bisher gibt es noch kein Urteil gegen einen Pharmakonzern wegen eines Corona-Impfschadens.

Eine Häufung von Klagen ist doch eher irrelevant für die Validität der Klagen.


Antwort
Zitat
p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Dass du Leuten Ignoranz vorwirfst rmsds...
Was für ne Ignoranz?
Die Tatsache zu ignorieren, dass die Klägerin die Wahl hat Unterlagen weiter zu geben oder nicht? Und sie sich sicherlich dagegen entscheiden wird, wenn es ihrem Fall nicht gut tut?
Das ist Ignoranz. Weil man das Thema nicht neutral betrachtet, sondern emotional und einem das Ganze eben so nicht in den Kram passt. Aber für euch ist das ja anscheinend so: die Bürger die Klagen haben ja gaaaanz sicher keine schlechten Absichten und die Richter sind alle gekauft und böse.
So läufts aber nicht in der Realität. Wenn da jemand durchkommt, der keine Unterlagen einreicht, dann wird das n Rattenschwanz nach sich ziehen und öffnest jeder Klage Tür und Angel. Da gibt es auch ehrlich gesagt nix zu diskutieren.
Alle Leute, die ggf. Impfschäden haben, sollen alle ordentlich versorgt werden. Das habe ich aber nicht zu entscheiden.


Antwort
Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Die offizielle Aussage ist dann doch eine andere

Laut einer Stellungnahme des Paul-Ehrlich-Institutes (PEI) habe bei dem Kind „eine besonders schwere, impfunabhängige Vorerkrankung des Herzens“ vorgelegen, teilte der Landkreis Cuxhaven am Montag mit.

„Unter Berücksichtigung der umfangreichen medizinischen Befunde ist die Impfung nicht als alleiniger Auslöser des tödlichen Ausgangs zu sehen“, hieß es in der Mitteilung.

Man erkennt also durchaus an, dass die Impfung Auslöser des Todes ist, aber eben nicht die alleinige, was wohl eine faire Bewertung ist.

Nur Schlagzeilen lesen und sich den Rest auszudenken, ist tatsächliche Ignoranz.


Antwort
Zitat
n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Original von rmsds
Die Mutter hatte im Interview gesagt, ihr Kind hatte überhaupt keine Probleme mit der leichten HRS. Daraus dann eine "besonders schwere Vorerkrankung des Herzens zu machen, ist schon völlig Banane.

Davon ab: Hat sich irgendjemand bei der Mutter entschuldigt? Nicht mal die Beerdigungskosten hat Biontec, bzw. der Staat getragen. Nichts, nada, null.

joa....99% der Mütter der DSDS Kandidaten sagen auch, dass ihre Kinder super singen können....


Antwort
Zitat

Von gestern: "Globally the COVID vaccines have safed over 14 million lives conservatively" (ab 9:43)
Dr. Peter Marks
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Peter_Marks_


Antwort
Zitat
p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Original von rmsds
Die Klageabweisungen werden ja damit begründet, weil die Gerichte behaupten, der Nutzen für die Gesellschaft ist höher zu bewerten, als das Risiko des Einzelenen. Und das ist einfach Geschwätz.
So hat der BGH entschieden, dass ein entführtes Passagierflugzeug auch dann nicht abgeschossen werden darf, wenn klar ist, dass die Entführer in die vollbesetzte Allianz-Arena fliegen wollen.

https://www.tagesschau.de/inland/meldung-ts-2652.html

Sorry, das ist wieder ein Vergleich, der einfach nicht passt. Da geht es um ganz andere Größenordnungen und Themen.
Du wirfst hier anderen Ignoranz vor und hast schon auf dieser Seite schon mindestens einmal FakeNews bzw. Halbwahrheiten verbreitet, indem du einfach Tatsachen weggelassen hast, von denen du entweder nix gewusst hast oder weil sie deiner Darstellung nicht hilfreich sind. Beides problematisch, wobei letzteres natürlich komplett daneben ist.
Das hier ein ist Thema, bei dem Emotionen nix zu suchen haben.
Dass du sowas nicht hinbekommst, ist vermutlich allen mittlerweile klar und sollte auch dir selbst klar sein.


Antwort
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lastdayever
Beigetreten: 16.04.2006

Das stimmt, Corona war eine ganz andere Größenordnung als ein läppisches Passagierflugzeug.
Durch die Maßnahmen + Impfung sind meiner Meinung nach eeeasy ein Vielfaches an Menschen gestorben als die 300 in einem Flugzeug.

(Ja, ist meine Meinung, keinen Bock jetzt zu recherchieren und ich habe NULL Quellen und Fakten, aber wer behaupten würde dass als Folge der Maßnahmen (Isolation von alten, kranken Menschen, Lockdowns = wirtschaftliche, soziale, psychische Probleme, vernachlässigte Gesundheitsvorsorge, Impfungen usw.) über den gesamten Zeitraum von 2020 bis 2022 weniger als 300 Menschen in Deutschland gestorben sind, den könnte ich nicht ernst nehmen.)


Antwort
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p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Hat halt nix mit dem zu tun, was ich geschrieben hab und worum es hier gerade geht. Aber danke für deine Meinung. :f_thumbsup:


Antwort
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lastdayever
Beigetreten: 16.04.2006

Wie kann es nichts mit dem Thema zu tun haben?
Es ging doch um die Entscheidung der höchsten Gerichte, dass man Leben nicht nehmen darf um anderes Leben zu retten??
Vielleicht hab ich das auch falsch verstanden.
Viele würden auch sagen "Lockdown ist nicht Leben nehmen" oder "Impfen ist nicht Leben nehmen".
Fair enough.
Eine Rakete abschießen ist auch nicht Leben nehmen. Man feuert ja nur eine Rakete ab. Das Leben wird ja durch einen Zünder und den Sprengstoff ausgelöscht.
(natürlich falsch und extra übertrieben ausgedrückt)
Aber man kann in meinen Augen halt nicht sagen:
Hä, ist doch alles ok? Wir haben doch nur 2 Jahre lang massiv eure Grundrechte eingeschränkt und ein psychologisches Massenexperiment durchgeführt ohne davor Schaden und Nutzen wirklich abzuwägen. Wir haben ja keinen direkt getötet. Du kamst damit nicht klar? Ok, sorry aber Pech.


Antwort
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p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Um lockdown geht's hier nicht. Würde vielleicht helfen sich die Seite vorher Mal anzuschauen, worum es ging. Statt einfach direkt weiter zu schreiben, aber kann natürlich sein, dass das schon zu viel verlangt ist. Sorry.


Antwort
Zitat
lastdayever
Beigetreten: 16.04.2006

Es ging in der Diskussion auf der letzten Seite doch auch um die Maßnahmen im Allgemeinen und die Stimmung im Land.
Ja, bei der Klage und der Begründung der Richter geht es konkret um die Impfungen. Aber die sind ja nur ein Teil des Ganzen.
Und natürlich wird diese Argumentation (Gesamtgesellschatflicher Nutzen) auf den Gesamtkomplex Corona angewendet und nicht nur bei den Impfungen.
(wahrscheinlich jedoch nicht von Richtern, weiß jetzt nicht inwiefern gegen Maßnahmen geklagt wurde)


Antwort
Zitat