Original von katharzDie Zahlen schwanken doch seit Wochen um 0,8 +- 0,2
Inwiefern du da ein höheres Infektionsgeschehen rauslesen kannst ist mir schleierhaft. mal abgesehen davon dass die KH Einweisungen immer weniger werden.
Wie kann man denn krankhaft versuchen sich einzureden dass alles so gefährlich ist? Ich check das nicht. Mir kommt das so vor als ob ihr regelrecht enttäuscht seid dass die Zahlen wieder fallen und vergleichsweise wenig Menschen krank sind und werden.
Ja vermutlich stecken sich seit Wochen eher jüngere an. Trotzdem hätte das auch schon lange wieder in der älteren Bevölkerung ankommen müssen
Wo genau ist dein Einwand bzgl. dem Zusammenhang von Teststrategie, Anzahl der Tests und Positivrate? Unter der Annahme, dass Testung von Verdachtsfällen nach Infektionswahrscheinlichkeit sortiert werden, ist in der Folge klar, dass bei gleichbleibenden Infektionszahlen die Positivrate mit Anstieg der Testung sinken muss. Wenn sie das nicht tut, ergibt sich daraus ein erhöhtes Infektionsgeschehen. Ob das jetzt innerhalb von Deutschland passiert oder aus dem Ausland reingetragen wird, spielt doch keine Rolle.
Um das nochmal umzukehren, wirst du ziemlich sicher bei Halbierung der Testanzahl wieder eine siginifikant höhere Positivrate erhalten, da jetzt die weniger wahrscheinlichen Fälle wieder ungetestet bleiben.
Weiterhin hat das nichts mit krankhaftem Versuch zu tun, die Gefährlichkeit zu betonen, sondern ist einfach der Versuch sinnvoll mit den Zahlen umzugehen und wahrscheinliche Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Parametern zu zeigen. Sich ohne Kontext 2-3 Werte anzugucken und daraus das abzuleiten, was man gerne hätte, funktioniert nicht.
Auch gibt es keinen Grund warum das Virus auch in gleichem Maße bei der Risikogruppe angekommen sein müsste. Zum einen werden die stärker geschützt und zum anderen ist der zeitliche Verzug u.U. recht lang bis man das Virus wieder gleichverteilt in der Bevölkerung hat, falls das überhaupt passieren sollte.