Dann nimmst Du noch einen Mindestbetrag. Die Gefängnisse vollmachen ist vermutlich nicht sinnvoll.
Najo ist halt unangenehm, wenn man Quatsch erzählt und dann jemand faktenbasiert genau das Gegenteil erläutert. Ich würde in dem Fall auch gerne das Land verlassen.
wo hab ich quatsch erzählt, hab ne normale frage gestellt bzw. eine für mich und vielen anderen auch nebenbei Schlussfolgerung gezogen, gut habs verstanden das es nicht logisch ist gut ist hätte man auch freundlich und gesittet machen können aber ihr müsst natürlich direkt angreifen was anderes könnt ihr ja auch nicht.
wenn mich das brennend interessieren würde dann hätte ich das mit Impfstoff und Medis wohl selber rausgefunden tut es aber nunmal nicht.
vielleicht ist den meisten hier ja die ganze Corona scheiße schon zu kopf gestiegen wer weiß
Zu den wechselnden Zahlen beim Intensivregister:
- seit 04/20 ist die Meldung Pflicht für alle Intensivbetten. Ein Tag Nichtmeldung bedeutet ca. 2000,- € potentielle Strafe für eine 10 Betten Intensivstation (ich glaub 10% der Erlöse aus einem Tag Intensivkomplexbehandlung pro Patient). Ich weiß allerdings nicht, ob diese strafen auch eingefordert werden. Ich würde sagen, dass den Meldungen in der Zwischenzeit sehr gut zu trauen ist.
- es gibt viele Gründe, dass Bettenzahlen steigen oder sinken. Ein bedeutender Punkt ist derzeit der Mangel an Pflegepersonal. Das bedeutet, dass wir diese Woche 11 Betten haben und in der nächsten 8. Wenn in 3 Wochen plötzlich 20 extra Covid Patienten kommen, dann werden wir aber trotzdem 20 Beatmungen betreuen können. Dies allerdings auf Kosten von geplanten Eingriffen, die dann wieder verschoben werden müssen. In dem Fall werden dann beim register auch 20 intensivbeetten angegeben.
Original von dak113
Unsere Nachbarländer haben schon seit Wochen Infektionszahlen auf unserem Niveau. Die Panikmacher verweisen ja gerne darauf wenn es darum geht die Maßnahmen auszuweiten - nicht erwähnt wird dann aber dass die Maßnahmen die wir heute einführen in diesen Ländern weitgehend wirkungslos waren und dass trotz diesen Umstands aber weiterhin keine dramatischen Todeszahlen gemeldet werden.
Auf der Europakarte sieht es in d, auch in Dänemark und auch in Schweden relativ gut aus. Nebenbei bemerkt auch in Serbien (?). Die infiziertenzahlen/100000 sind in nl, f, e, GB so 4-5fach höher. Oder meinst du, vor Wochen auf unserem jetzigen Niveau?
Mit Blick auf Holland - hier um die Ecke - ist zu sagen, dass sie eben nicht die gleichen Maßnahmen hatten, die wir durchgehend seit dem frühjahr haben. Sie hinken deutlich hinterher. Erst seit 3 Tagen in nl Pflicht von Masken in Geschäften und ÖPNV, zuvor nur Empfehlung! Dies bedeutete dass sich einfach fast keiner daran gehalten hat.
Und bezüglich Todeszahlen: seit heute beginnt z.b die Uniklinik Münster so wie im Frühjahr wieder holländische Patienten zu übernehmen, weil denen schon wieder die Beatmungsgeräte ausgehen. Genauso in Tschechien. Dort müssen Patienten rüber nach Bayern und Sachsen.
Darum kann ich den zitierten Abschnitt oben nicht nachvollziehen.
Goodguy Goodgrief.
Einer der noch die Muße hat, sachlich zu erklären was außerhalb der Telegram Gruppe wirklich so los ist
Original von GoodGrief
Zu den wechselnden Zahlen beim Intensivregister:- seit 04/20 ist die Meldung Pflicht für alle Intensivbetten. Ein Tag Nichtmeldung bedeutet ca. 2000,- € potentielle Strafe für eine 10 Betten Intensivstation (ich glaub 10% der Erlöse aus einem Tag Intensivkomplexbehandlung pro Patient). Ich weiß allerdings nicht, ob diese strafen auch eingefordert werden. Ich würde sagen, dass den Meldungen in der Zwischenzeit sehr gut zu trauen ist.
- es gibt viele Gründe, dass Bettenzahlen steigen oder sinken. Ein bedeutender Punkt ist derzeit der Mangel an Pflegepersonal. Das bedeutet, dass wir diese Woche 11 Betten haben und in der nächsten 8. Wenn in 3 Wochen plötzlich 20 extra Covid Patienten kommen, dann werden wir aber trotzdem 20 Beatmungen betreuen können. Dies allerdings auf Kosten von geplanten Eingriffen, die dann wieder verschoben werden müssen. In dem Fall werden dann beim register auch 20 intensivbeetten angegeben.
Alles klar danke dir
Original von GoodGrief
Original von dak113
Unsere Nachbarländer haben schon seit Wochen Infektionszahlen auf unserem Niveau. Die Panikmacher verweisen ja gerne darauf wenn es darum geht die Maßnahmen auszuweiten - nicht erwähnt wird dann aber dass die Maßnahmen die wir heute einführen in diesen Ländern weitgehend wirkungslos waren und dass trotz diesen Umstands aber weiterhin keine dramatischen Todeszahlen gemeldet werden.Auf der Europakarte sieht es in d, auch in Dänemark und auch in Schweden relativ gut aus. Nebenbei bemerkt auch in Serbien (?). Die infiziertenzahlen/100000 sind in nl, f, e, GB so 4-5fach höher. Oder meinst du, vor Wochen auf unserem jetzigen Niveau?
Mit Blick auf Holland - hier um die Ecke - ist zu sagen, dass sie eben nicht die gleichen Maßnahmen hatten, die wir durchgehend seit dem frühjahr haben. Sie hinken deutlich hinterher. Erst seit 3 Tagen in nl Pflicht von Masken in Geschäften und ÖPNV, zuvor nur Empfehlung! Dies bedeutete dass sich einfach fast keiner daran gehalten hat.
Und bezüglich Todeszahlen: seit heute beginnt z.b die Uniklinik Münster so wie im Frühjahr wieder holländische Patienten zu übernehmen, weil denen schon wieder die Beatmungsgeräte ausgehen. Genauso in Tschechien. Dort müssen Patienten rüber nach Bayern und Sachsen.
Darum kann ich den zitierten Abschnitt oben nicht nachvollziehen.
Ich rede z.B. von Frankreich, Spanien, Italien, GB die teilweise bereits Anfang September eine öffentliche Maskenpflicht und/oder Sperrstunden eingeführt haben. Dänemark und Schweden dagegen hatten und haben deutlich weniger Einschränkungen. Es macht keinen Sinn immer den worst case anzunehmen (NL,CZ) wird in anderen Bereichen ja auch nicht gemacht weil sonst würde hier gar nichts laufen.
Über nl kann ich reden. Da bin ich und Kollegen ab und zu gewesen, deswegen trag ich meine und deren Erfahrungen zu der Diskussion bei, nicht um den worst case herauszukramen. In cz war ich nicht.
Kann jemand Erfahrungen aus e,f oder i beitragen?
Jedes dieser Länder geht politisch ein wenig anders mit der Krise um. Und die Mentalität/ das Gemüt ist in jedem Land ein wenig anders. Auf den Mix von beidem scheint es anzukommen. Und so wie es aussieht, steht d nicht schlecht da. Vielleicht auch, weil von den politischen Entscheidungsträgern nicht alles falsch gemacht wird.
Original von GoodGrief
Über nl kann ich reden. Da bin ich und Kollegen ab und zu gewesen, deswegen trag ich meine und deren Erfahrungen zu der Diskussion bei, nicht um den worst case herauszukramen. In cz war ich nicht.Kann jemand Erfahrungen aus e,f oder i beitragen?
Jedes dieser Länder geht politisch ein wenig anders mit der Krise um. Und die Mentalität/ das Gemüt ist in jedem Land ein wenig anders. Auf den Mix von beidem scheint es anzukommen. Und so wie es aussieht, steht d nicht schlecht da. Vielleicht auch, weil von den politischen Entscheidungsträgern nicht alles falsch gemacht wird.
Wenn ich es aus einer einseitigen Medizinischen Perspektive betrachte kann ich natürlich sagen weniger Tote = bessere Politik. Das ist hier aber kein rein medizinisches Thema, sondern ein gleichermaßen auch gesellschaftliches und wirtschaftliches.
Natürlich habe ich hauptsächlich Einblick in die medizinischen Aspekte, bin aber ansonsten genauso "Experte" wie jeder andere hier im Forum für die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekte, und auch da sage ich: im Vergleich zu vielen anderen Ländern läuft es nicht schlecht. Und natürlich heißt dies auch, ich weiß nicht, ob man dies in einem Jahr noch so sagen kann.
Welchen Expertenhintergrund bringst du mit?
Soll nicht überheblich klingen, aber bin immer für konstruktive, alternative Vorschläge es anders zu machen offen.
Original von GoodGrief
Welchen Expertenhintergrund bringst du mit?
sein Bekanntenkreis besteht aus jungen Akademikern mit hohem Einkommen
mal zum thema wirtschaft.. desto weniger corona fälle wir haben desto besser läuft die wirtschaft.. das wissen eigentlich alle.. trotzdem musste eine vielzahl von menschen dieses jahr den sommerurlaub im ausland verbringen und einige haben sich dort infiziert den virus heimgebracht und verteilt.. ebeno haben viele schöne grosse familienfeiern abgehalten und getanzt, geschwoft, gekuschelt und geknutscht als ob es eben kein corona gibt.. blöd wenn da dann auch die erste gruppe anwesend war..
wir haben herbst und der winter steht vor der tür.. d.h. wir haben deutlich weniger uv strahlung als im sommer - viren halten sich dadurch auch besser und es ist kühler also trocknen viren auch schlechter aus und wir feiern mehr im innenraum - das alles begünstigt das virus..
und an alle die noch denken mit wenigen massnahmen oder besser keinen wäre auch alles gut.. norditalien,new york, GB .. alles vergessen? ich möchte aber auch nicht in nem land wie frankreich oder spanien leben wo die massnahmen immer gleich extremst werden..
eigentlich wäre es bereits jetzt zeit für ein deutlisches: STAY AT HOME
thema impfung: impflicht wird es zumidnestens erstmal nicht geben.. weil es den impfstoff garnicht in den mengen geben wird.. je nachdem ob es einen deutschen/europäischen/asiatischen oder einen impfstoff aus den usa geben wird ist die frage ob wir zeitnah überhaupt genügend dosen für alle risikopatienten bekommen.. danach für alle die pflegen und alle lehrer usw.. das wichtigste beim impfen ist ja an sich nicht das wir alle impfen, sondern das wir mit impfen diejenigen schützen die am ehesten bei einer infektion den löffel hinlegen - dann kann man es lockerer sehen wenn sich wieder 200leute heimlich zur raveparty treffen
Original von p00s88
Original von GoodGrief
Welchen Expertenhintergrund bringst du mit?sein Bekanntenkreis besteht aus jungen Akademikern mit hohem Einkommen
Zudem ist er Experte für die Feierkultur samt Einnahme nicht frei verkäuflicher BTM.
Ich kann dir nur die Ignorefunktion empfehlen, dak war die erste Person überhaupt, die auf meiner gelandet ist. Nachdem er August / September steigende Infektionszahlen (aka zweite Welle) vehement nicht sehen wollte und es ganz allgemein okay findet, dass Menschen sterben, weil das tun sie ja ohnehin. Hauptsache er kann weiter feiern gehen.
Original von weissnich
eigentlich wäre es bereits jetzt zeit für ein deutlisches: STAY AT HOME
Das hat neben diversen Experten auch Frau Merkel erst vor wenigen Tagen wieder gesagt - dass jeder Kontakte soweit möglich beschränken sollte. Und damit sehr deutlich die Mündigkeit und Vernunft der Bevölkerung angesprochen.
Warum werden Firmen nicht verpflichtet home Office zu machen soweit es möglich ist? Da traut sich wieder keiner ran.
Original von elnapo
Warum werden Firmen nicht verpflichtet home Office zu machen soweit es möglich ist? Da traut sich wieder keiner ran.
https://www.tagesschau.de/inland/homeoffice-heil-101.html
Stimmt traut sich wirklich niemand ran.
Original von elnapo
Warum werden Firmen nicht verpflichtet home Office zu machen soweit es möglich ist? Da traut sich wieder keiner ran.
Ich kann schon verstehen, warum man es nicht verpflichtet (abgesehen vom rechtlichen Aspekt, dass sowas im Arbeitsvertrag geregelt werden muss). Ich selbst mache es z.B. so oft wie möglich, habe aber nur ein offenes Dachgeschoss zur Verfügung, mit Kindern in den Schulferien macht das kein Spaß bzw. im Sommer ist es dort auch viel zu heiß gewesen. Andere haben nicht mal einen separaten Raum zur Verfügung, sondern sitzen am Küchentisch. Kenne auch welche, die kein Home Office machen wollen, weil sie "zu Hause" und "Arbeit" strikt trennen wollen.
Bei welcher Konstellation ist "soweit es möglich ist" noch vertretbar? Alternative wäre dann alle von zu Hause arbeiten zu lassen, die nicht zwingend am Arbeitsplatz gebraucht werden, aber da wird bei einigen schon die Produktivität darunter leiden.
Original von Kampfschildkroete
Original von elnapo
Warum werden Firmen nicht verpflichtet home Office zu machen soweit es möglich ist? Da traut sich wieder keiner ran.Ich kann schon verstehen, warum man es nicht verpflichtet (abgesehen vom rechtlichen Aspekt, dass sowas im Arbeitsvertrag geregelt werden muss). Ich selbst mache es z.B. so oft wie möglich, habe aber nur ein offenes Dachgeschoss zur Verfügung, mit Kindern in den Schulferien macht das kein Spaß bzw. im Sommer ist es dort auch viel zu heiß gewesen. Andere haben nicht mal einen separaten Raum zur Verfügung, sondern sitzen am Küchentisch. Kenne auch welche, die kein Home Office machen wollen, weil sie "zu Hause" und "Arbeit" strikt trennen wollen.
Bei welcher Konstellation ist "soweit es möglich ist" noch vertretbar? Alternative wäre dann alle von zu Hause arbeiten zu lassen, die nicht zwingend am Arbeitsplatz gebraucht werden, aber da wird bei einigen schon die Produktivität darunter leiden.
Wenn man so Schwachsinnige Maßnahmen wie Maske im Freien einführt aber es nicht hinbekommt das die Büros nicht bis ultimo gefüllt sind dann läuft was falsch. Es reicht ja auch erstmal für 1 Jahr oder 6 Monate. Es kostet nix Akzeptanz wird vorhanden sein dafür. Sehe hier reinen Lobbyismus der CDU
Kennst du die aktuellen gesetzlichen bzw. versicherungstechnischen Voraussetzungen, dass Homeoffice möglich ist?
Original von p00s88
Kennst du die aktuellen gesetzlichen bzw. versicherungstechnischen Voraussetzungen, dass Homeoffice möglich ist?
Als ob das nicht regelbar wäre. Wenn sie ganze Städte abriegeln können werden sie wohl auch Home Office für 6 Monate verpflichtend durchkriegen.