Ist es denn tatsächlich so, dass die Impfdosen in der Menge in irgendwelchen Kühlschränken ungenutzt rumliegen?
Ich hatte vor ein paar Tagen mal aufgeschnappt, dass die Statistik verfälscht sei, weil die Summe der Impfstofflieferungen vielmehr nur aussagt, dass der Impfstoff das Produktionswerk verlassen hat und sich auf dem Transportweg befindet.
Weil Ende Dezember die Mutante noch nicht vorherrschend war in Deutschland.
In ihren Berechnungen gehen die Fachleute davon aus, dass die ansteckendere Mutante B.1.1.7, die zunächst in Großbritannien nachgewiesen wurde, 35 Prozent ansteckender ist als bisherige Viruslinien und die Lockerungen zu 20 Prozent mehr Kontakten in der Bevölkerung führen.
Das offensichtliche sind doch die bisherigen Öffnungen von Schulen, Geschäften usw. Dazu ist jetzt eine andere Mutante vorherrschend. Zusammen ergibt das eben easy ein R > 1. Unabhängig davon ist die Grippewelle auch nie im Dezemeber, sondern häufig im Februar und März am schlimmsten. Einfach weil der Mensch lange keine Sonne mehr gesehen hat.
Mit den ganzen Schnelltests werden übrigens die Zahlen nochmal einen Schub bekommen...
Original von Wody
Deutschland hat die erste Corona Welle deutlich besser gemeistert als viele andere Länder. Die Kritik an Deutschland betrifft aber das Handling der zweiten Welle, denn ab Oktober sieht es anders aus, auch was die Todeszahlen angeht. Wenn wir Schweden als Vergleich nehmen, sind dort 5.8k bis zum 9.9. an Corona gestorben, während es in Deutschland 9.3k waren. Seit dem sind dort also (13-5.8 = ) 7.2k an Corona gestorben was auf Deutschland umgerechnet (*8.15 = ) 58.7k macht, während in Deutschland in dem Zeitraum 63.2k Corona Todesfälle zu beklagen waren.
Natürlich sind hier Vergleiche immer schwer, da sich viele Faktoren die Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben von Land zu Land unterscheiden. Was mich dann gewundert hat war, dass wo es um "No Covid" ging auf einmal Finnland oder Australien als Vorbild (im Gegensatz zu Schweden) zulässig waren.
Ich kann beim Lesen, des verlinkten FOCUS Artikels (und auf den bezog sich ja eigentlich mein Beitrag) aber nicht erkennen, das der nur den deutschen Umgang mit der 2. Welle kritisiert.
Headliner :
"Mehr als 70.000 Menschen sind in Deutschland bisher an den Folgen von Covid-19 gestorben. Runtergerechnet auf die Einwohnerzahl sind das ähnlich viele Corona-Tote wie in Schweden – ein Land, das nie einen Lockdown hatte. Ein Zeichen dafür, dass die strengen Maßnahmen hierzulande wenig genützt haben?"
oder weiter unten :
"Dann zeigt sich, dass in Schweden trotz offener Gastronomie, offenem Handel und offenen Kitas und Schulen bisher ähnlich viele Menschen im Zusammenhang mit Corona verstorben sind wie in Deutschland. Gerade in der zweiten Welle verlaufen die Graphen sehr ähnlich."
Bis auf den Satz "Gerade in der zweiten Welle verlaufen die Graphen sehr ähnlich." ist da für mich kein Funken nachvollziehbarer, sachlicher Diskussion erkennbar.
Die angebliche Ähnlichkeit bei den Todeszahlen wird sogar in beiden Abschnitten betont und das ist nun wirklich absurde Propaganda , oder ?
Ich finde Dein Statement dagegen differenziert und sachlich.
Auf Basis solcher Überlegungen können dann auch Leute, die vielleicht Dinge auch mal ganz anders gewichten, trotzdem sachlich und entlang einer Faktenlinie miteinander diskutieren.
Wären Deine Überlegungen aber nicht eher ein Beleg dafür, das der "Lockdown light", sowie das veränderte Bewusstsein in Schweden ab Herbst zu einem klaren Rückgang der Todeszahlen geführt hat ?
Irgendetwas muss ja offensichtlich in Schweden anders laufen in der 2. Welle.
Ich erinnere an das Statement des Königs aus Mitte Dezember.
Dem war ja auch eine längere, kritische Diskussion aus der Mitte der Gesellschaft voraus gegangen.
Ich kann mir schon vorstellen (ist natürlich schwer zu belegen !), das es da auch im täglichen Verhalten der Menschen klare Unterschiede in der 2. Welle in Schweden gibt.
Dazu dann noch die Einschränkungen des "Lockdown light", den es so ja in der 1. Welle nicht gegeben hat.
Ich stimme Dir zu, das es sehr schwer ist hinsichtlich Covid einen Ländervergleich zu machen, da zu viele Faktoren da mit reinspielen und es dann sehr komplex wird.
Dennoch finde ich, das für ein Land ohne Transitverkehr, am Rande Europa´s mit einer jungen Bevölkerung, Schweden jetzt für mich nicht wirklich super da steht und mir deshalb als Vorbild nur begrenzt gefällt, auch wenn ich mir hier und da (Außengastronomie + generell die meisten Aktivitäten, die draußen stattfinden) etwas mehr schwedisches Zutrauen in die Eigenverantwortung der Menschen wünschen würde.
Insbesondere, wenn es neue Studien/Faktenlagen z.B. hinsichtlich der Übertragbarkeit des Virus im Freien gibt.
Original von GeraldG
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/prognose-fuer-oeffnungen-a-fbb7a9c4-7bc9-4237-bb7d-f07994e863cbkann mir jemand die hier gezeigte Grafik erklären? Hab leider kein Spiegelplus
www.spiegel.de/images/a154dfd5-4449-4fb3-981b-4947f10b4de8_w948_r1.7777777777777777_fpx29_fpy7.pngwieso sollten ohne Lockerungen die Zahlen höher gehen als Ende Dezember? Und das im Mai?
Weil sich die B 1.1.7 Mutante viel besser verbreitet und die ursprüngliche Variante verdrängt. Der R Wert lag letzte Woche für die B 1.1.7 Mutante schon bei 1,2. Wir sind also wieder schön im exponentiellen Wachstum, bzw. am Anfang der dritten Welle.
Original von krong
Original von GeraldG
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/prognose-fuer-oeffnungen-a-fbb7a9c4-7bc9-4237-bb7d-f07994e863cbkann mir jemand die hier gezeigte Grafik erklären? Hab leider kein Spiegelplus
www.spiegel.de/images/a154dfd5-4449-4fb3-981b-4947f10b4de8_w948_r1.7777777777777777_fpx29_fpy7.pngwieso sollten ohne Lockerungen die Zahlen höher gehen als Ende Dezember? Und das im Mai?
Weil sich die B 1.1.7 Mutante viel besser verbreitet und die ursprüngliche Variante verdrängt. Der R Wert lag letzte Woche für die B 1.1.7 Mutante schon bei 1,2. Wir sind also wieder schön im exponentiellen Wachstum, bzw. am Anfang der dritten Welle.
Wie kann man sich eigentlich erklären, dass in Großbritannien, wo vermutlich fast nur die B 1.1.7 ist, die Inzidenz dennoch massiv absinkt?
Sind die Maßnahmen dort so viel strenger?
Es habe Berichte über teils schwere Fälle von Blutgerinnseln bei Geimpften gegeben, eine Meldung beziehe sich auf einen Todesfall in Dänemark.
...
Dänemark reagiert damit auch auf Berichte aus Österreich. In den vergangenen Tagen waren nach einer Impfung mit AstraZeneca ein Todesfall aufgetreten sowie zwei Krankheitsfälle.
https://orf.at/stories/3204885/
Wenn jetzt der Impfstoff von Astra Zeneca wegfallen sollte, siehts in diesem Jahr mit dem "Besiegen" des Virus nicht so gut aus.
An der Stelle nochmal herzlichen dank an alle die die Impfstoffe für uns Beta Testen
(Ernstgemeint)
Original von p00s88
Warum sterben überhaupt so viele Menschen in Altenheim an Corona? Hmm vielleicht weil eine vulnerable Gruppe auf engem Raum nah beieinander leben. Würde es eine Unterschied machen, wenn die Leute 1km auseinander leben würden? Ich denke nicht, weil Bevölkerungsdichte sicherlich absolut keine Rolle spielt bei der Ausbreitung von Viren
Vielleicht weil das Imunsystem alter Menschen nicht mer so stark ist wie das von Jungen?
Senioren sterben eben in Altenheimen, deswegen geht man quasi dort hin.
Woran starben eigentlich bisher alte Menschen, an Altersschwäche?
Was bedeutet Altersschwäche denn?
Aufgrund eines schwachen Imunsystems und einer geschwächten Grunskonstitution des Körpers und der Organe sind sie anfälliger für Viren und Infektionen aller Art.
Der neue Virus hat diese Menschen nun unvorbereitet getroffen.
Wenn wir uns die Sterbetsatistiken ansehen, dann erkennen wir das die höchsten und eigentlich auch die einzigen signifikanten Sterberaten bei den +80jährigen zu verzeichnen sind.
Ich spare mir die Verlinkung einer Quelle da diese hier sicher schon mehrfachst verlinkt wurden.
Könnte ja sein?
@billy the chip: vermutlich an dem fortschritt der impfungen.. zumal wenn bereits viele das virus hatten diese ja auch immunitäten aufgebaut haben..
Original von dak113
Todeszahlen im Vergleich mit Schweden wirft Frage auf wie wirksam unser Lockdown warHat sich 6 Monate Lockdown ja richtig gelohnt, würde gleich nochmal verschärfen - sind laut Mama Merkel jetzt ja auch nur noch 3,4 Monate
Spoiler
In before: alles nicht vergleichbar und nichts hat mit nichts zu tun
Was ich in dem Artikel//Der Studie auch noch bemerkenswert finde:
Der Grund: In Schweden herrscht vorwiegend Konsens darüber, dass Kinder keine Infektionstreiber sind. So folgert auch eine aktuelle Studie der Universität Uppsala in Schweden, die im Wissenschaftsmagazin PNAS veröffentlicht wurde, dass offene Schulen nur einen geringen Einfluss auf das gesamte Infektionsgeschehen hätten. Demnach seien von den 1,23 Millionen, die bis Juni 2020 im Präsenzunterricht waren, 94 schwer an Covid-19 erkrankt.
Und Weiter:
Ein doppelt so hohes Risiko hätten dagegen Lehrer: So seien von den insgesamt 339.000 Lehrkräften im Land 79 schwer erkrankt und eine gestorben. Deshalb müsse ein offener Schulbetrieb gewährleisten, dass Lehrer besser geschützt seien, konstatierten die Wissenschaftler.
(a) Ist man Infektionstreiber, wenn man schwer erkrankt oder wenn man das Virus weiter verbreitet
(b) Wieso sind denn Lehrer per se gefährdeter?
Komische Aussagen imo.
versteh nicht so recht wieso der start in den arztpraxen jetzt auch wieder geschoben wird nur damit die impfzentren weiter ausgelastet bleiben. die ärzte können sich jawohl genau so an die prio listen halten. gefühlt wird echt lieber alles totdiskutiert statt einfach mal zu machen.:f_rolleyes:
klar gibts grad nicht genug für alle arztpraxen aber dann sollen halt erst mal die in unseren extremen gebieten was abbekommen.
@ dak113: Was zu der Frage, ob ein Lockdown wirklich so wirksam ist, hinzukommt, sind die unfassbaren Kollateralschäden dieser Politik.
Aber da redet man sowohl hier in diesem Forum als auch bei vielen Menschen gegen eine Wand.
Und ich kann das sogar verstehen. Denn kein kein relevanter Politiker thematisiert diese ernsthaft. Die Presse (bis auf wenige positive Ausnamen wie bspw. welt.de) thematisiert diese ebenfalls kaum. Für mich ist das seit Beginn ein Rätsel. Wenn ich eine Krankheit habe und überlege ein Medikament einzunehmen, dann würde ich mir den Beipackzettel durchlesen und mich mindestens genauso viel Zeit mit den potentiellen Nebenwirkungen beschäftigen, wie mit dem angepriesenem Nutzen.
Als Bürger möchte man natürlich dem Glauben unterliegen, dass die Politiker "schon halbwegs wissen was sie tun" und man objektiv, insbesondere von den Staatsmedien, informiert wird. Die Vorstellung, dass dem nicht so wäre, ist einfach unschön. Deshalb werden viele alles rechtfertigen um diese schlimme Vorstellung abzuwenden.
Eine ganz besonders schlimme Vorstellung wäre es beispielweise, wenn das Institut, dem wir alle vertrauen (müssen), Fakenews verbreitet.
https://www.heise.de/tp/features/Corona-Todesfaelle-Die-Maer-von-den-zehn-verlorenen-Lebensjahren-5060636.html
Für mich persönlich geht das Verhältnis einfach überhaupt nicht auf. Es liegen derzeit ca. 3000 Coronaerkrankte auf den Intensivstationen. Braucht man nicht schönreden, denen gehts wirklich dreckig und viele werden sterben. Und natürlich lagen kummuliert vermutlich bisher vermutlich irgendwas um ganz grob 150.000 Menschen auf der Intensiv von denen dann viele gestorben sind. Es sind aber gleichzeitig 83.000.0000 Menschen in Deutschland mehr oder weniger stark durch die Maßnahmen betroffen. Und das hat zum Teil dramatische Folgen. Persönlich finde ich solche Meldungen am erschreckensten:
Besonders erschütternd: Beinahe jeder sechste Schüler ab 14 Jahren (16 Prozent) hat laut den Studienautoren suizidale Gedanken. "Die Häufigkeit depressiver Symptome, Angstsymptome aber auch Schlafstörungen hat sich mittlerweile verfünf- bis verzehnfacht, Tendenz steigend. Die Ergebnisse sind besorgniserregend. Insbesondere, dass so ein hoher Anteil an Jugendlichen aktuell suizidale Gedanken hat", so der Studienleiter Christoph Pieh von der Donau-Universität Krems.
https://www.heute.at/s/fast-jeder-fuenfte-schueler-denkt-an-selbstmord-100130593
Leider wird darüber im Vergleich zu Infektionszahlen quasi überhaupt nicht berichtet.
Psychische Erkrankungen führen auch zu physischen Erkrankungen. Ein Freund von mir hat z.B. durch den ganzen Stress bzw. dem Wegfall jeder seiner Freizeitbeschäftigungen Bluthochdruck bekommen. Was wiederum die Wahrscheinlichkeit für weitere Erkrankungen erhöht. Ein Bekannter von einem Bekannten, also über eine Ecke, hat sich letzten Sommer auch das Leben genommen aufgrund der von ihm wahrgenommenen Aussichtslosigkeit wegen der Coronamaßnahmen. Hat halt in einer Braunche gearbeitet (auf Musikfestivals) die jetzt einfach stillgelegt wurde.
Es wäre halt sinnvoll, gerade in einer Demokratie, wenn ausgewogen und objektiv über Pro- und Contra dieser Maßnahmen berichtet werden würde. Ich glaube dann könnte man auch bessere Entscheidungen treffen.
@Waaaghboss
Endlich mal ein wenig Ratio hier.
Du schreibst es ja deutlich.
Wenn ein Medikament schwerwiegendere Folgen hat als die Krankheit ist dann sollte man es nicht nehmen.
So ist es mit dem Lockdowns.
Volksgesundheit wird imo durch den Kosten/nutzen Wert berechnet.
Und die ist hier einfach nicht gegeben.
Wenn man bedenkt was wir der Kindergeneration gerade zumuten, das ist einfach unglaublich.
Den Volkswirtschaftlichen Schaden dazu gerechnet.....Ohne Worte!
Ich kann es nur immer wieder wiederholen.
Diese ganzen Lockdowns ergeben für mich nur dann Sinn wenn man sie in Verbindung zum
"Great Reset" des WEF setzt.
Ansonsten ist das einfach nicht erklärbar und grober Unfug.
Original von EddiGonzalez
Ich kann es nur immer wieder wiederholen.
Diese ganzen Lockdowns ergeben für mich nur dann Sinn wenn man sie in Verbindung zum
"Great Reset" des WEF setzt.
Ansonsten ist das einfach nicht erklärbar und grober Unfug.
Es könnte auch ein Grund sein, dass man die Krankenhäuser nicht überlasten möchte.
Demzufolge müsse der zukünftige wirtschaftliche Aufschwung die Welt auf einen Pfad der Nachhaltigkeit bringen. Hierfür bedürfe es des Umbruchs und der Neugestaltung sozialer und ökonomischer Systeme. Wichtige Dimensionen dieses nachhaltigen Wirtschaftens für einen Great Reset seien: Innovation, Wissenschaft und Technologie. In Anbetracht des weltweiten realen Elends bedürfe es, so Klaus Schwab, einer fairen Wirtschaft. Das Ziel läge im Starten einer vierten industriellen Revolution, zum Zwecke der Schaffung einer digitalen wirtschaftlichen und öffentlichen Infrastruktur.
Ich wüsste nicht wie (regionale) Lockdowns diese Ziele unterstützen könnten.
Mal ganz abgesehen davon, dass der Druck bzgl. Lockerungen immer größer wird. Trotz steigender Zahlen. Die Ziele von dieser Idee mögen nicht schlecht sein. Aber das kannste ja immer angesehen; unabhängig ob du grade ne Pandemie bewältigen musst. Dann lieber auf ne Finanzkrise warten.
Die ganze Impfplanung in Deutschland ist eine einzige Clownfiesta ![]()
Mein Dad (ü70) kann sich weiterhin keinen Impf-Termin besorgen. Dabei hieß es schon mehrmals, dass Personen ü70 nun "dran sind".
Laut https://www.mags.nrw/coronavirus-impfablauf heißt es nun:
Voraussichtlich ab Mai 2021:
Geplanter Beginn der Impfungen der über 70-Jährigen nach Jahrgängen
Währenddessen können sich Kontaktpersonen von Schwangeren (je 2) nun Termine holen und in ein paar Tagen geimpft werden.
Schwangere im Bekanntenkreis können also nun ihren jungen, kerngesunden Freunden eine Impfung ermöglichen, während die ü70-jährigen weitere 2 Monate warten müssen. ![]()
In meinem Umfeld sind sowieso schon x Leute geimpft, weil sie irgendwelche "Gründe" haben.
Lehrer - okay, passt meinetwegen
Pflegedienstleitung ohne Kontakt zu Pflegern oder Gepflegten - naja, arbeitet halt im passenden Unternehmen
Sekretärin beim Roten Kreuz - joa, hat zwar null Kontakt zu irgendwelchen Risikogruppen, aber man kann es ja nutzen, dass der Arbeitgeber irgendwas mit Medizin zu tun hat
Also wenn jemand von euch eine schwangere Person kennt, die mich dann auch bitte als Kontaktperson angeben kann, bitte melden. Zeige mich dann auch dankbar.
Man scheint ja (wie sowieso seit Beginn der Pandemie) weiterhin in jeder Hinsicht der Gearschte zu sein, wenn man sich an die Regeln hält.
Impfangebot für mich als 37-jährigen "Normalo" wird wohl nicht vor Herbst kommen, wenn ich es nicht wie viele anderen mache und mir einen Vorwand suche.
Bin gespannt wann mein Dad dann endlich sein Impfangebot bekommt. Wahrscheinlich wird seine Sekretärin sowie Millionen die nicht in der Prio-Gruppe 1 oder 2 sind, vor ihm geimpft.
Und wenn man dann fragt wie das sein kann, halten es die Politiker mit M. Reus - "Is so"
Original von Waaaghboss
Eine ganz besonders schlimme Vorstellung wäre es beispielweise, wenn das Institut, dem wir alle vertrauen (müssen), Fakenews verbreitet.
https://www.heise.de/tp/features/Corona-Todesfaelle-Die-Maer-von-den-zehn-verlorenen-Lebensjahren-5060636.html
Vielen Dank für diesen Artikel. Der ist tatsächlich sehr interessant - solcher Journalismus fehlt meiner Meinung nach viel zu oft in Deutschland. Ich hoffe, dass der Autor das auch nochmal für 2021 machen wird (EDIT: das mit der Berechnung der Sterbefälle).
bin da komplett bei @waaghboss. die kollateralschäden kann man halt schwer bemessen, aber rein subjektiv empfinde ich das überhaupt nicht mehr passend. vor allem wird diese kurve auch expenentiell steigen je länger es keine aussicht gibt. und wenn mutti jetzt schon wieder, wie im oktober/november von noch mal 3-4 schweren monaten redet dann krieg auch der letzte irgendwann einen anfall.
und ich hab auch das gefühl die diskussion geht immer mehr in eine richtung jedes leben zu schützen koste es was es wolle, auch auf kosten von anderen leben
Original von schmandbacke
Ich hab auch das Gefühl die Diskussion geht immer mehr in eine Richtung jedes Leben zu schützen koste es was es wolle, auch auf Kosten von anderen leben![]()
Wenn das das Ziel wäre würden wir:
- Schneller Impfen (Wie zB USA)
- Erfassen wo und wie sich Menschen anstecken (Macht glaub niemand?)
- Alten- und Pflegeheime besser schützen (Wie zB Tübingen)
- Uns Maßnahmen überlegen um gezielt Risikogruppen zu schützen (Wie zB Tübingen)Wir haben seit Beginn an keine richtige (evidenzbasierte) Strategie. Selbst die Diskussionen sind überhaupt nicht zielgerichtet. Jeder labert einfach irgendwas daher und am Ende wird irgendwas (halbherzig) gemacht.