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Palmero92
Joined: 23.05.2010

Original von p00s88
Je höher die Einwohnerzahl/km2, desto höher ist die Ansteckungswahrscheinlichkeit.

Stop, jetzt wird halt alles durcheinander geschmissen. Hier im Thread wurde der Schluss nahegelegt, dass es zwischen der Einwohnerzahl/km2 eines Landes und den allgemeinen Infektionsmöglichkeiten auf das ganze Land gesehen einen Zusammenhang gibt. Das zweifel ich an.

Die Betrachtung des Artikels ist die, dass ein Land in Cluster aka Landkreise eingeteilt wird und dann eine Korrelation festgestellt wird zwischen "Dynamik" und Einwohnerzahl/km2 der verschiedenen Landkreise. Die vergleichende Berachtung ist also die, dass Regionen mit geringer Einwohnerdichte mit Regionen mit hoher Einwohnerdichte verglichen werden, also ganz einfach: Stadt mit Land (exakter: städtische Landkreise mit ländlichen Landkreisen). Dass es da Unterschiede gibt, würde ich nie bestreiten, Aber wenn daher die Argumentation rührt, dann ist zunächst wieder nur die Urbanisierungsrate des ganzen Landes relevant, also wieviel Prozent des Landes in (den scheinbar "dynamischeren") hochbesiedelten Regionen leben (in der Stadt.... vs Land). In Schweden sind das allein 20% die in Stockholm leben, das (30 Sekunden google-recherche, kp wie belastbar) eine fast doppelt so hohe Bevölkerungsdichte wie Köln hat. Aber ich bezweifel, dass die Betrachtung relevant ist und uns irgendwohin führt.

Es gibt btw auch eine einfache, aber starke Alternativerklärung für die Beobachtung im Artikel: Es geht um die KW 10-19, also die frühe Phase der Pandemie - also eine Zeit wo große Teile der Einträge durch Reiserückkehrer und die mobile, in Großstädten lebende Mittel- bis Oberschicht zu erklären ist (glaub in Hamburg ist die erste Welle erwiesenermaßen auf die Skifahrer zurückzuführen). Also absolut kein Wunder, dass die Dynamik in Großstädten zu der Zeit ausgeprägter war, weil in jedem Intervall signifikant mehr Einträge "aus dem Nichts" in dichtbesiedelte Regionen stattgefunden haben.

Aber danke, der Artikel war interessant!


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Zitat
p00s88
Joined: 08.09.2007

Sagst du gerade, dass sich die Ansteckungswahrscheinlichkeit bei Städten mit unterschiedlichen, durchschnittlichen Bevölkerungsdichten unterscheidet, aber auf ganze Länder eine unterschiedliche Bevölkerungsdichte keine Rolle spielt (oder eine untergeordnete)? Naja egal, ist mir jetzt genug das Thema


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Zitat

Original von Dogdo
Bei mir im Landkreis sind die Geschäfte bis auf die Gastro wieder offen weil inzidenz <50. Aber das bleibt sicher nicht lange so und dann ist wieder alles dicht. Musste vorhin dringende Erledigungen machen und war schon wieder extremst aggro über den Einkaufstourismus :why: Massig Nummernschilder >30km Entfernung. Dichtes Gedränge, Abstand Fehlanzeige. Falsch sitzende Masken oder unter der Nase sitzende Masken :ayfkm: Security kommt mit dem ermahnen kaum hinterher

Wahrscheinlich sind davon wirklich viele von außerhalb, aber nicht zwangsweise alle.
Ich selbst habe z.B. seit Jahren auch ein Nummernschild aus dem Nachbarkreis, da man nach einem Umzug nicht mehr das Nummernschild wechseln muss. Gefühlt hat hier in der Nachbarschaft jeder dritte oder vierte auch ein auswärtiges Nummernschild (durch Umzug oder Firmenwagen).
Macht das Ganze am Ende auch nicht einfacher zu kontrollieren, ob derjenige "von auswärts ist" oder nicht.


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Zitat
AyCaramba44
Joined: 27.04.2010

Will man Leuten aus Dörfern/kleinen Städten verbieten in der nächsten Stadt einkaufen zu gehen und "dringende" Erledigungen zu tätigen? Ist das nicht egal ob 10min zu Fuß, weil man in der Stadt wohnt oder 30min mit dem Auto, weil man außerhalb der Stadt wohnt?

FFP2 Maske im Geschäft auf und es gibt kein Problem! Draußen sowieso nicht.


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Zitat
Xantos
Joined: 07.09.2005

Exakt. Einkaufen mit Maske ist kein relevantes Risiko.

Wenn man ehrlich wäre, dann würde man sagen "sorry, wir haben Impfstoffbeschaffung und Organisation verbockt. Deswegen müssen jetzt Schulen nochmal länger zu." -- und dazu würden Rücktritte von Leyen, Spahn, Altmaier und Merkel gehören, denn es handelt sich um vermeidbare Fehler mit gigantisch großen Konsequenzen. Wofür, wenn nicht dafür sollte man zurück treten, mal von Korruption und Mord abgesehen?

Statt dessen ist man halt nicht ehrlich, redet von der dritten Welle, dass wir nochmal 3-4 Monate stark sein müssen und öffnet auch die Bereiche nicht, die offensichtlich keinen relevanten Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben.


Antwort
Zitat
Xantos
Joined: 07.09.2005

Guter Artikel zu der Absurdität, dass die Regierungen keine Kosten-Nutzen-Analyse von Lockdown-Maßnahmen vorlegen:
https://www.wsj.com/articles/the-lockdowns-werent-worth-it-11615485413?reflink=desktopwebshare_twitter

After a year of observation and data collection, the case for lockdowns has grown much weaker. Nobody denies overwhelmed hospitals are bad, but so is depriving people of a normal life, including kids who can’t attend school or socialize during precious years of their lives. Since everyone hasn’t been vaccinated, many wouldn’t yet be living normally even without restrictions. But government mandates can make things worse by taking away people’s ability to socialize and make a living.

The coronavirus lockdowns constitute the most extensive attacks on individual freedom in the West since World War II. Yet not a single government has published a cost-benefit analysis to justify lockdown policies—something policy makers are often required to do while making far less consequential decisions. If my arguments are wrong and lockdown policies are cost-effective, a government document should be able to demonstrate that. No government has produced such a document, perhaps because officials know what it would show.


Antwort
Zitat
Head Admin
SvenBe
Joined: 19.04.2006

Original von Xantos
Guter Artikel zu der Absurdität, dass die Regierungen keine Kosten-Nutzen-Analyse von Lockdown-Maßnahmen vorlegen:
https://www.wsj.com/articles/the-lockdowns-werent-worth-it-11615485413?reflink=desktopwebshare_twitter

After a year of observation and data collection, the case for lockdowns has grown much weaker. Nobody denies overwhelmed hospitals are bad, but so is depriving people of a normal life, including kids who can’t attend school or socialize during precious years of their lives. Since everyone hasn’t been vaccinated, many wouldn’t yet be living normally even without restrictions. But government mandates can make things worse by taking away people’s ability to socialize and make a living.

The coronavirus lockdowns constitute the most extensive attacks on individual freedom in the West since World War II. Yet not a single government has published a cost-benefit analysis to justify lockdown policies—something policy makers are often required to do while making far less consequential decisions. If my arguments are wrong and lockdown policies are cost-effective, a government document should be able to demonstrate that. No government has produced such a document, perhaps because officials know what it would show.

Antwort ist dann wohl: "Wir wollen Leben Retten, nicht Kosten sparen"


Antwort
Zitat
Snookz
Joined: 13.06.2008

Das will halt irgendwie niemand hören - oder zumindest wird es im öffentlichen Diskurs praktisch nicht angesprochen.
Analog dazu war/ist ja auch die Diskussion um das Tempolimit auf Autobahnen. Ein Tempolimit von 130 würde x Leben retten. Eines von 100 vermutlich x + y, eines von 50 x + y + z.
Irgendwann ist aber ein Punkt erreicht, an dem man sagt, dass es nicht mehr praktikabel ist, das Tempolimit weiter zu senken, obwohl man weitere Leben retten würde.


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Zitat
Head Admin
SvenBe
Joined: 19.04.2006

Stimmt, d.h. man würde effektiv sagen wir lassen die Totenzahlen durch Covid um 5% steigen weil es nicht wirtschaftlich ist.
=>
5% sind whatever 1200 Tote und man hat 1.200Mio gespart
=>Presse so: "WHAAAT, JEDER TOTE IST NUR 1 MIO WERT? HABT IHR KEINEN RESPEKT VORM LEBEN?"


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Zitat
Wody
Joined: 23.01.2007

Original von AyCaramba44
Will man Leuten aus Dörfern/kleinen Städten verbieten in der nächsten Stadt einkaufen zu gehen und "dringende" Erledigungen zu tätigen? Ist das nicht egal ob 10min zu Fuß, weil man in der Stadt wohnt oder 30min mit dem Auto, weil man außerhalb der Stadt wohnt?

FFP2 Maske im Geschäft auf und es gibt kein Problem! Draußen sowieso nicht.

Das Problem ist doch, dass wenn Leute aus Dörfern mit einer hohen Inzidenz in eine Stadt mit einer niedrigen Inzidenz fahren, diese in der Stadt eben schnell höher wird.

Original von Xantos
Exakt. Einkaufen mit Maske ist kein relevantes Risiko.
[...]
Statt dessen ist man halt nicht ehrlich, redet von der dritten Welle, dass wir nochmal 3-4 Monate stark sein müssen und öffnet auch die Bereiche nicht, die offensichtlich keinen relevanten Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben.

Wenn alle mit dem Auto in die Tiefgarage des Kaufhauses fahren würden, dann ihre FFP2 Maske aufsetzen und richtig tragen würden bis sie wieder im Auto sind, dann wäre Einkaufen kein Risiko.
Die Realität sieht aber anders aus. Die Leute treffen sich um gemeinsam in überfüllten Bussen und Straßenbahnen in's Zentrum zu fahren und viele haben nur OP Masken auf.

Man sollte doch inzwischen wissen, dass es draußen ein deutlich geringeres Infektionsrisiko als drinnen gibt. Leider wurde das bei den Öffnungsschritten zuletzt vollkommen ignoriert. Da wurden zB Schulen und Buchläden geöffnet, ohne dass man Schnelltests oder Luftreinigungsgeräte vorgeschrieben hat. Das kann nicht funktionieren.

Es wäre viel sinnvoller gewesen zB Außengastronomie und Outdoorsport (entweder kontaktfrei oder mit Maske) zu erlauben.


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Zitat
Xantos
Joined: 07.09.2005

https://m.bild.de/politik/inland/politik-inland/corona-hausaerzte-sagen-politik-den-kampf-an-weg-mit-den-impfzentren-75710296.bildMobile.html

In den USA dürfen Tierärzte impfen. Bei uns wird selbst bei Hausärzten, die 30 Jahre Erfahrung im impfen haben, der Start noch weiter nach hinten verschoben.

Jede Woche leistet sich unsere Regierung & Verwaltung neue Fehlleistungen.


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Zitat
domano
Joined: 04.08.2006

Dass Schulen ein Ort der Ansteckung sind ist bewiesen, sagt ja auch der gesunde Menschenverstand, ob der Effekt jetzt schon in den Zahlen zu sehen ist, da bin ich mir nicht sicher. Wenn er noch nicht drin ist umso schlimmer.

Lauterbach hat wohl leider wieder recht. Anfang April haben wir wieder eine inzidenz von 100. Österreich hat btw wieder fast eine von 200. Und die haben bei einer 100er inzidenz vor einigen Wochen ähnlich geöffnet wie wir.


Antwort
Zitat
BillyTheChip
Joined: 02.08.2006

Wenn die Todeszahlen gleich bleiben oder sinken und auch die Hospitalisierungsrate nicht signifikant steigt, was zumindest erwartbar wäre bei zunehmender Impfung der Risikogruppen, dann sind höhere Inzidenzen (oder besser gesagt: Anzahl positiver Tests) akzeptabel. Daher sollte man vielleicht die Angst vor der nackten Zahl etwas verlieren.

Natürlich muss dieses Bewusstsein auch in den Stufenplänen Einzug finden, sonst nehmen die Kollateralschäden weiter stark zu, obwohl die gesundheitlichen Schäden nicht maßgeblich steigen.

Ich finde, die ursprüngliche Maßgabe, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet werden darf, gar nicht verkehrt. Dabei darf der Inzidenzwert nur noch ein Indikator sein, nicht aber ausschließliche Regelgröße.


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soulfly187
Joined: 05.02.2007

Würde die Langzeitfolgen von einer Erkrankung nicht untern Tisch kehren, oftmals kommt es zu Lungenschädigungen. Zwei Bekannte ende 20 merken das konditionell nach Wochen immer noch.

Lieber jetzt die letzten Monaten bis die meisten geimpft sind mit ner niedrigen Inzidenz fahren, als jetzt den Schluss noch zu verkacken. Ich hab kein Bock Corona jetzt noch in der Endphase zu kriegen.

Gastronomie mit Hygienekonzept könnte man natürlich trotzdem wieder öffnen. Bars/Discos und Konzerte müssen halt noch bis Ende des Jahres warten.


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Moderator
krong
Joined: 26.12.2005

Ich finde die Öffnungsdebatte auch albern, während sich die dritte Welle so richtig schön aufbaut...
Im April, wenn in vielen Landkreisen die "Notbremse" zieht, wird dann wieder rumgeheult, wie man nur mit dem Öffnen angefangen konnte.

Die Diskussion dreht sich hier eh mal wieder im Kreis, während von Staatsmedien und Great Reset gefaselt wird. Immerhin haben wir von letzterem jetzt erst mal Ruhe...


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Fantomas741
Joined: 13.08.2006

J&J ja nun genehmigt da wär ich auch am Start wenn ich 2050 mal dran bin den anderen mist können sie aber behalten...


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meistermieses
Joined: 31.12.2006

Aber auch krass in der Stadt, in der ich wohne haben wir nen Wert von 23. Trotzdem tragen 90 Prozent der Leute draußen Masken und ich werde ohne Maske komisch angeschaut. Immerhin beim Friseur ohne Termin gewesen. Die Leute haben schon ein falsches Risikoempfinden. Gerade was am ungefährlichsten ist wird eingehalten.


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Coach
Paxis
Joined: 01.11.2006

Es ist also keine Langzeitfolge einer Krankheit, wenn man aufgrund einer Krankheit, nach dem man diese überstanden hat, weiterhin körperliche Einschränkungen zu ertragen hat? :f_ugly:
Nur weil dies "normal" für Lungenkrankheiten ist, ändert es nichts daran. Würde ich auch als Whatabouthism bezeichnen. Ist doch komplett egal ob dies bei jeder Lungenkrankheit so ist, weil es immer negativ für die Menschen ist die es zu erleiden haben.


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mju12
Joined: 18.04.2006

Original von Fantomas741
J&J ja nun genehmigt da wär ich auch am Start wenn ich 2050 mal dran bin den anderen mist können sie aber behalten...

Erzähl mal was deiner Meinung nach gegen die aktuellen Impfstoffe spricht ?


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OnkelHotte
Joined: 16.01.2005

Original von DiscoRpion
Die ganze Impfplanung in Deutschland ist eine einzige Clownfiesta :roto2:
Mein Dad (ü70) kann sich weiterhin keinen Impf-Termin besorgen. Dabei hieß es schon mehrmals, dass Personen ü70 nun "dran sind".
Laut https://www.mags.nrw/coronavirus-impfablauf heißt es nun:

Voraussichtlich ab Mai 2021:
Geplanter Beginn der Impfungen der über 70-Jährigen nach Jahrgängen

Währenddessen können sich Kontaktpersonen von Schwangeren (je 2) nun Termine holen und in ein paar Tagen geimpft werden.

Schwangere im Bekanntenkreis können also nun ihren jungen, kerngesunden Freunden eine Impfung ermöglichen, während die ü70-jährigen weitere 2 Monate warten müssen. :f_thumbsup:
In meinem Umfeld sind sowieso schon x Leute geimpft, weil sie irgendwelche "Gründe" haben.

Lehrer - okay, passt meinetwegen
Pflegedienstleitung ohne Kontakt zu Pflegern oder Gepflegten - naja, arbeitet halt im passenden Unternehmen
Sekretärin beim Roten Kreuz - joa, hat zwar null Kontakt zu irgendwelchen Risikogruppen, aber man kann es ja nutzen, dass der Arbeitgeber irgendwas mit Medizin zu tun hat

Also wenn jemand von euch eine schwangere Person kennt, die mich dann auch bitte als Kontaktperson angeben kann, bitte melden. Zeige mich dann auch dankbar.
Man scheint ja (wie sowieso seit Beginn der Pandemie) weiterhin in jeder Hinsicht der Gearschte zu sein, wenn man sich an die Regeln hält.

Impfangebot für mich als 37-jährigen "Normalo" wird wohl nicht vor Herbst kommen, wenn ich es nicht wie viele anderen mache und mir einen Vorwand suche.
Bin gespannt wann mein Dad dann endlich sein Impfangebot bekommt. Wahrscheinlich wird seine Sekretärin sowie Millionen die nicht in der Prio-Gruppe 1 oder 2 sind, vor ihm geimpft.

Und wenn man dann fragt wie das sein kann, halten es die Politiker mit M. Reus - "Is so" :f_thumbsup:

Generell stimme ich absolut zur "Clownsfiesta" zu.

Meines Erachtens ist aber auch ein Teilaspekt dieses Impfdebakels, dass wieder mal dieser übertriebene deutsche Gerechtigkeitssinn herrscht.
Lieber Alles für alle Mega scheisse aber Hauptsache dann gleich scheisse, als dass auch nur einer irgendwie früher geimpft wird, der noch nicht "an der Reihe war". Ergebnis ist dann sowas wie am Ende 300 Tage (Zahl aus der Luft gegriffen) länger zur Herdenimmunität als nötig gewesen wäre.

Man stelle sich doch einfach mal vor, jeder Fu***ng Hausarzt hat den Impfstoff bei sich stehen und rammt einfach jedem seiner Patienten, die wegen irgendwas da sind, nebenbei noch eben ne Spritze in dem Arm, wenn die Patienten damit einverstanden sind.

Ja, das ist etwas überspitzt, aber mir persönlich wäre es total egal, wenn dann eben ein random 25 jähriger, der sich nen gelben abholt, dann schon geimpft ist. Es zeigt sich doch schon, dass die deutsche Organisationswut sowohl übertrieben als auch einfach nur schlecht umgesetzt wird.

Mich würde wirklich mal interessieren, ob die Leute hier, die die Regierung bisher noch im Mittel eher verteidigt haben oder die gesagt haben "man solle nicht über alles ranten und nicht übertrieben kritisieren", ihre Meinung ggüber der Regierung inzwischen geändert haben oder immer noch finden, dass "zwar natürlich nicht alles optimal läuft und man Dinge kritisieren kann aber alles im allem wir gut über die Runden kommen"


Antwort
Zitat