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[Geschlossen] Rassismus

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Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Original von Tornano

Original von Snookz
Das mit dem Racial Profiling ist auch so eine Sache. Bei Taschendiebstählen zum Beispiel stellt sich die Situation so dar:

Die Kriminellen seien oft in Banden organisierte Mehrfachtäter und fast 80 Prozent von ihnen nicht deutscher Herkunft — besonders hoch sei der Anteil algerischer und marokkanischer Tatverdächtiger.

https://www.wz.de/politik/landespolitik/taschendiebe-werden-selten-gefasst_aid-26109119

Ist es jetzt verwerflich, wenn die Polizei an Bahnhöfen hauptsächlich nordafrikanisch aussehende Menschen kontrolliert, wenn bekannt ist, dass 80 % der Taschendiebe nicht deutscher Herkunft sind?
Diese wichtige Information kann man doch nicht einfach ignorieren, weil die Nutzung der Information rassistisch wäre.
Was wäre dann die Alternative? Dass man für jeden kontrollierten Nordafrikaner auch einen Asiaten, einen Schwarzen und vier Deutsche kontrolliert, so in etwa nach dem Anteil an der Poulation "Bahnhofsbesucher", weil ja doch irgendwie jeder Taschendieb sein könnte?

Sobald Du feststellst, dass Farbige öfter "erfolglos" kontrolliert werden, gibt es grundsätzlich ja nur zwei mögliche Erklärungen, entweder sie werden öfter kontrolliert, als es der eigentlichen Kriminalitätsrate (in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildung usw.) entspricht oder Farbige haben genetisch irgendeine Fähigkeit, dass Kontrollen bei ihnen weniger effektiv sind. Da sich Letzteres rational nicht begründen lässt, wird´s dann vermutlich an Ersterem liegen.

Da stimme ich zu, aber habe ich das festgestellt?
Es gab doch in einem anderen Thread sogar eine Untersuchung, dass Schwarze in den USA basierend auf der Straffälligkeit eher weniger oft kontrolliert wurden.


lastdayever
Beigetreten: 16.04.2006

Original von Glorstaxus
@lastdayforever dein comment und deine offenbarte Denkweise trieft vor "white priviledge".

Nur noch kurz, alles kann ich jetzt nicht mehr beantworten.
Was genau ist dieses White Privilege?
1. Seit wann gibt es das? Die Millionen in Armut, Krieg und durch Hunger und Krankheit gestorbenen Weißen der letzten Jahrhunderte, hatten die es schon? Oder hat es sich erst später entwickelt? Was wäre so die Jahreszahl (in etwa) seit wann WP existiert?

2. Haben es alle Weißen? Die ALG II-Empfänger, deren Kinder in relativer Armut leben, die Obdachlosen, die weniger Intelligenten, die Nicht-Akademiker, die Mindestlöhner, die Straftäter aus sozialen Brennpunkten, die psychisch Kranken, die Opfer von Gewalt und die Selbstmörder die weiß sind? Haben die auch "White Privilege" oder nur die reichen, intelligenten, erfolgreichen und bewunderten Weißen? Haben die hässlichen Weißen WP oder nur die schönen? Die mit Down-Syndrom oder nur die ohne? Die, die im Lotto gewonnen haben oder auch die, denen das nicht passiert ist?

Das war polemisch, ok. Aber ich verstehe es wirklich nicht. Diese ganze Theorie von WP ergibt für mich keinen Sinn. Sie klingt auch ehrlich gesagt sehr rassistisch.
So, als wäre man privilegiert, nur weil man weiß ist. Was ich für ausgemachten Blödsinn halte.
Aber am Ende ist das auch ok, man muss ja nicht mit allen Menschen die gleiche Meinung haben.


Simsch
Beigetreten: 12.01.2007
Tornano
Beigetreten: 11.12.2007

Original von Snookz

Original von Tornano

Original von Snookz
Das mit dem Racial Profiling ist auch so eine Sache. Bei Taschendiebstählen zum Beispiel stellt sich die Situation so dar:

Die Kriminellen seien oft in Banden organisierte Mehrfachtäter und fast 80 Prozent von ihnen nicht deutscher Herkunft — besonders hoch sei der Anteil algerischer und marokkanischer Tatverdächtiger.

https://www.wz.de/politik/landespolitik/taschendiebe-werden-selten-gefasst_aid-26109119

Ist es jetzt verwerflich, wenn die Polizei an Bahnhöfen hauptsächlich nordafrikanisch aussehende Menschen kontrolliert, wenn bekannt ist, dass 80 % der Taschendiebe nicht deutscher Herkunft sind?
Diese wichtige Information kann man doch nicht einfach ignorieren, weil die Nutzung der Information rassistisch wäre.
Was wäre dann die Alternative? Dass man für jeden kontrollierten Nordafrikaner auch einen Asiaten, einen Schwarzen und vier Deutsche kontrolliert, so in etwa nach dem Anteil an der Poulation "Bahnhofsbesucher", weil ja doch irgendwie jeder Taschendieb sein könnte?

Sobald Du feststellst, dass Farbige öfter "erfolglos" kontrolliert werden, gibt es grundsätzlich ja nur zwei mögliche Erklärungen, entweder sie werden öfter kontrolliert, als es der eigentlichen Kriminalitätsrate (in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildung usw.) entspricht oder Farbige haben genetisch irgendeine Fähigkeit, dass Kontrollen bei ihnen weniger effektiv sind. Da sich Letzteres rational nicht begründen lässt, wird´s dann vermutlich an Ersterem liegen.

Da stimme ich zu, aber habe ich das festgestellt?
Es gab doch in einem anderen Thread sogar eine Untersuchung, dass Schwarze in den USA basierend auf der Straffälligkeit eher weniger oft kontrolliert wurden.

Dann hab ich Dich falsch verstanden. Ich habe Deinen Text so gelesen, als wäre Rasse dann ein ausschlaggebendes Kriterium und nicht z.B. Erscheinungsbild wie ein jugendliches Gangmitglied, von denen evtl. die meisten farbig sind.


Tornano
Beigetreten: 11.12.2007

Original von lastdayever

Original von Glorstaxus
@lastdayforever dein comment und deine offenbarte Denkweise trieft vor "white priviledge".

Nur noch kurz, alles kann ich jetzt nicht mehr beantworten.
Was genau ist dieses White Privilege?
1. Seit wann gibt es das? Die Millionen in Armut, Krieg und durch Hunger und Krankheit gestorbenen Weißen der letzten Jahrhunderte, hatten die es schon? Oder hat es sich erst später entwickelt? Was wäre so die Jahreszahl (in etwa) seit wann WP existiert?

2. Haben es alle Weißen? Die ALG II-Empfänger, deren Kinder in relativer Armut leben, die Obdachlosen, die weniger Intelligenten, die Nicht-Akademiker, die Mindestlöhner, die Straftäter aus sozialen Brennpunkten, die psychisch Kranken, die Opfer von Gewalt und die Selbstmörder die weiß sind? Haben die auch "White Privilege" oder nur die reichen, intelligenten, erfolgreichen und bewunderten Weißen? Haben die hässlichen Weißen WP oder nur die schönen? Die mit Down-Syndrom oder nur die ohne? Die, die im Lotto gewonnen haben oder auch die, denen das nicht passiert ist?

Das war polemisch, ok. Aber ich verstehe es wirklich nicht. Diese ganze Theorie von WP ergibt für mich keinen Sinn. Sie klingt auch ehrlich gesagt sehr rassistisch.
So, als wäre man privilegiert, nur weil man weiß ist. Was ich für ausgemachten Blödsinn halte.
Aber am Ende ist das auch ok, man muss ja nicht mit allen Menschen die gleiche Meinung haben.

Bloß weil es offensichtlich noch andere Faktoren gibt, schließt dies aus, dass Rasse tatsächlich ein Faktor ist, wie leicht man es im Leben hat?


Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Also den Begriff Rasse sollten wir im Deutschen sowieso vermeiden. Im Englischen ist das wohl wieder gebräuchlicher, aber in einem anderen Kontext. Im Deutschen sprechen wir von Ethnie. Im Englischen ist das im Bereich der Medizin eher wieder gebräuchlich, weil bestimmte ethnospezifische, genetische Merkmale Art und Erfolg einer Therapie beeinflussen.

Also es war nicht so gemeint, dass dann am Bahnhof alle Schwarzen kontrolliert werden, sondern, dass die Polizei da einen Fokus drauf legt. Neben einem "Bauchgefühl" der Polizisten wird es aber zum Beispiel beim Taschendiebstahl selten weitere, konkrete Verdachtsmomente neben der statistischen Häufigkeit der Herkunft geben. Taschendiebe leben ja davon, dass ihre Aktionen unbemerkt bleiben und von Außenstehenden nicht so leicht wahrgenommen werden. Da müsste ein Polizist also zur richtigen Sekunde in die richtige Richtung gucken.
Sicherlich spielen dann Erscheinungsbild, Auftreten und Verhalten neben der Hautfarbe eine Rolle bei der Auswahl von Personen zur Kontrolle. Aber wegen der 80 % ein besonderes Augenmerk auf Schwarze zu haben, finde ich in genau dem Kontext nicht rassistisch und das ist für mich auch kein Racial Profiling. Die Diskussion damals (Hochzeit der Flüchtlingskrise, Stichwort Domplatte Köln) ging aber, soweit ich mich da erinnere, grundsätzlich gegen eine vermehrte Kontrolle nordafrikanisch aussehender Menschen.

Also ich sehe das in etwa so:
Ich denke, jeder würde zustimmen, dass vor einem Fußballspiel Leute mit Londsdale-Klamotten, Glatze und Springerstiefeln öfter zu kontrollieren sind.
Aber nicht jeder würde zustimmen, dass Schwarze am Bahnhof öfter zu kontrollieren sind.
Sicher wird es auch gewaltbereite Hooligans ohne Londsdale-Klamotten geben und es wird vielleicht auch Leute mit Londsdale-Klamotten geben, die mit Hooligans nichts am Hut haben.
Auf der anderen Seite haben wir sicher auch nicht-Schwarze Taschendiebe und ganz sicher auch Schwarze, die keine Taschendiebe sind.

In beiden Fällen wissen wir aber, dass wir gewaltbereite Hooligans eher unter den Londsdaleträgern und Taschendiebe eher unter den Schwarzen finden. Der einzige Unterschied ist, dass Schwarze ihre Hautfarbe nicht ändern können, Londsdaleträger ihre Klamotten aber schon.

Da kommt dann eben das größte Argument gegen Racial Profiling, dass die äußerlichen Merkmale, nach denen entschieden wird, ob kontrolliert werden soll oder nicht, unveränderlich sind und damit das Racial Profiling rassistisch ist. Und das sehe ich eben nicht grundsätzlich so. Es kann rassistisch sein, es muss aber nicht. Das wollte ich mit den Taschendieben verdeutlichen. Der Grund, warum 80 % der Taschendiebe Nordafrikaner sind, ist damit natürlich nicht geklärt.


JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007

Ich hoffe für die USA, dass die Proteste dazu führen, dass es zu Reformen bei der Polizei kommt und dort auch mal etwas mehr Geld in die Hand genommen wird, diese Leute a) ordentlich zu schulen und b) ordentlich zu bestrafen, falls sie mist bauen. b) können Sie hier gerne auch verbessern.

Ansonsten gibt es natürlich in Deutschland immernoch viel Rassismus ob an der Diskotür, bei der Wohnungssuche, auf der Arbeit oder sonst wo. Durch die Flüchtlingskrise sieht man das in manchen Teilen Deutschlands deutlicher als anderswo.

Edit: Habe im Grunde nichts gegen Racial Profiling, wenn es begründet ist. Ich kann aber auch verstehen, dass einen das als unbescholtener Bürger anpisst. Absurd wird es, wenn Racial Profiling das einzige Kriterium für die Kontrolle ist und nicht auch noch andere Aspekte wie z.B. das Erscheinungsbild etc.
Migration ist hart. Aber verglichen mit 1960 & 1990 sind wir auf einem guten Weg. Die nun angestoßene Debatte kann ich daher nur begrüßen.


BradNitt
Beigetreten: 22.07.2011

als Hartz 4 Empfänger ist man halt hier immer noch besser dran als die Ärmsten der Armen der Welt in Afrika, Südostasien, Südamerika und das ist dann auch so bei den anderen Beispielen, dass man hier immer noch besser dran ist und bessere Möglichkeiten und Rechte hat als die Pendants. selbst da kann man von privilegiert im Vergleich reden, auch wenn die nicht Gesellschaftlich die beste Stellung haben mögen, sie es nicht leicht in ihrer Situation haben und sicherlich auch nicht alles optimal gelöst ist


Glorstaxus
Beigetreten: 10.03.2006

Original von lastdayever

Original von Glorstaxus
@lastdayforever dein comment und deine offenbarte Denkweise trieft vor "white priviledge".

...

Wie du am Thema vorbeiläufst das ist einerseits herrlich, weil es ein herrliches Beispiel dafür ist, wie Leute wie du scheinbar kaum eine Ahnung von diesem Thema geschweige denn zumindest der Begrifflichkeit haben und andererseits traurig, da sie trotz und aufgrund dieser Tatsache eine Beharrlichkeit und Ignoranz an den Tag legen um ihre Meinung komme was wolle durchzudrücken.

Die Punkte die du ansprichst kann man entweder gar nicht auf white priviledge anwenden (genetische Krankheiten, Tote(Krankheiten) durch Seuchen, weiße Selbstmörder wtf?) oder aber eben diese Punkte (Opfer in soz. Brennpunkten, Kriegsopfer, allgm Opfer von (Polizei)Gewalt im Alltag,nicht-akademiker,mindestlöhner usw) sind -denn du ziehst ja gerne Statistisken ran- durch die Bank weg prozentual anteilig höher bei den Minderheiten vertreten als bei den weißen. EBEN AUFGRUND vorher genannter systembedingter Eigenschaften.

Deine Schreibweise hat nichts mit Polemik sondern purer Ahnungslosigkeit zu diesem Thema zu tun. Du fragst nach Jahrgängen seit "wann es das gibt" und wer das "alles hat", so als ob white privilege eine Art Kult oder Krankheit ist die man mit sich trägt. Offensichtlich ist dieser Begriff relativ neu für dich.

Muss ich wirklich anfangen die Keule der Kolonialzeit auszupacken in der die "weiße Rasse" alle anderen "Rassen" systematisch über Jahrhunderte ausgebeutet hat? Sklaventreiberei? Der militärische Einzug weißer westlicher Nationen mit Amerika als Vorreiter in weniger industriell zivilisierte Regionen/Länder mit dem Ziel der Destabilisierung und anschließender systematischer Ausbeutung, alles Faktoren deren Nachwehen heute zu spüren und zu sehen sind, sprich die Gesellschaft von heute gravierend mitgeprägt haben?

WACH AUF JUNGE! Es geht nicht darum, dass die "weißen" keinerlei Leid spüren, Probleme haben, oder andere Nachteile spüren; es geht darum dass schwarze und andere Minderheiten ZUSÄTZLICH seit jeher mit besagten Problemen konfrontiert werden und diese zu spüren bekommen. Dinge die du oder deine weißen europäischen Vorfahren nie erfahren mussten. Die Probleme die wir haben, die haben sie auch + den ganzen anderen scheiß den ich aufzähle und der an deiner Stirn abzuprallen scheint und den Weg ins Gehirn scheinbar nicht findet um dort verarbeitet zu werden.

Stell dir die Zeit vor dem Internet vor, wo Menschen über diese Dinge weder in der Schule ausführlich informiert wurden (white washed, Historienverdrehung während der Nazizeit ist hier das offensichtlichste Beispiel der Neuzeit) noch sich selber darüber wenn überhaupt nur über Umwege informieren konnten.

Heute kriegt man das ganze Wissen auf einem Silbertablett präsentiert und man hat die VERANTWORTUNG UND PFLICHT sich über diese Dinge zu informieren, ebenso wie man (richtigerweise) jedes Jahr gepredigt bekommt, dass man den Holocaust (war übrigens Rassismus) nicht vergessen darf.

Deine kleingeistige auf deinen eigenen Mikrokosmos (ja warte mal wir weißen haben es aber auch nicht so leicht) gerichtete Sichtweise ist genau das. Die denkweise verursacht durch gelebtes white priviledge.
Sry, aber dein gesamter letzter Comment ist ein einziges Eigentor. Du verstehst den Kern nicht und machst genau die Fehler, die BLM den Leuten vorwirft.

Brille ab, educate yourself!!
Aber nein, nach 2 Kommentaren deutest du bereits an, dass du durch damit bist und lieber in deiner Ignoranz bedingt durch mangelndes Wissen in diesem Bereich weiterleben willst:

Original von lastdayever Aber ich verstehe es wirklich nicht. Diese ganze Theorie von WP ergibt für mich keinen Sinn. Sie klingt auch ehrlich gesagt sehr rassistisch.
So, als wäre man privilegiert, nur weil man weiß ist. Was ich für ausgemachten Blödsinn halte.
Aber am Ende ist das auch ok, man muss ja nicht mit allen Menschen die gleiche Meinung habe

Glückwunsch, du machst alles falsch! Hart all das zu hören ich weiss, aber an den Punkt kommen die meisten von uns und es heißt das eigene Ego über Board zu werfen und seinen Horizont zu erweitern. Ich hoffe du schaffst das :)

Leute, es geht nicht darum auf meiner Seite zu sein oder der Seite des Gegenübers und dann entsprechend -wie es der Mensch so gerne tut- gegen die andere Seite mit Gleichgesinnten zu haten.
Es geht um die GRUNDSÄTZLICHE VERANTWORTUNG sich über diese Dinge unvoreingenommen zu informieren und das Wissen mit seinem Umkreis zu teilen. Denn wir haben nichts dafür getan, dass wir in diese Zeit hineingeboren wurden. In die westliche moderne Welt der heutigen Zeit. Wir haben sogesehen "Glück" gehabt. Wir haben es nicht mehr als andere verdient. Wir dürfen deshalb unsere Augen nicht vor den Tatsachen verschließen, warum wir es besser als Andere haben und mit welchen zusätzlichen Problemen die "weniger Glücklichen" zu kämpfen haben, die nicht unerheblich über Generationen zu unserem Wohlstand mitbeigetragen haben.
Dieses Mindestmaß an Pflichtbewusstsein sollte jeder von sich selbst verlangen.


beni
Beigetreten: 17.10.2006

Gibt es eigentlich auch asian privilege? Die sind in den USA nämlich wirtschaftlich noch erfolgreicher als die Weißen und sie sind noch weniger in Gefängnissen anzutreffen.

Das Medianhaushaltseinkommen der indisch stämmigen Amerikaner liegt z.B. bei 130k USD, das von britisch stämmigen Amerikanern nur bei 80k.


lastdayever
Beigetreten: 16.04.2006

Original von Glorstaxus
Muss ich wirklich anfangen die Keule der Kolonialzeit auszupacken in der die "weiße Rasse" alle anderen "Rassen" systematisch über Jahrhunderte ausgebeutet hat? Sklaventreiberei? Der militärische Einzug weißer westlicher Nationen mit Amerika als Vorreiter in weniger industriell zivilisierte Regionen/Länder mit dem Ziel der Destabilisierung und anschließender systematischer Ausbeutung, alles Faktoren deren Nachwehen heute zu spüren und zu sehen sind, sprich die Gesellschaft von heute gravierend mitgeprägt haben?

WACH AUF JUNGE! Es geht nicht darum, dass die "weißen" keinerlei Leid spüren, Probleme haben, oder andere Nachteile spüren; es geht darum dass schwarze und andere Minderheiten ZUSÄTZLICH seit jeher mit besagten Problemen konfrontiert werden und diese zu spüren bekommen. Dinge die du oder deine weißen europäischen Vorfahren nie erfahren mussten. Die Probleme die wir haben, die haben sie auch + den ganzen anderen scheiß den ich aufzähle und der an deiner Stirn abzuprallen scheint und den Weg ins Gehirn scheinbar nicht findet um dort verarbeitet zu werden.

Brille ab, educate yourself!!

Ach ok, also haben "die Weißen" andere systematisch ausgebeutet? Wahnsinn!
Da haben alle Europäer, die während der Kolonialzeit hier gelebt haben, nie in andere Länder gefahren sind, sie kolonialisiert haben oder die Eroberer direkt unterstützt haben "systematisch über Jahrhunderte andere Rassen ausgebeutet"?
Die ganzen Interventionen, Umstürze und Kriege der letzten 2 Jahrhunderte sind auch Schuld der bösen Weißen?
Wenigstens in dieser Sache sind wir uns einig, wir finden diese Praktiken nicht gut. Weder die Kolonalisierung noch die Ausbeutung und Einmischung in letzter Zeit.
Aber weißt du was die 99% damit zu tun haben? NULL. Kein Ottonormal-Europäer der letzten 500 Jahre hatte irgendetwas mit diesem Unrecht zu tun.
Wie das meiste globale Unrecht war es ein Unrecht der 1%.

Dinge, die unsere europäischen Vorfahren nie erfahren mussten? Machst du fucking Witze? Europäer haben immer wieder Krieg, Eroberung, Ausbeutung, Versklavung, Enteignung und Entrechtung erlebt, bis in dieses Jahrtausend hinein (Ukraine).
Meine Großeltern haben alle den 2.WK als Kinder erlebt. White Privilege.
Millionen Deutsche wurden zum Beispiel aus ihrer Heimat vertrieben. Aber die sind in deiner Welt wahrscheinlich selber Schuld, denn die bösen weißen Deutschen können nur Schuld sein, wenn ihnen etwas Schlimmes widerfährt.

Mit Nazis und Holocaust brauchst du mir gar nicht erst kommen, sinnloses Todschlagargument.
Am Holocaust waren ca. 200.000 Menschen beteiligt. Das heißt weniger als einer von 300 Deutschen hat daran mitgewirkt. 299 von 300 Deutschen waren nicht am Holocaust beteiligt. Ja, ich weiß, sie waren alle trotzdem dran Schuld weil sie nicht so klug waren sich für ein paar Flugbätter von den Nazis umbringen zu lassen.
Und heute wären natürlich über 50% Widerstandskämpfer gegen die Nazis, das weiß ich auch.
Weißt du was witzig ist?
Ich habe in meinem Leben Menschen getroffen, die kamen an und erzählten:
"Die Juden sind so genial. 20% (Zahl stimmt jetzt nicht exakt) der Nobelpreisträger sind Juden, obwohl sie nur 0,2% der Weltbevölkerung stellen. Ich finde die Juden sind ein außergewöhnliches und großartiges Volk."
Das ist jetzt natürlich nicht wortwörtlich, sondern sinngemäß wiedergegeben.

Wenn jetzt einer kommt und sagen würde, die Deutschen oder die Weißen wären so genial, sie haben 50% (made up) der Nobelpreisträger, obwohl sie nur 10% der Bevölkerung darstellen, dann wäre man insta unten durch, White Supremacist, Rassist, Völkisch, whatever.
Und warum eigentlich?
Wir leben also in einer Welt, in der es erlaubt ist, die Errungenschaften des Jüdischen Volkes zu loben, während man die Bezeichnung "Deutsches Volk" nicht mal in den Mund nehmen darf.

Ich nehme überhaupt keine Brille ab, ich finde logischerweise deine Sichtweise fehlerhaft so wie du es mit meiner tust.
Am Ende sehen wir die Dinge wohl grundsätzlich gar nicht so unterschiedlich.
Ich bin gegen jede Ausbeutung, gegen Unrecht und für die Freiheit, Souveränität und Selbstbestimmung jedes Menschen.


JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007

Was möchtest du damit sagen? Glaubst du, dass Asiaten keinen Rassismus erfahren? Oder möchtest du darauf hinweisen, dass Rassismus alleine nicht dazu führt, dass Schwarze im Schnitt ärmer sind als weiße? Möchtest du es ins lächerliche ziehen, dass Menschen auf die Straßen gehen, weil sie kein Bock auf Rassisten haben?
Was war dein Ziel dieses Postes?


GoBackToGo
Beigetreten: 29.09.2007

@lastdayever
offensichtlich war man zur kolonialzeit als weißer nutznießer von white privilege, auch wenn man zB selbst nicht direkt an ausbeutung in kolonien beteiligt war. das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein. wenn ein land ein anderes ausbeutet, dann ist doch vollkommen klar, dass du, wenn du in diesem land geboren wurdest, priveligiert gegenüber denen bist, die in dem anderen land ausgebeutet werden. dass bei vielen leuten nur wenig von dem wert ankam, der durch die ausbeutung angeeignet wurde, ist da überhaupt kein gegenargument.

wenn man sich vor augen führt, wann in den usa zB die rassentrennung in schulen abgeschafft wurde, dann muss doch jedem einigermaßen rational denkenden menschen klar sein, dass die folgen dieser bis in die gegenwart reichen und eben einen grund für white privilege ausmachen. es ist nur wenige generationen her ist, dass die vorfahren von afroamerikanern sklaven waren, und noch weniger generationen, dass die vorfahren nicht mal ansatzweise den gleichen zugang zu bildung hatten, wie weiße.


JustStopMe
Beigetreten: 14.10.2010

Nein wir haben in Deutschland kein Problem mit Rassismus. Der hält sich in Grenzen, Idioten hat man immer. Wir haben aber immer mehr Leute in unserer Gesellschaft die sich über ihr "soziales Engagement" profilieren wollen. Getrieben durch Social Media und die eigene Sensationsgeilheit. Für Hongkong sind diese Leute nicht demonstrieren gegangen, ist das kein Rassismus?

Was ich an Black Lives Matter nicht verstehe: Die meisten Schwarzen in Amerika werden von anderen Schwarzen ermordet... warum geht es nur um Polizeigewalt wenn das jährlich <xx% der Todeszahlen ausmacht?

Selbst in Deutschland rufen sie "No Justice No Peace"...merken die aber nicht selbst.


Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von Glorstaxus
arbeitet euch mal durch die twitterlandschaft bezüglich clips zu den aktuellen protesten. dort sieht man etliche beispiele in denen von der polizei ein unterschied gemacht wird zw. weißen und schwarzen protestanten.

Wie zB der weiße Rentner der von der Polizei umgestoßen wurde und dann regungslos am Boden liegen geblieben ist?

desweiteren wenn ihr tiefer eintaucht und das internet nach clips abseits der aktuellen proteste durchsucht seht ihr wie cops sich wesentlich extremer gegenüber minderheiten wie zb. latinos oder afroamerikaner als ggnüber weißen, verhalten. sei es bei hauskontrollen/-durchsuchungen, beim anhalten von autofahrern etc. Es besteht eine erhöhte Vorsicht und Voreingenommenheit gegenüber diesen Minderheiten. Und einige haben einfach bock diese Gruppen zu vermöbeln.
Clips zeigen immer nur Einzelfälle. Damit zu argumentieren ist dumm und gefährlich.
Ihr seht es doch in eurer eigenen Umgebung zb. in Bezug auf die Einwandererfrage. Sei es im Freundes- oder Bekanntenkreis. Kleine Aussagen oder Verhaltensweisen/Ablehnung die hier und da mal passieren. Kaum einer kann sich hiervon freisprechen. Rassismus hat einen fließenden Übergang und wird oft nichtmals erkannt. In Amerika ist es einfach offensichtlicher als zb. in Europa. Dort sieht man die hässliche Fratze eher.

Grundsätzlich: Es muss ein grundlegendes Umdenken stattfinden. Gebt euch selber ganz einfache Beispiele wie ihr oder viele eurer Freunde reagieren würden (und ich sage nicht dass es so sein muss, sondern es geht um vergangene Erfahrungen oder einfach um die simple Warscheinlichkeit dessen) wenn ihr z.b. in eine Lokalität reinkommt und dort größtenteils schwarze, oder allgemein gesagt, Ausländer sitzen würden.. inwiefern ist euer Gefühl anders als wenn die Kundschaft ganz normal gemischt oder nur aus weißen bestehen würde?
Oder wenn ein farbiger mit einem Mädel aus eurer Gruppe rummacht, anstatt wenns "nen cool looking white dude" wäre...wie würde eure Gruppe in den jeweiligen Fällen reagieren? Packt noch Alkohol mit bei, da die Leute dann ja gerne mal ehrlicher und asozialer reagieren. Ihr könnt dies um etliche weitere Beispiele aus dem reallife erweitern.
Exakt, es ist nichts über besagte Personen bekannt, man urteilt intuitiv ausschließlich aufgrund dessen Hautfarbe/ allgm Aussehen, das auf eine bestimmte Abstammung schließen lässt. Das ist eine Form von Rassismus und nichts anderes.
Du konstruierst dir hier andauernd hypothetische Beispiele, die so nicht stimmen. Nein, wenn man eine Freundesgruppe hat und es kommt ein "cool looking black dude" ist die Reaktion nicht anders als bei einem Weißen. Aber ja, wenn eine Frau nachts alleine in einer verlassenen Gegend unterwegs ist und es kommt eine Männergruppe entgegen, hat sie wenn diese Männergruppe aus Schwarzen besteht mehr Angst als wenn sie aus Weißen besteht. Jetzt würdest du laut "Rassismus" schreien, aber diese Angst ist durch Statistiken begründet, da Schwarze eben deutlich häufiger (pro Person) Straftaten begehen als Weiße. Liefere doch Statistiken die deine Behauptungen belegen.

Dieses Problem durchdringt sämtliche Gesellschaften weiter und tiefer als man auf den ersten Moment denken würde, weil man selber die "weiße Brille" auf hat, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Original von Glorstaxus
@lastdayforever dein comment und deine offenbarte Denkweise trieft vor "white priviledge".
Deine Statistiken sind wertlos, denn du begreifst nicht dass Straftaten in so gut wie allen Fällen mit Armutsverhältnissen und dem Umkreis/Sitten des Straftäters korrelieren. Deine ersten 2 Absätze werden vom rechten Flügel nur allzu gerne benutzt um darauf hinzudeuten, dass die Farbigen/Minderheiten gar nicht so sauber sind wie die BLM-Bewegung/die Linken or whatever wer sich für diese Gruppen ausspricht, klarmachen wollen. Dass diese Vorgehensweise "schon seine Gründe hat, die nicht rassistisch sein müssen".
Die Menschen die in diesen Verhältnissen z.b. in Amerika aufwachsen, bzw. genauer gesagt, in diese Verhältnisse geboren werden und aus diesen Verhältnissen in den meisten Fällen nicht ohne weiteres rauskommen, ist ein Systemproblem. Schau dir zb. das höhere Bildungssystem in Amerika an, das quasi eine unüberbrückbare Hürde für sämtliche ärmere Bevölkerungsschichten darstellt. Wirst du nicht in die obere soziale Schicht hineingeboren, kannst du bzw. deine Familie sich eine Bildung über einen Highschoolabschluss hinaus zb. in einem namhaften College absolut nicht leisten, keine Chance.
Das Gesundheitssystem ist nicht ansatzweise auf diese communities angepasst, abgeändert um hier etwas auszuhelfen. Du wirst in diese Teufelsspirale hineingeboren und bist "quasi-chancenlos"; ich wills nicht überdramatisieren, but you get my point.
Diese Beispiele kannst du auf nahezu alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereiche anwenden. The white boi/girl dessen Familie connections hat, einen soliden sozialen Status innehat und bereits finanziell für den Bildungsweg des Kindes vorgesorgt hat, der ihm eine erfolgreiche Zukunft ebnet, ALL DAS ist eine Form von "white priviledge", worauf das ganze kapitalistische System fungiert. Again, in Amerika sieht man diese Dinge wieder offensichtlicher als in beispielweise europäischen Ländern. Dort hat der farbige/die Person aus ärmeren Kreisen, als quasi einzige sichere Chance auf sein Stipendium und eine finanzielle glorreiche Zukunft, wenn sie im sportlichen Bereich ein herausragendes Talent ist. Hier im Sport werden Sie gefeiert die Schwarzen, ja da liebt man sie wenn sie zur eigenen Abendunterhaltung beitragen, hier wünscht man ihnen Erfolg und alles Gute.
Nachdem was ich gehört habe, gibt es schon recht viele Stipendien in den USA (80% der Studenten haben eins) und das nicht nur für kommende Profisportler. Da bist du in der Pflicht eine gute Quelle zu suchen die das genau aufzeigt, unter welchen Voraussetzungen man was für ein Stipendium in den USA bekommt.

Nochmal: Kriminalität korreliert direkt mit Armut und/oder mangelnder Bildung. Und jetzt überlege dir wie das System aufgebaut ist und warum die Quote der Farbigen/Minderheiten hier scheinbar so tendenziell hoch ist. Es gibt GRÜNDE DAFÜR.
Du sagst es doch, der Grund dafür ist Armut und nicht die Hautfarbe. Wieso dann "BLM" und nicht "poor lives matter"? Die unterschiedlichen Startbedingungen der Kinder sind doch das Problem. Es gibt mehr weiße Kinder in den USA die in Armut aufwachsen als schwarze Kinder. Aber die sollen auch "privileged" sein, einfach weil sie weiß sind?
Das ist exakt die "weiße Brille" die ich angesprochen habe, man sieht nicht das große ganze, weil man vmtl selber von diesen Problemen nicht in diesem Ausmaß betroffen war. Deshalb lest ihr die Tage auch überall "educate yourself about racism". Damit ist nicht nur gemeint, dass man sich informiert was der Begriff bedeutet oder dass man sich über die Taten der Nazis informiert, sondern wie komplex und weitreichend Rassismus ist, warum er da ist, woraus er seine Wurzeln schlägt.

Du wurdest 10+ mal kontrolliert und bist vmtl rel. fein davon gekommen, super buddy. Jetzt stell dir mal die Frage was das Gesamtresultat wäre wenn du schwarz wärst. Und jetzt füge noch hinzu was wäre wenn du ein schwarzer in Amerika wärst und dort von der Polizei kontrolliert worden wärst. Und wie viel härter wären die Strafen ausgefallen. Man weiss es nicht, aber was wäre warscheinlich, was zeigt uns die Vergangenheit? Exakt, du ahnst es.
Wenn man keine Straftat begangen hat dann wäre in beiden Fällen absolut nix passiert. Wieder ein hypothetisches Beispiel das nicht stimmt.
Dein letzter Abschnitt zu der BLM Bewegung stimmt so absolut nicht, sry. BLM hat sich in der Vergangenheit für sämtliche Minderheiten eingesetzt und sogar für weiße die Opfer übermäßiger Polizeibrutalität waren. Google it, informiere dich.
Es ist schon ziemlich obv wo der Fokus drauf liegt.

Dein Comment ist teilweise ein Paradebeispiel für die "white privilege" Denkweise. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass das alles ach so schlimm ist und warte mal, das hat schon teilweise alles seine Gründe warum so vorgegangen wird. Du lässt dabei jedoch die Basis außen vor, die Gründe die dazu beitragen WARUM es so ist wie es eben ist. Und das zieht sich durch die Dekaden (Segregation, mangelnde Rechte, Wahlausschluss und und und). Früher wesentlich ausgeprägter als heute.

Die Konsequenzen aus all dem Mist sieht und spürt man heute. Brille ab und.. educate yourself about (systemic) racism.

Du lieferst keine Statistiken und durchdachten Argumente sondern arbeitest vor allem mit hypothetischen Beispielen und klassischen linken Schlagworten. Das ist keine Basis für eine sinnvolle inhaltliche Diskussion.

Aber trotzdem nochmal, das Problem ist nicht die Hautfarbe sondern der soziale Status (bzw. der der Eltern). Ich denke eine mögliche Lösung des Problems wäre eine hohe Erbschaftssteuer, mit der man dann Programme für sozial Schwache auflegen kann und damit die Chancen auf eine gute Bildung angleicht.
Es ist ungerecht, dass einige in den USA durch Sklaverei zu Reichtum gekommen sind und auch später durch diskriminierende Gesetze (1962 erst gab es den ersten schwarzen Studenten in den USA) es Weiße deutlich einfacher hatten viel Geld zu verdienen als Schwarze. Und dieses Geld wird weiter vererbt.
Wenn es aber ein Weißer aus ärmlichen Verhältnissen nach oben geschafft, dann nicht weil er priviligiert war. Das zu behaupten ist Rassismus.


p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Original von MrPGrey
Nach dem jetzigen Kenntnisstand ist das wohl ein ziemlich klarer Fall von fahrlässiger Tötung.
(Und nicht Mord oder Totschlag)
"Glücklicherweise" hat das wohl auch die dortige Staatsanwaltschaft erkannt und
sich nicht vom tosenden Mob beeinflussen lassen.

Das wurde gemacht um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass der Typ verurteilt wird, ich denke nicht, dass die Staatsanwaltschaft riskieren wollte, dass der Polizist ungestraft davon kommt, wie es so oft bei vorherigen Anklagen von Polizisten der Fall war, die wegen Mord oder Totschlag angeklagt wurden. Zum Beispiel hier erklärt.


Shore
Beigetreten: 11.11.2007

Original von Glorstaxus
Muss ich wirklich anfangen die Keule der Kolonialzeit auszupacken in der die "weiße Rasse" alle anderen "Rassen" systematisch über Jahrhunderte ausgebeutet hat? Sklaventreiberei? Der militärische Einzug weißer westlicher Nationen mit Amerika als Vorreiter in weniger industriell zivilisierte Regionen/Länder mit dem Ziel der Destabilisierung und anschließender systematischer Ausbeutung, alles Faktoren deren Nachwehen heute zu spüren und zu sehen sind, sprich die Gesellschaft von heute gravierend mitgeprägt haben?

Auch wenn die Weißen eine abscheuliche Anschauung über Schwarze hatten, basierte die Ausbeutung eher auf Gier und Machtpolitik als auf Rassismus. Ich lese in meiner Freizeit gerne über das Elisabethanische Zeitalter. Selbst Francis Drake, der ja unter dem Sklavenhändler John Hawkins seine Karriere begann, kooperierte später mit den einheimischen Stämmen und bildete auch enge Freundschaften, um seine Raubzüge durchzuführen. Dabei stellte sich auch deutlich heraus, dass die Stämme sich untereinander am grausamsten behandelten (soll jetzt keine Relativierung der Grausamkeiten der Weißen sein). Schwarze wurden damals eher so betrachtet, wie wir heute Tiere wahrnehmen. Die Unterdrückung der Tiere ist nicht auf ein menschliches Überlegenheitsgefühl oder einen Hass auf Tiere zurückzuführen. Wir machen das hauptsächlich, weil dadurch unser Leben angenehmer wird und (zumindest den meisten Menschen) das Leid der Tiere weniger wichtig ist. Genau so war es mit den Schwarzen damals. Die wenigsten waren aktiv rassistisch. Man hat sie ausgebeutet, weil es unglaublich profitabel war. Die Abwertung als Waren-Objekt ist auch noch kein ausreichender Beleg für Rassismus. Wenn heute irgendwelche Psychopathen Frauen in die Prostitution zwingen, machen sie das ja auch nicht, weil sie Frauen hassen, sondern weil sie keinen Skrupel haben.


Shore
Beigetreten: 11.11.2007

Hast ja gut meine Begründung ausgeklammert. Bitte schalte dein Gehirn ein, bevor du hier dein Geblubber ablässt.


JonnyOh
Beigetreten: 25.09.2008

Nachdem dieses Thema in den letzten Tagen so extrem in den Medien vertreten war, habe ich mir mal einige Statistiken zu dem Thema angesehen.

Ehrlich gesagt haben mich die Zahlen sehr stark verwundert, zum Beispiel wenn man sich die Statistiken ansieht "People killed by US Cops (grouped by race)", bzw. diverse Statistiken zu korrelation zwischen Kriminalitätsbereitschaft einer Person und der ws., dass man dadurch von einen Cop erschossen wird. Ehrlich gesagt wenn man das rein von den Statistiken/Fakten heraus betrachtet, dann scheint die Welt in dieser Hinsicht weit nicht so rassistisch zu sein, wie man das vermuten würde, wenn man sich diverse Medienberichte und Videos zu dem Thema ansieht.


JonnyOh
Beigetreten: 25.09.2008

Original von Ratzeritzer1

Original von JonnyOh
Nachdem dieses Thema in den letzten Tagen so extrem in den Medien vertreten war, habe ich mir mal einige Statistiken zu dem Thema angesehen.

Ehrlich gesagt haben mich die Zahlen sehr stark verwundert, zum Beispiel wenn man sich die Statistiken ansieht "People killed by US Cops (grouped by race)", bzw. diverse Statistiken zu korrelation zwischen Kriminalitätsbereitschaft einer Person und der ws., dass man dadurch von einen Cop erschossen wird. Ehrlich gesagt wenn man das rein von den Statistiken/Fakten heraus betrachtet, dann scheint die Welt in dieser Hinsicht weit nicht so rassistisch zu sein, wie man das vermuten würde, wenn man sich diverse Medienberichte und Videos zu dem Thema ansieht.

Hast du es vielleicht noch ein bisschen unkonkreter und beliebiger? Srs was ist das Motiv so einen Xbeliebigen BS zu posten? Erklärs mal bitte. Ach Ne lass es besser das sind ja jetzt schon kaum ganze deutsche Sätze.

Ich habe nicht gesagt, dass aus den Statistiken hervorgeht, dass es keinen Rassismus gibt.

Aber um konkreter zu werden und ein Beispiel zu nennen, siehe https://ucr.fbi.gov/crime-in-the-u.s/2016/crime-in-the-u.s.-2016/tables/expanded-homicide-data-table-3.xls

Opfer: white 3499. Killed by white 2854, killed by black 533
Opfer: black 2870. Killed by white 243, killed by black 2570

Ich als jemand, der sich nie viel mit dieser Themtik beschäftigt hat, hätte zum Beispiel niemals gedacht, dass die Zahl "white killed by black" größer ist, als "black killed by white". So wie das in den Medien und diversen Netzwerken dargestellt wird, würde man die Statistiken und Zahlen ganz anders erwarten.