Original von lastdayever
Original von Glorstaxus
@lastdayforever dein comment und deine offenbarte Denkweise trieft vor "white priviledge".
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Wie du am Thema vorbeiläufst das ist einerseits herrlich, weil es ein herrliches Beispiel dafür ist, wie Leute wie du scheinbar kaum eine Ahnung von diesem Thema geschweige denn zumindest der Begrifflichkeit haben und andererseits traurig, da sie trotz und aufgrund dieser Tatsache eine Beharrlichkeit und Ignoranz an den Tag legen um ihre Meinung komme was wolle durchzudrücken.
Die Punkte die du ansprichst kann man entweder gar nicht auf white priviledge anwenden (genetische Krankheiten, Tote(Krankheiten) durch Seuchen, weiße Selbstmörder wtf?) oder aber eben diese Punkte (Opfer in soz. Brennpunkten, Kriegsopfer, allgm Opfer von (Polizei)Gewalt im Alltag,nicht-akademiker,mindestlöhner usw) sind -denn du ziehst ja gerne Statistisken ran- durch die Bank weg prozentual anteilig höher bei den Minderheiten vertreten als bei den weißen. EBEN AUFGRUND vorher genannter systembedingter Eigenschaften.
Deine Schreibweise hat nichts mit Polemik sondern purer Ahnungslosigkeit zu diesem Thema zu tun. Du fragst nach Jahrgängen seit "wann es das gibt" und wer das "alles hat", so als ob white privilege eine Art Kult oder Krankheit ist die man mit sich trägt. Offensichtlich ist dieser Begriff relativ neu für dich.
Muss ich wirklich anfangen die Keule der Kolonialzeit auszupacken in der die "weiße Rasse" alle anderen "Rassen" systematisch über Jahrhunderte ausgebeutet hat? Sklaventreiberei? Der militärische Einzug weißer westlicher Nationen mit Amerika als Vorreiter in weniger industriell zivilisierte Regionen/Länder mit dem Ziel der Destabilisierung und anschließender systematischer Ausbeutung, alles Faktoren deren Nachwehen heute zu spüren und zu sehen sind, sprich die Gesellschaft von heute gravierend mitgeprägt haben?
WACH AUF JUNGE! Es geht nicht darum, dass die "weißen" keinerlei Leid spüren, Probleme haben, oder andere Nachteile spüren; es geht darum dass schwarze und andere Minderheiten ZUSÄTZLICH seit jeher mit besagten Problemen konfrontiert werden und diese zu spüren bekommen. Dinge die du oder deine weißen europäischen Vorfahren nie erfahren mussten. Die Probleme die wir haben, die haben sie auch + den ganzen anderen scheiß den ich aufzähle und der an deiner Stirn abzuprallen scheint und den Weg ins Gehirn scheinbar nicht findet um dort verarbeitet zu werden.
Stell dir die Zeit vor dem Internet vor, wo Menschen über diese Dinge weder in der Schule ausführlich informiert wurden (white washed, Historienverdrehung während der Nazizeit ist hier das offensichtlichste Beispiel der Neuzeit) noch sich selber darüber wenn überhaupt nur über Umwege informieren konnten.
Heute kriegt man das ganze Wissen auf einem Silbertablett präsentiert und man hat die VERANTWORTUNG UND PFLICHT sich über diese Dinge zu informieren, ebenso wie man (richtigerweise) jedes Jahr gepredigt bekommt, dass man den Holocaust (war übrigens Rassismus) nicht vergessen darf.
Deine kleingeistige auf deinen eigenen Mikrokosmos (ja warte mal wir weißen haben es aber auch nicht so leicht) gerichtete Sichtweise ist genau das. Die denkweise verursacht durch gelebtes white priviledge.
Sry, aber dein gesamter letzter Comment ist ein einziges Eigentor. Du verstehst den Kern nicht und machst genau die Fehler, die BLM den Leuten vorwirft.
Brille ab, educate yourself!!
Aber nein, nach 2 Kommentaren deutest du bereits an, dass du durch damit bist und lieber in deiner Ignoranz bedingt durch mangelndes Wissen in diesem Bereich weiterleben willst:
Original von lastdayever Aber ich verstehe es wirklich nicht. Diese ganze Theorie von WP ergibt für mich keinen Sinn. Sie klingt auch ehrlich gesagt sehr rassistisch.
So, als wäre man privilegiert, nur weil man weiß ist. Was ich für ausgemachten Blödsinn halte.
Aber am Ende ist das auch ok, man muss ja nicht mit allen Menschen die gleiche Meinung habe
Glückwunsch, du machst alles falsch! Hart all das zu hören ich weiss, aber an den Punkt kommen die meisten von uns und es heißt das eigene Ego über Board zu werfen und seinen Horizont zu erweitern. Ich hoffe du schaffst das 
Leute, es geht nicht darum auf meiner Seite zu sein oder der Seite des Gegenübers und dann entsprechend -wie es der Mensch so gerne tut- gegen die andere Seite mit Gleichgesinnten zu haten.
Es geht um die GRUNDSÄTZLICHE VERANTWORTUNG sich über diese Dinge unvoreingenommen zu informieren und das Wissen mit seinem Umkreis zu teilen. Denn wir haben nichts dafür getan, dass wir in diese Zeit hineingeboren wurden. In die westliche moderne Welt der heutigen Zeit. Wir haben sogesehen "Glück" gehabt. Wir haben es nicht mehr als andere verdient. Wir dürfen deshalb unsere Augen nicht vor den Tatsachen verschließen, warum wir es besser als Andere haben und mit welchen zusätzlichen Problemen die "weniger Glücklichen" zu kämpfen haben, die nicht unerheblich über Generationen zu unserem Wohlstand mitbeigetragen haben.
Dieses Mindestmaß an Pflichtbewusstsein sollte jeder von sich selbst verlangen.