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[Geschlossen] Rassismus

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JonnyOh
Beigetreten: 25.09.2008

Original von Ratzeritzer1
war das eine bewusste Kommunikationsblockadenstrategie oder einfach Dummheit Johnny?

Ws Dummheit :f_p:


camaro3377
Beigetreten: 11.03.2007

Original von Ratzeritzer1
In den Medien geht es zur Zeit um institutionellen Rassismus bei der Polizei in den USA und um die Folgen. Nicht um die Gesamtzahl aller Morde aus dem Jahr 2016 und wie die sich zusammensetzen. Sicher auch interessant aber hier komplett offtopic. Ergo du hast dir keine Statistik zum Thema angesehen....

Dann guck dir halt die Zahlen dazu an. Sie sind alle verfügbar.
Vorher vielleicht mal auf deinen richtigen Account gehen, falls der nicht wegen deines Ragemodus längst global ist.
Keine Sau schert sich um unarmed white killed by police, was btw. mehr waren als unarmed black. Tatsächlich ist es sehr schwer bis unmöglich, aus den verfügbaren Statistiken irgendeine Art von institutionellem Rassismus bei der Polizei oder den Behörden abzuleiten (wenn man es doch könnte, was heißt das dann eigentlich für Städte und Gemeinden, die seit Jahrzehnten von Demokraten regiert werden?).
Geschweige denn, dass wie bspw. von vielen public figures (LeBron, Don Lemon) suggeriert wird, Schwarze von Weißen regelmäßig gejagt werden. Die größte Gefahr für einen schwarzen Mann, ist ein anderer schwarzer Mann, da 80-90 % der Gewaltverbrechen intraracial stattfinden.


FidiFlush
Beigetreten: 14.04.2009

Original von p00s88

Original von MrPGrey
Nach dem jetzigen Kenntnisstand ist das wohl ein ziemlich klarer Fall von fahrlässiger Tötung.
(Und nicht Mord oder Totschlag)
"Glücklicherweise" hat das wohl auch die dortige Staatsanwaltschaft erkannt und
sich nicht vom tosenden Mob beeinflussen lassen.

Das wurde gemacht um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass der Typ verurteilt wird, ich denke nicht, dass die Staatsanwaltschaft riskieren wollte, dass der Polizist ungestraft davon kommt, wie es so oft bei vorherigen Anklagen von Polizisten der Fall war, die wegen Mord oder Totschlag angeklagt wurden. Zum Beispiel hier erklärt.

Das Video ist veraltet. Die Anklage wurde doch wieder verschärft auf Mord 2. Grades, was wohl Totschlag in schwerem Fall entspricht. Und die 3 Cop Komplizen zur Mithilfe.
Alles andere wäre auch lächerlich!

lol fahrlässige Tötung. Der Cop hat sìch darauf verlassen, daß dabei nichts passiert?
Warum ist diese Maßnahme denn so effektiv? Weil man eben keine Luft kriegt.
Selbst wenn er das nicht gewusst hätte lag da ein Mensch vor ihm der um sein Leben mit schmerzverzerrter Stimme gebettelt hat.
Einfach mal das Video auf volle Lautstärke gucken/hören..

Allgemein zum Thema, ja Rassismus ist relevant in Deutschland und es sind Maßnahmen notwendig. Will jetzt hier keine Parteiendebatte anfangen, Fakt ist jedoch daß sich seit dem ausbreiten der AFD 2014 in unserem Lande wieder viel mehr Leute dazu berufen fühlen ihrem Alltagsrassismus freien Lauf zu lassen.

Ansonsten schliesse ich mich jedem einzelnen Wort von Glorstaxus an 👍👍👍


MrPGrey
Beigetreten: 27.08.2008

Original von p00s88

Original von MrPGrey
Nach dem jetzigen Kenntnisstand ist das wohl ein ziemlich klarer Fall von fahrlässiger Tötung.
(Und nicht Mord oder Totschlag)
"Glücklicherweise" hat das wohl auch die dortige Staatsanwaltschaft erkannt und
sich nicht vom tosenden Mob beeinflussen lassen.

Das wurde gemacht um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass der Typ verurteilt wird, ich denke nicht, dass die Staatsanwaltschaft riskieren wollte, dass der Polizist ungestraft davon kommt, wie es so oft bei vorherigen Anklagen von Polizisten der Fall war, die wegen Mord oder Totschlag angeklagt wurden. Zum Beispiel hier erklärt.

Jo.

Leicht OT, deshalb spoiler:

Spoiler

Grundsätzlich gibt es in den meisten Staaten wohl First - Second Degree-Murder (= etwa Mord / Totschlag).
Second Degree Murder:
"Any intentional murder with malice aforethought, but is not premeditated or planned in advance."
Das umfasst also alle vorsätzlichen Tötungen.

Dann gibt es noch Voluntary manslaughter, die bei uns wohl § 213 StGB entsprechen dürfte,
also "situative Tötungen" geringeren Unrechtwerts.

Dann gibt es eben noch den Third Degree Murder und Involuntary manslaughter,
beides in etwa verschiedene Formen fahrlässiger Tötung.

Third Degree Murder:
"without intent to effect the death of any person, caus[ing] the death of another by perpetrating an act eminently dangerous to others and evincing a depraved mind, without regard for human life."

Deutscher Vorsatz:

Spoiler

1. Absicht (in Bezug auf die Tötung)
2. Kenntnis (in Bezug auf die Tötung)
3. Billigendes Inkaufnehmen der Tötung)

Im Endeffekt stellt sich die Frage:
Liegt hier Vorsatz vor oder nicht?

Aktuell ist es doch vollkommen absurd Mord oder Totschlag anzunehmen.
Und nein - auch in Deutschland wäre es niemals mit den jetzt vorliegenden Informationen
als Mord oder Totschlag angeklagt worden.

Es war schlicht und einfach ein Unfall.
Er hat ihn im Rahmen einer Kontrolle mit einer offiziellen Technik der Polizei fixiert.
Er ging davon aus, dass die Atembeschwerden unzutreffend sind, da er noch reden konnte.
Er unterlag hier also einem schlichten Irrtum.

Hier jetzt zu behaupten er habe ihn mit Absicht / Kenntnis um die Tödlichkeit seiner Fixierungsmethode
töten wollen oder dies gar billigend in Kauf genommen ist absolut an den Haaren herbeigezogen.

Wenn "LawyerTom" vorträgt, es gäbe aus seiner Sicht gute Gründe
zur Anklage mit First/Second Degree - Murder, dann würde ich die gerne mal bitte hören,
warum es sich um ein "intentional killing" / eine vorsätzliche Tötung handeln soll.
Wer das annimmt, der lässt sich - Stand jetzt - leider komplett von der Hysterie mitnehmen.

Es war ein tragischer Unfall und in Deutschland hätte er 2 Jahre auf Bewährung bekommen.
So werdens dort wahrscheinlich 4-8 Jahre, je nach uns unbekannten Strafzumessungsgesichtspunkten.

Edit: 2nd Degree Murder also wohl jetzt...
("The new second-degree murder charge says he killed Floyd "without intent" in the course of committing assault in the third degree, according to an amended complaint.)
What? 2nd Degree Murder without intent geht?


Zatox11
Beigetreten: 09.01.2011

Original von Glorstaxus
arbeitet euch mal durch die twitterlandschaft bezüglich clips zu den aktuellen protesten. dort sieht man etliche beispiele in denen von der polizei ein unterschied gemacht wird zw. weißen und schwarzen protestanten. desweiteren wenn ihr tiefer eintaucht und das internet nach clips abseits der aktuellen proteste durchsucht seht ihr wie cops sich wesentlich extremer gegenüber minderheiten wie zb. latinos oder afroamerikaner als ggnüber weißen, verhalten. sei es bei hauskontrollen/-durchsuchungen, beim anhalten von autofahrern etc. Es besteht eine erhöhte Vorsicht und Voreingenommenheit gegenüber diesen Minderheiten. Und einige haben einfach bock diese Gruppen zu vermöbeln.

Also meine Frage war ja, ob es konkrete Beweise dafür gibt, dass der Polizist, der für den Tod von George Floyd verantwortlich ist, dies allein aus rassistischen Motiven getan hat. Klar werde ich auf Twitter haufenweise Videos zum Thema Polizeigewalt gegen Schwarze finden, aber die liefern keine Antwort auf meine Frage. Mich würde auch interessieren, wie man allein aus diesen Videos auf eine klare Ungleichbehandlung schließen kann. Es wird ja immer nur eine ganz konkrete Situation gezeigt und wie sich die betreffenden Polizisten bei identischen Gegenheiten mit weißen Verdächtigen verhalten hätten, bleibt spekulativ.

Zum Thema erhöhte Vorsicht/Voreingenommenheit gegenüber diesen Minderheiten: Ich denke es macht schon Sinn, wenn die Polizei bei allgemeinen Kontrollen einen entsprechenden Fokus auf Personengruppen legt, bei denen statistisch gesehen deutlich häufiger ein Straftatbestand festzustellen ist, als beim Durchschnitt. Wenn Mitlgieder dieser Personengruppe besonders häufig einer bestimmten Ethnie oder Religion angehören, dann ist das eben so.

Original von Glorstaxus
Grundsätzlich: Es muss ein grundlegendes Umdenken stattfinden. Gebt euch selber ganz einfache Beispiele wie ihr oder viele eurer Freunde reagieren würden (und ich sage nicht dass es so sein muss, sondern es geht um vergangene Erfahrungen oder einfach um die simple Warscheinlichkeit dessen) wenn ihr z.b. in eine Lokalität reinkommt und dort größtenteils schwarze, oder allgemein gesagt, Ausländer sitzen würden.. inwiefern ist euer Gefühl anders als wenn die Kundschaft ganz normal gemischt oder nur aus weißen bestehen würde?

Ich würde sagen es ist ungefähr das gleiche Gefühl, dass ein Schwarzer in Kenia hat, wenn er eine Lokalität betritt, in der fast nur Weiße sitzen oder wenn du in einen Laden gehst, wo alle einen lila Hut tragen. Es ist nichts weiter als die bloße Ungewohntheit und kein Rassismus. Nach einigen weiteren Besuchen in der ungewohnten Umgebung wäre das Gefühl, von dem du sprichst, einfach weg.


albii
Beigetreten: 08.04.2006

Hat jemand von der üblichen Fraktion (beni, Wody, camaro) mal auf Netflix die Dokumentation "When they see us" gesehen? Falls ja, glaubt ihr, dass dies auch weißen Jugendlichen so ergangen wäre? (Nur ein bekanntes unter zahlreichen Beispielen).

Ich kann und will es wirklich nicht begreifen, wie man jedes verdammte Mal ganz offensichtliche Missstände versucht anhand irgendwelcher Statistiken etc. zu relativieren, welche grade in das eigene Weltbild passen. Glaubt ihr allen Ernstes, dass in diesen jede Form von Machtmissbrauch gegenüber einer Minderheit (seien es Afro-Amerikaner, Asiaten, Hispanics) einfließt und der strukturelle Rassismus transparent abgebildet wird? Oder mit völlig logischen Kennziffern versucht wird (oftmals sind es Schwarze, die Gleichfarbige töten), hier den schwarzen Peter (das Wortspiel sei mir erlaubt), komplett diesen zuschieben zu wollen? Ist doch sowas von klar, wenn Communities separiert werden und die afro-amerikanische Bevölkerung unter sich und meist in Armut und einem sich kriminalisierenden Umfeld aufwächst. Natürlich schwer nachzuvollziehen, wenn man so privilegiert lebt (Ironie off).

Zum Glück wurden diese Scheinargumente schon von anderen Usern entkräftet. Übrigens probs an all diejenigen, welche immer noch versuchen, auf einer Sachebene mit euch diskutieren zu wollen. Kann man nur den Hut vor ziehen. Ich bin müde, immer und immer wieder die selben Figuren zu sehen, die hier scheinbar eine revisionistische Agenda verfolgen. Ich bin für Kontroversität und eine kritische Diskussionskultur. Aber so, wie es aktuell läuft, macht es keinen Sinn.


albii
Beigetreten: 08.04.2006

Original von Zatox11

Original von Glorstaxus
arbeitet euch mal durch die twitterlandschaft bezüglich clips zu den aktuellen protesten. dort sieht man etliche beispiele in denen von der polizei ein unterschied gemacht wird zw. weißen und schwarzen protestanten. desweiteren wenn ihr tiefer eintaucht und das internet nach clips abseits der aktuellen proteste durchsucht seht ihr wie cops sich wesentlich extremer gegenüber minderheiten wie zb. latinos oder afroamerikaner als ggnüber weißen, verhalten. sei es bei hauskontrollen/-durchsuchungen, beim anhalten von autofahrern etc. Es besteht eine erhöhte Vorsicht und Voreingenommenheit gegenüber diesen Minderheiten. Und einige haben einfach bock diese Gruppen zu vermöbeln.

Also meine Frage war ja, ob es konkrete Beweise dafür gibt, dass der Polizist, der für den Tod von George Floyd verantwortlich ist, dies allein aus rassistischen Motiven getan hat. Klar werde ich auf Twitter haufenweise Videos zum Thema Polizeigewalt gegen Schwarze finden, aber die liefern keine Antwort auf meine Frage. Mich würde auch interessieren, wie man allein aus diesen Videos auf eine klare Ungleichbehandlung schließen kann. Es wird ja immer nur eine ganz konkrete Situation gezeigt und wie sich die betreffenden Polizisten bei identischen Gegenheiten mit weißen Verdächtigen verhalten hätten, bleibt spekulativ.

Zum Thema erhöhte Vorsicht/Voreingenommenheit gegenüber diesen Minderheiten: Ich denke es macht schon Sinn, wenn die Polizei bei allgemeinen Kontrollen einen entsprechenden Fokus auf Personengruppen legt, bei denen statistisch gesehen deutlich häufiger ein Straftatbestand festzustellen ist, als beim Durchschnitt. Wenn Mitlgieder dieser Personengruppe besonders häufig einer bestimmten Ethnie oder Religion angehören, dann ist das eben so.

Original von Glorstaxus
Grundsätzlich: Es muss ein grundlegendes Umdenken stattfinden. Gebt euch selber ganz einfache Beispiele wie ihr oder viele eurer Freunde reagieren würden (und ich sage nicht dass es so sein muss, sondern es geht um vergangene Erfahrungen oder einfach um die simple Warscheinlichkeit dessen) wenn ihr z.b. in eine Lokalität reinkommt und dort größtenteils schwarze, oder allgemein gesagt, Ausländer sitzen würden.. inwiefern ist euer Gefühl anders als wenn die Kundschaft ganz normal gemischt oder nur aus weißen bestehen würde?

Ich würde sagen es ist ungefähr das gleiche Gefühl, dass ein Schwarzer in Kenia hat, wenn er eine Lokalität betritt, in der fast nur Weiße sitzen oder wenn du in einen Laden gehst, wo alle einen lila Hut tragen. Es ist nichts weiter als die bloße Ungewohntheit und kein Rassismus. Nach einigen weiteren Besuchen in der ungewohnten Umgebung wäre das Gefühl, von dem du sprichst, einfach weg.

Was erwartest du? Dass hier jemand ein Video findet, auf dem er seinen Kollegen sagt, dass er jetzt den "Neger" umbringen wird?


GrossKhan
Beigetreten: 18.01.2007

Was ich in der aktuellen Situation am schlimmsten finde, ist diese Sippenhaft und über einen Kamm scheren von gerade weißen Polizisten.
Es gibt den puren Shitstorm und jeder der als Polizist eine weiße Haut hat, ist direkt mega verdächtig, ein Rassist zu sein, gerade in den USA.
Passt halt auch wunderbar in das acab Bild der Linken, doch das Irre ist für mich (unabhängig davon, dass Rassismus sicher noch ein Problem ist auf dieser Welt) ist, dass man beispielsweise bei Flüchtlingen die einen schwere Straftat begehen sofort gebetsmühlenartig in Social Media, in ARD, ZDF usw usw erwähnt, dass es nur Einzelfälle sind und man nicht alle deswegen vorverurteilen sollte (zurecht).
Selbiges gilt bei Terroristen. Nur jetzt bei weißen (Polizisten) ist kein Wort davon, die gesamte Medienlandschaft stimmt im Kanon in den Shitstorm ein, differenziert wird überhaupt nicht. Eine Schande


FidiFlush
Beigetreten: 14.04.2009

Die Straftat war übrigens Zigarettenkauf mit gefälschten 20 Dollar. Im ersten Video ist zu sehen wie sich Floyd nach dem Kauf ohne jegliche Gegenwehr festnehmen ließ.
An dem ganzen Vorgang ist soviel falsch daß ich mich echt frage was in Köpfen von Leuten vorgeht die den Vorfall mit irgendwelchen Statistiken schön reden können/wollen.


albii
Beigetreten: 08.04.2006

Original von GrossKhan
Was ich in der aktuellen Situation am schlimmsten finde, ist diese Sippenhaft und über einen Kamm scheren von gerade weißen Polizisten.
Es gibt den puren Shitstorm und jeder der als Polizist eine weiße Haut hat, ist direkt mega verdächtig, ein Rassist zu sein, gerade in den USA.
Passt halt auch wunderbar in das acab Bild der Linken, doch das Irre ist für mich (unabhängig davon, dass Rassismus sicher noch ein Problem ist auf dieser Welt) ist, dass man beispielsweise bei Flüchtlingen die einen schwere Straftat begehen sofort gebetsmühlenartig in Social Media, in ARD, ZDF usw usw erwähnt, dass es nur Einzelfälle sind und man nicht alle deswegen vorverurteilen sollte (zurecht).
Selbiges gilt bei Terroristen. Nur jetzt bei weißen (Polizisten) ist kein Wort davon, die gesamte Medienlandschaft stimmt im Kanon in den Shitstorm ein, differenziert wird überhaupt nicht. Eine Schande

Da würde ich dir sogar in vielen Punkten zustimmen. Diese grundlegenden Pauschalisierungen gehen mir bei diesen ja auch hoch emotionalen Themen auf den Pisser. Den gesamten Berufsstand so zu diffamieren, halte ich auch für eines sehr gefährliches Narrativ. Hoffentlich können wir als Gesellschaft hier trotzdem differenzieren.


GrossKhan
Beigetreten: 18.01.2007

Original von albii

Original von GrossKhan
Was ich in der aktuellen Situation am schlimmsten finde, ist diese Sippenhaft und über einen Kamm scheren von gerade weißen Polizisten.
Es gibt den puren Shitstorm und jeder der als Polizist eine weiße Haut hat, ist direkt mega verdächtig, ein Rassist zu sein, gerade in den USA.
Passt halt auch wunderbar in das acab Bild der Linken, doch das Irre ist für mich (unabhängig davon, dass Rassismus sicher noch ein Problem ist auf dieser Welt) ist, dass man beispielsweise bei Flüchtlingen die einen schwere Straftat begehen sofort gebetsmühlenartig in Social Media, in ARD, ZDF usw usw erwähnt, dass es nur Einzelfälle sind und man nicht alle deswegen vorverurteilen sollte (zurecht).
Selbiges gilt bei Terroristen. Nur jetzt bei weißen (Polizisten) ist kein Wort davon, die gesamte Medienlandschaft stimmt im Kanon in den Shitstorm ein, differenziert wird überhaupt nicht. Eine Schande

Hoffentlich können wir als Gesellschaft hier trotzdem differenzieren.

Bin ich skeptisch, bestes Beispiel für mich war das, was ja fast zeitgleich in Offenbach bei Frankfurt passierte. Wo in einem großen Problemviertel Nachts Leute Autos und andere Dinge angezündet haben.
Als dann Feuerwehr und Polizei eintrafen, flogen von den Hochhäusern Ziegelsteine und anderes Zeug runter, es war ein Hinterhalt und ein Wunder, dass keiner gestorben ist.
"Grund" dafür? Die Polizei hat Tage vorher hunderte gestohlene Fahrräder und Mofas aus den Kellern der Hochhäuser sicher gestellt.

Mediale Berichterstattung darüber: fast 0 außer in lokalen Medien obwohl es einem Aufzeigen sollte, dass wir in Deutschland riesige Probleme haben und der Respekt vor Polizei und co immer weiter schwindet und jetzt mit dem gemeinsamen neuen Shitstorm wird das ganze noch viel schlimmer und es ist skandalös, dass nicht mal die öffentlich rechtlichen Medien da differenzieren und klar stellen, dass der riesige Großteil an Polizisten nicht rassistisch ist.


Zatox11
Beigetreten: 09.01.2011

Original von albii
Was erwartest du? Dass hier jemand ein Video findet, auf dem er seinen Kollegen sagt, dass er jetzt den "Neger" umbringen wird?

Wenn es z.B. Zeugenaussagen von Kollegen oder Bekannten geben würde, die eine rassistische Grundhaltung belegen oder diverse Vorfälle in seiner polizeilichen Laufbahn, die auf ein Muster zur strukturellen Benachteiligung/Ungleichbehandlung von Schwarzen hindeuten, dann wäre das schonmal was. Vielleicht könntest du auch einfach mal erklären, was dich denn so sicher macht, dass es sich um ein rassistisch motiviertes Verbrechen handelt.


MrPGrey
Beigetreten: 27.08.2008

"Mindestens in sadistischer Absicht quälen."
Mit einer offiziellen Fixierungsmethode - ok.

Ansonsten kann man wohl auch wg. 3rd-Degree verurteilt werden, obwohl man wg. 2nd-Degree angeklagt ist.
Bloß 1st-Degree geht nicht.
Dann ist ja alles klar - dem Mob die 2 gegeben und in der Verhandlung wirds dann obv nur für 3 reichen beweistechnisch.
Well played.


MrPGrey
Beigetreten: 27.08.2008

Glaubst du er ist daran gehindert wegzulaufen, wenn er Handschellen anhat?
Es ist und bleibt eine offizielle Fixierungsmethode,
da kannst du flamen und beleidigen soviel du willst.


camaro3377
Beigetreten: 11.03.2007

Original von FidiFlush
Die Straftat war übrigens Zigarettenkauf mit gefälschten 20 Dollar. Im ersten Video ist zu sehen wie sich Floyd nach dem Kauf ohne jegliche Gegenwehr festnehmen ließ.
An dem ganzen Vorgang ist soviel falsch daß ich mich echt frage was in Köpfen von Leuten vorgeht die den Vorfall mit irgendwelchen Statistiken schön reden können/wollen.

Du baust hier leider einen völligen Strohmann auf. Niemand, ich wiederhole NIEMAND, redet hier mit Statistiken den konkreten Vorfall schön. Dort ist so ziemlich alles falsch gelaufen, was falsch laufen kann und es sollte hohe Haftstrafen geben.
Nun wird der Vorfall aber verwendet, um angeblichen Rassismus zu belegen und dagegen argumentieren viele mit Statistiken. Man kann nicht einfach eine Behauptung in den Raum stellen und wenn diese dann anhand von Statistiken bezweifelt wird, sagen, ah jo, warum relativierst du die Straftat/was bist du für ein schlechter Mensch. Das ist halt klassischer lefty BS, Feelings over Facts. Man fühlt sich irgendwie moralisch erhaben und dass das doch alles stimmen muss und erlaubt daher andere Erklärungen nicht mehr. Das ist kein Diskurs, das ist Meinungsdiktatur.
Schön zu sehen, wohin sowas führt aktuell bei der NYT:

https://twitter.com/bariweiss/status/1268628680797978625

Spoiler

The civil war inside The New York Times between the (mostly young) wokes the (mostly 40+) liberals is the same one raging inside other publications and companies across the country. The dynamic is always the same.
The Old Guard lives by a set of principles we can broadly call civil libertarianism. They assumed they shared that worldview with the young people they hired who called themselves liberals and progressives. But it was an incorrect assumption
The New Guard has a different worldview, one articulated best by @JonHaidt
and @glukianoff
. They call it "safetyism," in which the right of people to feel emotionally and psychologically safe trumps what were previously considered core liberal values, like free speech.
Perhaps the cleanest example of this dynamic was in 2018, when David Remnick, under tremendous public pressure from his staffers, disinvited Steve Bannon from appearing on stage at the New Yorker Ideas Festival. But there are dozens and dozens of examples.
I've been mocked by many people over the past few years for writing about the campus culture wars. They told me it was a sideshow. But this was always why it mattered: The people who graduated from those campuses would rise to power inside key institutions and transform them.
I'm in no way surprised by what has now exploded into public view. In a way, it's oddly comforting: I feel less alone and less crazy trying to explain the dynamic to people. What I am shocked by is the speed. I thought it would take a few years, not a few weeks.
Here's one way to think about what's at stake: The New York Times motto is "all the news that's fit to print." One group emphasizes the word "all." The other, the word "fit."
W/r/t Tom Cotton's oped and the choice to run it: I agree with our critics that it's a dodge to say "we want a totally open marketplace of ideas!" There are limits. Obviously. The question is: does his view fall outside those limits? Maybe the answer is yes.
If the answer is yes, it means that the view of more than half of Americans are unacceptable. And perhaps they are.

Hat diesen Vorfall hier auch nur irgendjemand wahrgenommen? Gab es Proteste, Riots, anything?


cptbanano
Beigetreten: 08.03.2009

Wenn du ihm mit dem Knie die Atemwege zudrückst, ist es keine offizielle Fixierungsmethode mehr.


klaus8003
Beigetreten: 28.08.2006

Original von MrPGrey
Glaubst du er ist daran gehindert wegzulaufen, wenn er Handschellen anhat?
Es ist und bleibt eine offizielle Fixierungsmethode,
da kannst du flamen und beleidigen soviel du willst.

Leg dich mal auf den Bauch, Hände auf den Rücken und versuch aufzustehen. Merkste was?


Play4forlife
Beigetreten: 11.12.2007

Fand den Artikel, der bereits im USA-Thread geposted wurde, sehr gut aufbereitet, vielleicht interessant für die "Wenn ich mir die Statistiken anschaue verstehe ich nicht wo da Rassismus sein soll"-Fraktion.
Im USA-Thread wurde er von der "Es gibt keinen strukturellen Rassismus"-Fraktion leider durchweg ignoriert.

https://www.washingtonpost.com/opinions/2020/05/29/heres-why-we-dont-see-protests-when-police-unjustly-kill-white-people/


Shore
Beigetreten: 11.11.2007

Original von klaus8003

Original von MrPGrey
Glaubst du er ist daran gehindert wegzulaufen, wenn er Handschellen anhat?
Es ist und bleibt eine offizielle Fixierungsmethode,
da kannst du flamen und beleidigen soviel du willst.

Leg dich mal auf den Bauch, Hände auf den Rücken und versuch aufzustehen. Merkste was?

Gott sei Dank gibt es auf ps.de die großen Experten, die alles besser wissen als ausgebildete Polizisten.


camaro3377
Beigetreten: 11.03.2007

Original von albii
Hat jemand von der üblichen Fraktion (beni, Wody, camaro) mal auf Netflix die Dokumentation "When they see us" gesehen? Falls ja, glaubt ihr, dass dies auch weißen Jugendlichen so ergangen wäre? (Nur ein bekanntes unter zahlreichen Beispielen).

Making a Murderer gesehen? Könnte einen glatt zum Urteil kommen lassen, das Rechtssystem wäre gegen Arme gerigged oder setzt allgemein falsche Anreize.