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Bierbaer
Beigetreten: 27.05.2005

Original von AllvaterOdin

...

PPS: Zu dem Thema Goldkauf etc. das ist richtig kompliziert... du kaufst nicht mal eben so ne Unze Gold sondern das ist schon recht "tricky"

was so tricky daran ist bei ner Bank reinzumarschieren und zu sagen "Guten Tag ich hätte gerne einen Goldbarren, 50g, hier sind 1k€, bis wann ist er da?"
Frag ich mich jetzt zwar, aber ok :-).

Natürlich sollte man net einfach so bei der nächstbesten Bank reinmarschieren weil die Gebühren sich z.T. recht stark unterscheiden, aber ich würde sagen wenn man kaum Zeit hat sich zu informieren und 5k auf 5 jahre anlegen will gibt es kaum was einfacheres als ne kombi 3k tagesgeld 2k gold.
oder man steckt es halt in nen Fond.


@ allvaterodin

sehr schöner beitrag, nur in einem punkt muss ich ganz derb widersprechen :

wer bei einer langfristigen anlage von >10 jahren selbst bei 100%iger sicherheit auf staatsanleihen setzt is meiner meinung nach nicht ganz dicht -
da gibt es massenweise angebote die mit der gleichen sicherheitsgarantie jede staatsanlage ganz weit hinter sich lassen

-96,98% zomg was warn das ?
sowas wie refugium intershop oder russische start up ölfirmen zu höchstständen gekauft ?


ulf
ulf
Beigetreten: 26.10.2006

thx auf jeden fall für die Infos.

Allvaterodin: kann ich dich evtl. auch im ICQ, Skype oder so bei weiteren Fragen mal anquatschen? PM geht hier doch immernoch nicht, oder?


derVuk
Beigetreten: 05.02.2008

ich kümmere mich auch selbst recht intensiv darum, das volle programm, aber das kann man nicht eben so in paar sätzen erklären, da muss man jahrelang in der materie drin sein.

Ich hab nur beiläufig nen guten Tipp zum Thema Gold, wenn da wer interessiert ist, ProAurum ist da die Nummer1 Adresse in DE, bieten alle Mengen an ( von 1gramm bis Kilobarren und Münzen etc...) relativ preiswert, und man kann es entweder vor Ort abholen oder sich per Kurier schicken lassen. Hab da auch vor einiger Zeit mal zwei Münzen zu je einer Unze bestellt. Die rufen einen an, machen nen Termin mit dir aus, und bringen es dann eben an dem Tag vorbei.

Proaurum

PS: Das soll übrigens keine Empfehlung von mir sein, zum jetzigen Zeitpunkt in Gold zu investieren, dennoch kann es nie Schaden, einen gewissen (kleinen) Teil seines Geldes in Edelmetallen investiert zu haben, man schützt sich einfach gegen Inflation, Bankenkriese etc...

Ok, zwei Zertifikate Tipps die gerade auf den Markt kommen hau ich noch raus, wer Interesse hat kann sich die Papiere ja mal anschauen, sind beides Garantiezertifikate mit Kapitalschutz, also eher etwas konservativ, aber dennoch mit sehr guten Renditechancen, denke sowas ist für "Einsteiger" ideal, da ihr nur ein begrenztes Risiko habt. (Euer maximalverlust beschränkt sich auf die Gebühren, und der in diesem Zeitraum entgangene Zinsverlust bei anderer Anlage/Inflation, aber euer eingesetztes Kapital, bekommt ihr am Laufzeitende zu 100% zurück egal was passiert)

Zertifikat 1

Zertifikat 2

Die Links die ich gepostet habe, sind vielleicht nicht die besten Quellen, ich hab da andere, die ich aber nicht verlinken kann, wenn wer Fragen dazu hat, kann er sie ja stellen, oder einfach mit der WKN googeln ;)


AllvaterOdin
Beigetreten: 19.07.2007

@bierbaer: tricky ist es wenn du Gold auf dem Goldmarkt kaufst, da gibt es soviele verschiedene Produkte und Zertifikate. In der Bank gut das wird sicherlich einfacher sein ;)

@Basti0382: Nein Intershop nicht, aber zu Zeiten der WM 2006 dachte ich wäre vielleicht ganz gut ein Internetwettanbieter a la ins Portfolio zu nehmen (hatten damals ziemlich gute Wachstumschancen).

KANN ICH WISSEN DAS DIE REGIERUNG DENEN ALLEN DIE LIZENSEN ENTZIEHT ??? :) Leider war es nicht bwin und das Unternehmen hat sich noch nicht richtig wieder erholt :P naja passiert ^^

@ulf: schreib mich bei icq an 168653353 wenn du fragen hast, ist kein problem.


Also die Wertentwicklung von Edelmetallen ist langfristig grottig. (Die Kaufkraft von 1 g Gold bzw. 1 g Silber hat longterm immer weiter abgenommen) Das Investment in Aktien (=Produktionskapazität) war in der Vergangenheit allen anderen Anlageformen überlegen (7-8 %), aber ganz wie beim Poker varianzbehaftet (das bedeutet, dass der Anlagehorizont schon 15 Jahre sein sollte, damit nichts schief gehen kann, das ist dann so wie 200 k Hände im Poker)

Wenn du die Varianz verringern willst dann musst du eine geringere Rendite in Kauf nehmen: bei sicheren Anlagen kommst du im Moment nicht auf über 4,5 %.
Tagesgeldsätze von 5,x sind natürlich attraktiv, aber falls die Konjunktur abkackt, dann wird das wieder sinken.

Investiere um Gottes Willen nicht in Fonds: diese können longterm niemals den Markt schlagen, da die Fondsmanager keinen Skill haben, aber ein Gehalt bekommen. Es gibt durchaus Fonds, welche über 5 Jahre den Markt schlagen, aber du weißt schon : Varianz.

Wenn du mir nicht glaubst: schau dir einfach die Performance von 100 Fonds in den letzten 10 Jahren an und vergleiche die Entwicklung mit der des Benchmark.

Falls du kein Geld verlieren möchtest, dann lass es einfach auf dem Tagesgeldkonto/Festgeldkonto, halt bei der Bank die gerade für deine Summe/Anlagedauer das beste bietet.

Falls du Risiko eingehen willst, dann investiere in ein Produkt welches den DAX oder EuroSTOXX50 1:1 nachbildet (Indexzertifikat oder Indexfonds).
Deine Anlage wird also gleich performen wie der Gesamtmarkt, das klingt zwar langweilig, aber die Leute die dir erzählen, sie könnten das besser, sind die, die sich 5 Jahre später über den bösen Kapitalismus aufregen.

Meine Empfehlung: je nach Risiko das du eingehen willst: ein Teil in Indexfonds den Rest Festgeld.

So ich hoffe damit kannst du was anfangen.


wie schon in anderen freds, schlage ich auch hier vor, das ganze in ETFs zu streuen. ist simpel, ist billig, ist börsengehandelt. durch die streuung sollte sich das risiko in engen grenzen halten.

50K

10K in DJI-ETF
10K in Asien-ETF (also basket von indizes HK, JP, SGP)
~5K in DAX-ETF
~2K in Südamerika-ETF
~3K in OEKODAX-ETF
~3K in Windkraft-ETF
~3K in Gold-ETF
~3K in Uran-ETF
~3K in Silber-ETF
~3K in Nickel-ETF
~5K in Öl-ETF

sollte +/- 50K ergeben.
so in der art, jedenfalls.
dann darf man aber auch 5 jahre nicht draufkucken^^


ulf
ulf
Beigetreten: 26.10.2006

Original von rob21

Wenn du die Varianz verringern willst dann musst du eine geringere Rendite in Kauf nehmen: bei sicheren Anlagen kommst du im Moment nicht auf über 4,5 %.
Tagesgeldsätze von 5,x sind natürlich attraktiv, aber falls die Konjunktur abkackt, dann wird das wieder sinken.

Danke erstmal für deine ausführliche Antwort.

Dann kann es doch im Grunde nicht verkehrt sein nen Teil einfach mal für nen Jahr dort bei der DKB anzulegen. Da hab ich dann 5.15% und ich muss eh nicht an die Kohle, oder wär das jetzt wieder dämlich?

Hab selber einfach endlos zu wenig Plan. Ich glaube ich lass mir das mal in nem 4Augen Gespräch alles erklären. Müsste ich mal meinen erweiterten Freundes- und Verwandtenkreis unter die Lupe nehmen. Evtl. lass ich mich auch mal "professionell" beraten.


derVuk
Beigetreten: 05.02.2008

Original von ulf

Original von rob21

Wenn du die Varianz verringern willst dann musst du eine geringere Rendite in Kauf nehmen: bei sicheren Anlagen kommst du im Moment nicht auf über 4,5 %.
Tagesgeldsätze von 5,x sind natürlich attraktiv, aber falls die Konjunktur abkackt, dann wird das wieder sinken.

Danke erstmal für deine ausführliche Antwort.

Dann kann es doch im Grunde nicht verkehrt sein nen Teil einfach mal für nen Jahr dort bei der DKB anzulegen. Da hab ich dann 5.15% und ich muss eh nicht an die Kohle, oder wär das jetzt wieder dämlich?

Hab selber einfach endlos zu wenig Plan. Ich glaube ich lass mir das mal in nem 4Augen Gespräch alles erklären. Müsste ich mal meinen erweiterten Freundes- und Verwandtenkreis unter die Lupe nehmen. Evtl. lass ich mich auch mal "professionell" beraten.

Ich hab dir ja zwei Zertifikate genannt, die 100% Kapitalschutz bieten, und mit denen man durchaus bis zu 20-30% pa. erreichen kann wenn es gut läuft. Mit einer sehr ähnlichen Variante wie Zertifikat 2 habe ich anfang des Jahres innerhalb von 3 Monaten 50% gemacht, und das wie gesagt zu 100% Kapitalschutz.

Ich will aber nochmal zwei grundlegende Dinge loswerden, erstens, um das Risiko zu minimieren, streue dein Geld, wurde ja auch schon mehrfach erwähnt, wenn du dich z.b. für die Zertifikate entscheidest, leg nicht mehr als 5-10k pro Zertifikat an, auch wenn das Risiko quasi null ist.

Und zweitens ganz wichtig. Egal von wem du dich beraten lässt, egal ob das jetzt wie hier tipps ausm Internet sind oder irgend nen Vermögensberater, Bankangestellter, Freund etc... versuche dir immer so gut wie möglich selbst ein Bild davon zu machen, und ob diese Art der Anlage zu dir passt.


@ allvaterodin, Basti0382 etc

Studiert ihr BWL/VWL o.Ä., arbeitet ihr bei Banken oder wie oder was?

Rein Interesse halber, weil mich die Sache sehr fasziniert und ich mir das für mich vorstellen könnte.

Thx


AllvaterOdin
Beigetreten: 19.07.2007

Also ich studiere International Management an der privaten FH... da lernst du zwar auch was über Börse etc. aber um das richtig zu verstehen musst du schon analyst werden, nen finanzstudiengang der speziell auf Finance zugeschnitten ist studieren oder wie in meinem Fall ne persönliche Neigung zu dem Thema haben.

Wenn du anfängst in Aktien etc. zu investieren (damit habe ich angefangen) liest du schon viel über Vor- und Nachteile durch da du dein sauer verdientes Geld ja wenn möglich 100% sicher anlegen willst :)

****

wenn du das Geld anlegen möchtest und mehr als 2500€ anlegen willst gibt es noch ein anderes Festgeldkonto welches dir 5,25% im Jahr gibt wenn du es 1 Jahr anlegst... bei einem Betrag von 2500€ macht das zwar wenig aus aber immerhin "Kleinvieh macht auch Mist" :) Ausserdem wäre es ja -EV :)

die Berechnung basiert auf 2500€, 1 Jahr Festgeld

DKB: 2500€ x 5,05% Zinsen p.a. = 2626,25 --> 126,25€ Zinsen p.a.
CEB: 2500€ x 5,25% Zinsen p.a. = 2631,25 --> 131,25€ Zinsen p.a.

ka ob ich hier Links zeigen darf oder nicht, habe mir die Regeln nicht durchgelesen es handelt sich hier um die Credit Europe Bank; Einlagensicherung bis 20.000€.


Ich bin Börsenmakler, daher hab ich von der ganzen Festgeldgeschichte etc nicht so den Plan. ich denke aber daß es auf 5 jahre gesehen mit der von mir genannten streuung relativ sicher sein sollte, eine satte rendite einzufahren.


rnsrnw
Beigetreten: 30.01.2008

@ alle: Dafür dass OP am Anfang schreibt, dass er kaum Ahnung hat und sich noch nicht so richtig mit der Materie beschäftigt hat, sind hier aber ein paar ganz schön komplexe Vorschläge dabei ;)

@ Ulf: Da ich selbst seit ca. 8 Jahren Anlageberater bei einer Großbank bin, habe ich den Thread natürlich echt mit Spannung gelesen als ich ihn gerade entdeckt habe. Am besten hat es imo AllvaterOdin in seinem ersten "Mammut-Beitrag" beschrieben.

Vielleicht nur ein paar Ergänzungen, die ich meinen Freunden gebe, wenn sie mich fragen was sie mit ihrem Geld anstellen sollen.

1.) Hol' Dir Hilfe, sprich Beratung. Ob da MLP richtig ist, eine renommierte Bank oder ein freier Berater kann man pauschal nicht sagen. Denn auch wenn MLP oder Commerzbank oder was auch immer drüber steht, kommt es immer auf die Person an, an die Du letztlich gerätst.
Ein guter Berater wird mit Dir bspw. immerüber Kosten und Risiken sprechen.
Ich denke, dass wir als Bank den Vorteil haben, dass wir ein sehr umfangreiches Research haben (sprich die Märkte besser im Blick als ein freier Berater) und Empfehlungen oftmals systemgestützt sind, wodurch auch ein mittelmäßiger Berater nur wenig falsch machen kann. Dafür sind wir nicht die allerbilligsten, sondern i.d.R. bezahlst Du bei Abschluss auch Provisionen (dafür ist die Beratung erstmal gratis).

2.) Diversifikation ist das A und O. Schau Dir mal an, wie die großen US-Elite-Unis Ihre Stiftungsvermögen managen. Da ist Diversifikation alles (und Yale hatte auch in den Jahren 2000-2002 keine negative Performance). Wenn Du Sicherheit willst, also nichts verlieren, dann lass die Finger aber trotzdem von Aktien oder Rohstoffen.

3.) Ich persönlich bin ein Fan von Beteiligungen (geschlossene Fonds) und habe selbst ca. 35% meiner Kohle dort angelegt. Jetzt gibt's bestimmt den einen oder anderen der aufschreit, aber wenn Du die Möglichkeit hast, Teile Deines Geldes längerfristig anzulegen (10-15 Jahre), dann gibt es imo kaum Besseres, da eine Beteiligung meist komplett unabhängig von den üblichen Anlagen ist und sehr genaue Prognosen gestellt werden. Die Mindestbeteiligung liegt oft bei 10T€ bzw. 10TUSD.
Die Renditen die Du dort erwarten kannst liegen zwischen 5,5% (erzkonservativ) und 7-8% (immer noch sicherheitsorientiert) bis 20% und mehr (spekulativ). Noch ein Pluspunkt: Die Gewinne dort sind oft (fast komplett) steuerfrei.

Wenn Du Fragen hast, stell sie gerne!


Schlaubi7
Beigetreten: 01.07.2007
AllvaterOdin
Beigetreten: 19.07.2007

Danke für die Blumen rnsrnw :)

Hast du alles bei Schiffsbeteiligungen geparkt ?


Diese Zertifikate mit Kapitalschutz haben den Nachteil, dass dieser Schutz teuer ist: man gibt sehr viel von der Rendite für den Schutz aus. (Die Bank sichert sich meist durch Optionsscheine ab)
Diese 30 % P.A. erreichst du im Optimalfall, was zählt ist der EV, und der liegt unter den ca. 7 % p.A. der Aktien , und somit auch nicht wirklich höher als der EV des DKB Angebots.

@ ULF: also dieses 5,15 % Angebot ist durchaus gut, das einzige Problem das auftreten könnte, ist, dass du nach Ablauf des Jahres das Geld dann eben nicht mehr zu so einem hohen Zins anlegen kannst.
Das ist hier das Risiko: die 5,15 % sind sicher, aber wenn danach die Zinsen bei 1% sind, dann hast du Pech, und sagst dir: hätte ich mal das Geld zu 4 % auf 5 Jahre angelegt.
Vielleicht steigen die Zinsen weiter, dann hast du Glück und kannst nach dem Jahr das Geld zu einem noch besseren Satz anlegen.

Du siehst hier das Typische Dilemma des Handels mit Festverzinslichen Wertpapieren.

@ Sjard : ich studiere Physik, aber mein Hobby sind Geldanlagen und Beobachtung der Finanzmärkte. Ich habe schon quasi mit allem gehandelt was es so gibt, und dadurch schob diverse "Erfahrungen" gemacht


Schiffsbeteiligungen können aber auch problematisch werden: für mich sind die tabu, denn aus irgendeinem Grund kriegt mein Vater weniger Rente, wenn die Kinder Einnahmen aus Gewerbebetrieb haben!
Solche Steuerkram Sachen sind immer tricky.


Original von rnsrnw
@ alle: Dafür dass OP am Anfang schreibt, dass er kaum Ahnung hat und sich noch nicht so richtig mit der Materie beschäftigt hat, sind hier aber ein paar ganz schön komplexe Vorschläge dabei ;)

@ Ulf: Da ich selbst seit ca. 8 Jahren Anlageberater bei einer Großbank bin, habe ich den Thread natürlich echt mit Spannung gelesen als ich ihn gerade entdeckt habe. Am besten hat es imo AllvaterOdin in seinem ersten "Mammut-Beitrag" beschrieben.

Vielleicht nur ein paar Ergänzungen, die ich meinen Freunden gebe, wenn sie mich fragen was sie mit ihrem Geld anstellen sollen.

1.) Hol' Dir Hilfe, sprich Beratung. Ob da MLP richtig ist, eine renommierte Bank oder ein freier Berater kann man pauschal nicht sagen. Denn auch wenn MLP oder Commerzbank oder was auch immer drüber steht, kommt es immer auf die Person an, an die Du letztlich gerätst.
Ein guter Berater wird mit Dir bspw. immerüber Kosten und Risiken sprechen.
Ich denke, dass wir als Bank den Vorteil haben, dass wir ein sehr umfangreiches Research haben (sprich die Märkte besser im Blick als ein freier Berater) und Empfehlungen oftmals systemgestützt sind, wodurch auch ein mittelmäßiger Berater nur wenig falsch machen kann. Dafür sind wir nicht die allerbilligsten, sondern i.d.R. bezahlst Du bei Abschluss auch Provisionen (dafür ist die Beratung erstmal gratis).

2.) Diversifikation ist das A und O. Schau Dir mal an, wie die großen US-Elite-Unis Ihre Stiftungsvermögen managen. Da ist Diversifikation alles (und Yale hatte auch in den Jahren 2000-2002 keine negative Performance). Wenn Du Sicherheit willst, also nichts verlieren, dann lass die Finger aber trotzdem von Aktien oder Rohstoffen.

3.) Ich persönlich bin ein Fan von Beteiligungen (geschlossene Fonds) und habe selbst ca. 35% meiner Kohle dort angelegt. Jetzt gibt's bestimmt den einen oder anderen der aufschreit, aber wenn Du die Möglichkeit hast, Teile Deines Geldes längerfristig anzulegen (10-15 Jahre), dann gibt es imo kaum Besseres, da eine Beteiligung meist komplett unabhängig von den üblichen Anlagen ist und sehr genaue Prognosen gestellt werden. Die Mindestbeteiligung liegt oft bei 10T€ bzw. 10TUSD.
Die Renditen die Du dort erwarten kannst liegen zwischen 5,5% (erzkonservativ) und 7-8% (immer noch sicherheitsorientiert) bis 20% und mehr (spekulativ). Noch ein Pluspunkt: Die Gewinne dort sind oft (fast komplett) steuerfrei.

Wenn Du Fragen hast, stell sie gerne!

tag herr kollege, bei welchem verein bist du denn? :)

was hälst du von CFDs? (jetzt nicht für OP)

beteiligungen sind ja schön und gut, geht aber auch oft in die hose. auch die "sicheren"! und die prognosen sind ja "prognosen"... hatte mal ein prospekt für eine schiffbeteiligung in den händen, renidte 30%... mal da angerufen um zu wissen wie die berechnen: mit dollarkurs von 1,38 haben die die prognose gerechnet! lol


MarcRenton01
Beigetreten: 15.07.2005

die erste frage die mal geklärt werden muss ist deine risikobereitschaft bzw. welche zielrendite du dir vorstellst

erste regel im bankgeschäft: No free lunch

will heissen, geschenkt wird dir nichts und höhere rendite bedeutet meist auch höheres risiko

ps: ich bin risikomanager bei einer kag, somit mit der anlage in diverse produkte sehr gut vertraut


derVuk
Beigetreten: 05.02.2008

Original von rob21
Diese Zertifikate mit Kapitalschutz haben den Nachteil, dass dieser Schutz teuer ist: man gibt sehr viel von der Rendite für den Schutz aus. (Die Bank sichert sich meist durch Optionsscheine ab)
Diese 30 % P.A. erreichst du im Optimalfall, was zählt ist der EV, und der liegt unter den ca. 7 % p.A. der Aktien , und somit auch nicht wirklich höher als der EV des DKB Angebots.

Es stimmt, das über 90% der Garantiezertifikate am Markt wirklich total unsinnig sind und man meist sogar mit Festgeld besser wegkommt, aber hast du dir diese beiden angesehen? Die sind beide nach oben hin unbegrenzt, nix mit 30% optimal. Das zweite hat sogar noch einen Hebel mit 200% Partizipation. Ich habe mit genau dem gleichen Zertifikat (also gleiches Model) wie das beispiel Zertifikat 2 am Anfang des Jahres in 3 Monaten 50% gemacht. Das entspricht immerhin ner pa. Rendite von 200% und das bei Kapitalgarantie. Ich habe auch darauf hingewiesen dass dies natürlich nicht der Regelfall ist und man eine solche Rendite auch nicht erwarten kann, aber ich sehe da auf jedenfall zumindest keine größeren Nachteile als bei einem Direktinvestment, nur den Vorteil das man es im worstcase Aussitzen kann und am Laufzeitende zumindest sein Geld wiederbekommt.