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Zinsch
Joined: 01.02.2008

Naja, normal ist das auch im Ultra-Bereich nicht. Vlt. ist er nicht voll gelaufen. Vlt. wird er UTMB nicht voll laufen. Aber irgendwo wird er sicher Abstriche machen muessen. Selbst wenn er die 52km "nur" mit Trainingstempo gelaufen waere, braucht der Koerper normalerweise 10-14 Tage, bis er komplett ausgeruht ist. Hat ja schon einen Grund, warum man tapert.

Und ja, das Niveau ist natuerlich etwas niedriger (bzw. die Dichte geringer). Wenn er ein paar Prozent liegen laesst, ist es nicht so tragisch, weil es nicht viele gibt, die ihm Paroli bieten koennen.


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1outerHITS
Joined: 12.07.2014

(Vermutung) - zusätzlich zu dem von Zinsch

Marathon dauert 2:00 - 2:10h. Da gehts um Sekunden.

Beim Marathon läufst du ja schon die ganze Zeit an der anaeroben Schwelle bzw. gibst auf den letzten Kilometern alles (übersäuerst total).

Bei Ultra-Läufen läufst du halt nochmal 5-10% (Zahl ausgedacht) unter der anaeroben Schwelle. Und da ist es dem Ultra-Läufer dann egal ob er dieses Tempo dann 10 oder 50km läuft.
Das ist einfach was komplett anderes als 2:00h an der Laktatschwelle zu laufen - auch wenn der Ultra-Lauf das 3-fache an Zeit gedauert hat.


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SteveWarris
Joined: 28.03.2007

Original von KingMORe
Ich verfolge etwas die Skyrunning World Series ( https://www.skyrunnerworldseries.com/2018-calendar/ ), heute fand Trofea Kima statt, das sind 52km mit 4200 Hm.
Kilian Jornet hat wieder gewonnen, mit neuen Streckenrekord in 6h9 min. Salomon hat ihm als Sponsor auf Facebook dem Sinn nach so gratuliert: "Genieß den Sieg und ruh dich gut aus...denn in 5 Tagen ist schon der UTMB". Das ist ein 160 km Rennen.

Woran liegt es das die Trailläufer in so kurzer Zeit so viele langen und harten Rennen packen, während die Top-Marathonläufer im Jahr 1-2 Marathons unterkriegen ?

Ist das Nivea so viel niedriger ? Spielt die geringere Intensität eine so große Rolle ?

Wird wie so oft auch ne individuelle Sache sein.

hier mal ein interessanter Artikel King wie sich einer nach 100 Meilen gefühlt hat.

cliffs: - komplett im arsch auf allen denkbaren ebenen.

http://www.optimumnutrition4sport.com/?p=535


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Zinsch
Joined: 01.02.2008

Kilian Jornet hat nach der 1. Haelfte beim UTMB aufgegeben. So viel dazu.


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Bommel64
Joined: 06.01.2009

So, 1 Jahr später 1:43:xx in Bochum. Verbesserung also 13 Minuten in einem Jahr. Damit bin ich sehr zufrieden, aber der Magen ist immernoch das größte Problem. Da muss ich mir was einfallen lassen.


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SteveWarris
Joined: 28.03.2007

Was war da nochmal genau das Problem?


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Bommel64
Joined: 06.01.2009

Ich habe nach und manchmal leider auch bei intensiven Einheiten oftmals magenprobleme, die dann nicht selten im Wald enden. Heute, also bei einem sehr intensiven Wettkampf sah das so aus, dass ich von 11-17 Uhr quasi bewegungsunfähig war und übelste Magenkrämpfe habe. Habe mich zwei mal übergeben müssen (das hatte ich noch nie) und alles was ich zuführen wollte, kam wieder raus. Quasi genauso wie bei einem Magen Darm Infekt.

In dieser krassen Form hatte ich das noch nie. Eher mal, dass ich die letzten Kilometer eines langen Laufes schneller laufen muss, weil die Verdauung angekurbelt wurde.

Flüssigkeitsverlust heute war nicht viel. Hab insgesamt ein Becher Wasser im Rennen getrunken. Kein Gel oder so, da das bei diesen Belastungen auch durchschießt.

Frühstück war 2 1/2 Stunden vorher Carbogetränk mit 50g KH und ne halbe Banane. Viel Wasser und 30 min vor dem Rennen n halben Red Bull.

Gestern Abend kleine Portion Nudeln aber großes Frühstück. Freitag und Samstag generell viele KH und viel Flüssigkeit. Muss dazu sagen, dass ich generell einen empfinden Magen haben. Reagiere empfindlich auf KH. Unverträglichkeiten sind aber nicht bekannt. Werde der Sache im Winter auf den Grund gehen.

Der Lauf an sich war meeega. Keine Schmerzen, guter Pacemaker, geilstes Wetter, hat alles gepasst. Aber alles danach ist zum vergessen...

Edit: Desto höher die Belastung umso mehr meckert der Bauch, wobei eher bei TDL als bei Intervallen, wenn ich drüber nachdenke


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SteveWarris
Joined: 28.03.2007

was meinst du mit viel Wasser? :thinking: 1liter 2 liter?


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Bommel64
Joined: 06.01.2009

Freitag ca. 4-5 Liter Flüssigkeit
Samstag ca. 4
2 1/2 h vorher: 500ml carbo
Bis zum Rennen: ca. 1l Wasser plus halbe Dose Red Bull.

Also „viel“ im Sinne von, ab dem aufstehen immer was getrunken, aber nicht zu viel sodass der Bauch nicht zu voll ist


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Zinsch
Joined: 01.02.2008

Also beim Training geh ich am Morgen immer vor dem Fruehstueck laufen. Kann mir nicht vorstellen, dass du da dann Probleme mit dem Magen haben kannst. Koerper hat vom Abendessen am Vortag ja noch genug Energie gespeichert.

Beim Wettkampf ist es natuerlich schon besser, wenn man ein paar Stunden davor bisschen Energie zufuehrt. Musst halt rumexperimentieren, was du vertraegst.


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SteveWarris
Joined: 28.03.2007

also falls du es nicht ohnehin schon macht könntest du probieren in der vorbereitung so zu essen wie es für HM empfohlen wird als richtwert. und bei einer geringen intensität damit anfangen damit sich der Körper an so stunts gewöhnen kann. Der Magen neigt ja zum rebellieren weil die Blutversorgung wo anders gebraucht wird.

bei meinen 100km radrennen wo ich in der vorbereitung komplett ohne getränk oder essen fuhr, hatte ich im rennen dann auch wenig experimente gemacht und hatte nur 1.5l Isogetränk mit. 2018 hatte ich dann genau 3 Müsli-Schokoriegel mit aus dem Lidl, die aber auch vorher schon probiert hatte und kannte.

Ich hatte aber auch schon Touren gemacht wo ich erstmal zum Chinesen gerollt bin, mir Nasi Goreng reingeknallt hab und dann locker 2h Rad gefahren bin.

Was du beim nächsten HM probieren könntest:

2 Tage vorher carbload mit sachen die du kennst und weißt das du davon weder durchfall noch sonst was bekommst. da du weißt das dein Magen empfindlich ist würde ich auch hier nicht zu crazy mit den mengen gehen. Wasser so viel wie du brauchst. grober richtwert 5-6x/tag pinkeln oder so viel, dass das Pipi fast weiß ist. Ob du da jetzt wirklich 4-5Liter für brauchst musst du wissen, erscheint mir aber erstmal etwas viel.

1 Tag out: nochmal kurzes intervall ballern. machen zumindest die Radfahrer. aber auch hier wieder nix übertreiben.

Raceday:
je nach startzeit und wenn möglich 2:30h vor dem Rennen normal essen. nicht zu viel, nicht zu wenig. irgendwas mit long-chain carbs, bissi protein. dazu ein Kaffe (halbwertszeit von coffein ca. 5h) . direkt vor dem Rennen was leichtes. Kann ne Banane sein oder ein Riegel sein. dazu 200ml Isogetränk. Im Rennen wenn es geht alle 20 min. ca. 200ml trinken. (stichwort wasserresorbtionsrate) Wie der Richtwert für Riegel/Gels ist müsste ich jetzt auch googeln.

hier vielleicht noch was interessantes:

https://www.runnersworld.de/ernaehrung/fakten-zur-wasseraufnahme-im-koerper.101193.htm


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Krach-Bumm-Ente
Joined: 01.05.2006

Liebe Läufer,

ich möchte gerne Sprints in mein Training einbauen (als HIIT) und das am besten draußen auf einer Wiese. Was für Schuhe empfehlen sich dafür? Mir gehts nicht um Schnelligkeit, sondern als erstes um Gesundheit/Sicherheit und als zweites um den Trainingseffekt. Kann ich diese Barfußschuhe nehmen? Beim Sprint setzt man ja sowieso auf dem Vorderfuß auf, und soweit ich weiß haben richtige Sprinterschuhe (mit Spikes) extrem dünne Sohlen, wie eben auch Barfußschuhe.

Am liebsten würde ich ganz barfuß sprinten, die Schuhe sind eher um vor Verletzungen zu schützen sollte ich auf irgendwas treten oder so. Hab keine Erfahrung weder im Laufen noch im Sprinten. Ist für den Einsteig vielleicht so ein Mittelding wie der Nike Free sinnvoll? Danke schon mal!


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xaandaa
Joined: 05.07.2012

https://www.vivobarefoot.at/index.php?s=3&cat_id=277_Performance&artikel=14029_PRIMUS+TRAIL+FG+Mens+Black%2FCharcoal&Search_free=primus%20trail&ref=6

Kann die hier aus eigener Erfahrung empfehlen:

- sind Barfußschuhe
- schützen deine Fußsohle
- haben guten Grip
- super Trainingseffekt, beansprucht/stärkt alle Muskeln, Sehnen und Gelenke vom Fuß bis rauf zum Rücken


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ssssshh
Joined: 13.11.2010

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swizz
Joined: 02.03.2006

Kennt sich hier jemand mit Garmin Connect aus? Man kann dort Trainings erstellen, die man dann an seine Geräte senden kann.

Ich habe mir jetzt zur Probe ein Freeletics-Programm als Training erstellt. Wenn ich versuche es an meinen Forerunner 235 zu senden, bekomme ich die Meldung, dass kein kompatibles Gerät gefunden wird.

Weiß jemand, ob der Forerunner 235 in der Hinsicht kompatibel ist? Welche Geräte können den solche Trainings verwenden?


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wuerstchenwilli
Joined: 07.04.2008

Original von knorki
Jemand hier der das Buch von Jack Daniels kennt und mir dazu ein, zwei Fragen beantworten kann?

Ich habe nur sein Getränk getrunken

Spoiler

Mordsbrüller und so subtil...


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ThePhantom
Joined: 13.03.2007

Original von Krach-Bumm-Ente
Liebe Läufer,

ich möchte gerne Sprints in mein Training einbauen (als HIIT) und das am besten draußen auf einer Wiese. Was für Schuhe empfehlen sich dafür? Mir gehts nicht um Schnelligkeit, sondern als erstes um Gesundheit/Sicherheit und als zweites um den Trainingseffekt. Kann ich diese Barfußschuhe nehmen? Beim Sprint setzt man ja sowieso auf dem Vorderfuß auf, und soweit ich weiß haben richtige Sprinterschuhe (mit Spikes) extrem dünne Sohlen, wie eben auch Barfußschuhe.

Am liebsten würde ich ganz barfuß sprinten, die Schuhe sind eher um vor Verletzungen zu schützen sollte ich auf irgendwas treten oder so. Hab keine Erfahrung weder im Laufen noch im Sprinten. Ist für den Einsteig vielleicht so ein Mittelding wie der Nike Free sinnvoll? Danke schon mal!

mein letzter lauf war ein halbmarathon barfuß, und meine füße und sehnen waren eigentlich adaptiert, danach war jetzt für 3 monate schluß, allerdings sollte das auf microstrecke und vorallem auf rasen kein problem sein, ich persönlich würde aber mittlerweile nicht unbedingt zu den typischen barfußschuhen raten, besser von einem bewährten hersteller wie mizuno oder asics einen flachen wettkampfschuh nehmen mit 0 sprengung und die innensohle rausnehmen, man hat da besseren halt und zumindest etwas cussion drin, mein absoluter lieblingsschuh die letzten jahre war der mizuno wave ekiden 10


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Bommel64
Joined: 06.01.2009

:f_love:


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Zinsch
Joined: 01.02.2008

Hab am Sonntag Marine Corps Marathon in Washington DC. Zielzeit ist so 3:20-3:25, mal schauen. Wetterprognose ist gut. Training war konstant ueber 80 km/Woche.

Fuer das naechste halbe Jahr ist dann das grosse Ziel die 10 km in unter 40 Minuten zu laufen.


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Bommel64
Joined: 06.01.2009

Wie passt das denn zusammen?

80km die Woche aber 10 nicht unter 40? Schlurfst du nur GA1 durch die Gegend?


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