Hab die gleiche Symptomatik, sowohl plantar als auch dorsal am Ansatz der Achillessehne, seit über einem Jahr. Pausen, Einlagen, Physiotherapie, Dehnen etc. hat alles nichts gebracht und nach 11 Monaten und zahlreichen Arztbesuchen durfte ich dann endlich ins MRT. Dort stellte sich heraus, dass es eine chronische Schleimbeutelentzündung ist, durch die sich Wasserödeme, sowohl dorsal als auch plantar bildeten, welche die Schmerzen verursachen. Mir wurde daraufhin Röntgenstrahlentherapie verschrieben und hatte jetzt diese Woche die letzte Sitzung. Bisher keine Verbesserung, aber ich soll jetzt 6 Wochen abwarten und dann könnte ich die Ferse nochmal bestrahlen lassen. Werd aber eher noch mal zum behandelnden Orthopäden gehen und fragen, ob man den Schleimbeutel nicht rausoperieren kann (von der Möglichkeit, hab ich aber auch nicht vom Arzt sondern erst via Internet erfahren). Kann also extrem langwierig sein und nur pausieren muss nicht unbedingt ausreichen.
Hab genau das gleiche Problem im Moment. Tibialis-posterior-Sehne ist wieder komplett in Schuss, dass ging dank der Einlage und den Massagen super schnell. Einlagen lassen sich auch super beim laufen tragen, gar nicht unangenehm oder so.
"Auf Höhe des Knöchels, zwei Finger breit unter dem Fuß auf der Innenseite. Ca beim: abductor hallucis"
Genau da sitzen meine Schmerzen auch.
Hatte es mal im Oktober, die Schmerzen kamen bei einem lockeren Lauf genau an der Stelle und zwar so als hätte ein Blitz in meine Fußsohle eingeschlagen. Konnte kaum nach Hause spazieren, an Laufen war nicht mehr zu denken. Wurde aber dann rapide besser, aber konnte den ganzen Oktober/November nicht mehr richtig laufen deswegen, weils bei Belastung an der Stelle wieder losging. Durch entsprechende Pause ist es einfach verschwunden und stattdessen hatte ich dann das Problem mit der Tibialis-posterior-Sehne.
Seit die Tibialis-posteror-Sehne wieder ok ist, habe ich wieder genau die Schmerzen die du beschreibst.
Allerdings immer morgens nach dem Aufstehen, wenn ich mich mit dem Fuß abrolle und im Moment wo ich mich abdrücke. Nach den ersten etwa 20-50 Schritten ist das weg. Also die lange Ruhephase führt dazu, dass es am nächsten morgen wieder auftritt.
Hab Freitag nochmal nen Termin beim Orthopäde, mal sehen was der sagt.
Ich hoffe ist keine Plantarfasziitis/Fersensporn.
War jedenfalls beim ersten Mal super zufrieden mit dem Orthopäden. Der hat meinen Fuß abgetastet, verschiedene Übungen mit mir gemacht (Zehenspitzenstand einbeinig z. B.), mein Laufverhalten genau erfragt und ich sollte durch seine Praxis mehrmals vor ihm her laufen und auf ihn zu.
Frage zur Einteilung eines flachen Halbmarathons nächste Woche:
Wunsch wäre unter 1:30, gefühlsmäßig ist eher eine 4:20 Pace realistisch (-> 1:31,5).
Trainiere nicht nach festem Plan mit besonderen Zwischenzielen, insgesamt geringe Umfänge und musste einen 10km Test diesen Dienstag gesundheitlich angeschlagen leider ausfallen lassen.
Heute dann 7km in 4:10min/km mit 160 Durchschnittspuls (knapp unter 190 geschätztes Max.).
Weitere "Qualitätsläufe": letzte Woche 22km in 4:45min/km mit 154 Durchschnittspuls und vor 3 Wochen 18km in 4:25min/km mit 158 Durchschnittpuls.
Also eher konservativ angehen oder halt mit 4:15 Pace bis man es evtl. nicht mehr halten kann?
Danke für Input.
P.S.: Meine oben beschriebenen Probleme sind übrigens fast vollständig verschwunden. Vermutung ist, dass ein Sturz auf's Knie inkl. Zwangspause evtl. die Laufhaltung leicht verändert hat.
Original von Dielemma
Also eher konservativ angehen oder halt mit 4:15 Pace bis man es evtl. nicht mehr halten kann?
Kommt ein bisschen darauf an wie viel Erfahrung du hast?
Und wie sich die 7km/4:10 angefühlt haben?
Fühlt sich 4:10 an als würdest du da schnell übersäuern, bzw. hart an der Grenze sein? (Puls sieht ja kaum höher aus)
Würde persönlich KM 1-5 in 4:30-20 starten, schön entspannt die ersten KM genießen und in den Körper hineinfühlen.
Um KM 5 rum dann beschleunigen, den Mittelteil mit ~4:10 laufen.
Ab KM 15 zu schauen ob man die Pace halten kann oder auf 4:15 verlangsamen.
Hatte nen Kollegen, der ist genau anders herum rangegangen:
Immer ahead seiner Pace losgelaufen (um paar Sekunden von KM1 an). Wenn es aufging war er echt schnell, wenn nicht bin ich paar KM vor dem Ziel an ihm vorbei "gesprintet" ♦
Du hast doch bestimmt schon Erfahrungen gesammelt welcher 'Stil' dir besser liegt?
Eher positive Erfahrungen mit ambitioniertem Anlaufen, die Zeit für's Reinfühlen kann man leider nicht mehr wieder gut machen.
In diesem Fall habe ich aber aufgrund der begehrten 1:30-Schwelle Angst über-ambitioniert zu sein.
Die 7@4:10 fühlten sich gut an, 1000er lauf ich 3:50-3:55.
Heho an die Läufer.
Ich wollte mal eure Meinung zum Gewicht bezogen auf die Laufzeiten hören.
Ich möchte bis zum Herbst meine jetzige 5km Zeit (so etwas unter 5min/km) auf unter 4:30min/km drücken.
Nun habe ich mich gefragt ob eine Gewichtsreduktion von 5kg oder mehr Maßgeblich zu besseren Zeiten beitragen kann.
Bei surfen habe ich die diese Seite gefunden.
Das ist ein Zeit/Gewicht Rechner. Wenn ich dort mein Gewicht und meine 5km Zeit und dann ein neues Gewicht mit -5kg eingebe wird behauptet, dass ich durch das geringere Gewicht fast 1min schneller bin (also 12sek auf den km was ja schon fast die halbe Miete wäre :p).
Was kann man nun davon halten? Kann das stimmen und gibt es für diese Behauptung Grundlagen? Ich finde es eigenartig dass ja überhaupt nicht auf den Körperfettanteil eingegangen wird. Ich würde sagen das ich zwar etwas schwerer bin aber wohl eher durch Muskeln als durch Fett (wobei natürlich die eine oder andere Süßigkeit auch hängen geblieben ist ♦).
Also lohnt es sich wirklich so um 5+kg abzunehmen oder entbehren die Werte eher jeder Grundlage?
Original von Dielemma
Eher positive Erfahrungen mit ambitioniertem Anlaufen, die Zeit für's Reinfühlen kann man leider nicht mehr wieder gut machen.
In diesem Fall habe ich aber aufgrund der begehrten 1:30-Schwelle Angst über-ambitioniert zu sein.
Die 7@4:10 fühlten sich gut an, 1000er lauf ich 3:50-3:55.
Bin kein wirklich aktiver Läufer mehr aber zu Wettkampfzeiten war es immer genau wie du das auch empfindest. Die Zeit die man vorne verliert kann man hinten nicht wieder aufholen - dein Ziel ist ja jetzt auch nicht so weit weg von dem was für dich realistisch erscheint. Schlimmste was passieren kann ist, dass du hinten halt komplett einbrichst - aber so wirklich was verloren hast du dann ja auch nicht - ob es ne 1:31,5 oder 1:34 wird ist einem dann ja eigentlich fast egal wenn man unter 1:30 wollte.
Original von Tartarus
Heho an die Läufer.
Ich wollte mal eure Meinung zum Gewicht bezogen auf die Laufzeiten hören.
Ich möchte bis zum Herbst meine jetzige 5km Zeit (so etwas unter 5min/km) auf unter 4:30min/km drücken.
Nun habe ich mich gefragt ob eine Gewichtsreduktion von 5kg oder mehr Maßgeblich zu besseren Zeiten beitragen kann.
Bei surfen habe ich die diese Seite gefunden.
Das ist ein Zeit/Gewicht Rechner. Wenn ich dort mein Gewicht und meine 5km Zeit und dann ein neues Gewicht mit -5kg eingebe wird behauptet, dass ich durch das geringere Gewicht fast 1min schneller bin (also 12sek auf den km was ja schon fast die halbe Miete wäre :p).Was kann man nun davon halten? Kann das stimmen und gibt es für diese Behauptung Grundlagen? Ich finde es eigenartig dass ja überhaupt nicht auf den Körperfettanteil eingegangen wird. Ich würde sagen das ich zwar etwas schwerer bin aber wohl eher durch Muskeln als durch Fett (wobei natürlich die eine oder andere Süßigkeit auch hängen geblieben ist ♦).
Also lohnt es sich wirklich so um 5+kg abzunehmen oder entbehren die Werte eher jeder Grundlage?
Jedes KG Gewicht was nicht für die Laufleistung genutzt wird verschlechtert natürlich deine Laufzeit. Kannst dir ja mal Profi 5000m Läufer anschauen - da gibt es nicht einen der etwas breiter ist. Alternativ kannt du dir für den Gegensatz dazu dann mal die Zeitdifferenz zwischen 10 Kämpfern auf 1500m und 1500m Läufern anschauen und die respektive Körpergestalt.
Wenn du also die 5kg mit begleitendem Lauftraining abnehmen würdest, dann glaube ich schon, dass das möglich ist
@Tatarus:
Bei 5K in 24,5min, also 4:54min/km aktuell und 80kg bei 185cm gibt Jack Daniels bei einem Gewicht von 76kg schon 4:42min/km an und bei 72kg 4:29min/km
Hier ist die Excel Datei mit der man rumspielen kann, basiert auf den jeweiligen Büchern
http://www.electricblues.com/archive/DanielsTables3-01-03.xlsm
Original von Dielemma
Eher positive Erfahrungen mit ambitioniertem Anlaufen, die Zeit für's Reinfühlen kann man leider nicht mehr wieder gut machen.
Da hast du deine Antwort
Danke für den Input. Dann werde ich mal versuchen auf die eine oder andere Sünde zu verzichten.
Ich denke 5kg bis zum Herbst ohne zu viel Muskelmasse zu verlieren ist vielleicht schwierig aber machbar.
Wobei ich allerdings wohl gerade am Rücken noch etwas aufbauen muss, da ich in letzter Zeit bei längeren Läufen immer mal wieder Rückenschmerzen bekomme. Habe da in letzter Zeit dummerweise nicht viel für getan obwohl mir die Probleme bekannt sind.
Original von Tartarus
Danke für den Input. Dann werde ich mal versuchen auf die eine oder andere Sünde zu verzichten.Ich denke 5kg bis zum Herbst ohne zu viel Muskelmasse zu verlieren ist vielleicht schwierig aber machbar.
Wobei ich allerdings wohl gerade am Rücken noch etwas aufbauen muss, da ich in letzter Zeit bei längeren Läufen immer mal wieder Rückenschmerzen bekomme. Habe da in letzter Zeit dummerweise nicht viel für getan obwohl mir die Probleme bekannt sind.![]()
Realität: In deinem Zeitenbereich und bei "nur" 5km ist das Thema Gewicht nicht relevant. Du kannst dein Ziel ohne fancy stuff problemlos erreichen. Man soll das alles hier nicht verkomplizieren.
Nachdem ich im Feburar/März meine Tibialis-Posterior-Sehne in den Griff bekommen hab, hat sich im Anschluss direkt ne Plantarfasziitis gezeigt. Coole Sache. Beschwerden exakt wie Bommel64. War also Anfang April nochmal beim gleichen Orthpäden, zusätzlich zu den Einlagen hab ich dann bis dato Fersenkeile bekommen und sollte maximal weiche Schuhe tragen (so wie Nike Freerun bspw.) und folgende Übungen machen, bis die Beschwerden weg sind:
Hab das ganz gewissenhaft durchgezogen. Zusätzlich bei Schmerzen (die relativ schnell nur noch morgens für die ersten ~50 Schritte auftraten) eine tiefgekühlte Konserve über die Fußsohle abgerollt. Zwischendurch tagsüber bei sitzenden Tätigkeiten die Fußsohle mit einem Igelball abgerollt.
Hat mir super geholfen, bin jetzt komplett schmerzfrei seit 1 Woche und wieder im Training. Sowohl Tibialis-Posterior, als auch Plantarfasziitis ist wohl auskuriert und durch die Einlagen bleibt mir das hoffentlich erspart. Ärgerlich nur, dass ich wohl bald neue brauche. Sehen schon ordentlich abgenutzt aus. Die Krankenkasse übernimmt leider nur 2 pro Jahr.
Diesmal werde ich die Umfänge wohl langsamer steigern, auch wenn durch die Einlage nix mehr passieren sollte.
@Bommel64: Schade das du so negative Erfahrungen mit deinem Orthopäde gemacht hast. Meiner hat sich immer geduldig meine Story angehört wo es schmerzt, wie es dazu kam, wie mein Laufverhalten ist usw und hat dann entsprechend meinen Fuß abgetastet, Schmerzpunkte ertastet, mich durch die Praxis joggen lassen um zu sehen wie ich auftrete usw.
Ich denke es gibt solche und solche Orthopäden, ne Diagnose ohne den Fuß zu berühren fände ich auch äußerst seltsam! Bin aber auch extra zu nem Orthopäde gegangen, der so ne Art Spezialisierung auf Sport hat.
Bin super happy das ich jetzt weiter machen kann, insgesamt hab ich jetzt fast 5 Monate mit den zwei Sehnen rumgehampelt. Echt frustrierend!
Danke für deine Erfahrungen Knorki.
ich komme auch ganz frisch von einer plantar faszitis =/
hatte hier vor 1,5 Jahren noch von sub3 Marathon Ambitionen gesprochen, und bin nun seit 1 Jahr auf <20 Laufkilometer (nicht pro Woche, sondern insgesamt <3 )
Leider erst seit wenigen Wochen schmerzfrei, und nun fleißig am Erhaltungs Übungen machen.
Was hast du für eine Einlage? Klassisch Ganzfuß-Einlage mit Fersenaussparung mit Pronationsstütze und Ball unter dem Gewölbe oder irgendwas ausgefallenes proprizeptorisches? Ist die speziell optimiert fürs Laufen?
Bei mir geht es jetzt Freitag ins MRT. Eigentlich will ich komplett weg von Einlagen und ohne Einlagen laufen können. Ich habe ein paar sensomotorische für Business Schuhe für 180€. Da jetzt noch ein zweites für Laufschuhe ist mir echt zu teuer... die ersten sensomotorischen für Sportschuhe waren zwar echt gut, aber halt auch in einem Jahr durchgelaufen. Und da zahlt die Krankenkasse nichts!
P.s.: bin im Alltag komplett schmerzfrei. Merke nur manchmal ein ziehen oder so. Werde wohl nächste Woche mal wieder antraten, aber hab halt kein Plan ob dann direkt komplett ohne Einlagen oder mit den alten oder wie auch immer. Nervt.
Also es wurde ein Bild von einem Fuß gemacht (wie ein Scanner, man stellt sich auf eine Glasfläche) und ein Abdruck (auf so ein weiches Zeug stellen).
Hab dann gesagt soll bitte fürs Laufen sein (Laufschuhe dabei gehabt) und daraufhin sagte er kann er machen, die Zuzahlung steigt dann aber auf 30€ weil er dann gerne andere Materialien verwenden würde und etwas genauer herstellen würde als bei der üblichen "Kassenvorlage". Hat mir auch zwei verschiedene gezeigt, man hat schon nen Unterschied gesehen und gespürt.
Hab unter der Ferse weicheres Material, über der Ferse ist eine kleine Beule und links eben der Pronationskeil. Klingt also nach genau der Ganzfußeinlage die du beschreibst.
Ok, ja, das werden dann genau die Standard einlagen sein...schade eigentlich. Ich hatte gehofft da wären noch Modelle, die noch spezifischer fürs Laufen optimiert sind. Die Fußbelastung ist ja schon signifikant verschoben. Wahrscheinlich unterscheiden die sich dann nur im Material, dass sie Schweiß besser weiterleiten und eventuell etwas beständiger sind. +30 Euro fände ich noch ok.
Bommel hast du denn das Gefühl, dass die sensomotorischen wirklich eine langfristige Verbesserg in der Muskelaktivierung erzeugt haben? In der Theorie soll man ja irgendwann so viel therapeutische Wirkung erreicht haben, dass man sie nicht mehr braucht.
Langfristig stimme ich dir zu, dass das Ziel sein sollte ganz von Einlagen fern zu kommen. Ihr hattet kein Problem mit diesem Fußgewölbe Hubbel bei längeren Läufen? Keine Druckstellen, Blasenbildung?..Wenn nicht, scheint das ja ein gutes Indiz zu sein, dass die Einlagen gewirkt haben, und das Gewölbe sich tatsächlich zu einem gewissen Maße gehoben hat, um nicht zu stark drauf zu drücken
Original von KingMORe
Realität: In deinem Zeitenbereich und bei "nur" 5km ist das Thema Gewicht nicht relevant. Du kannst dein Ziel ohne fancy stuff problemlos erreichen. Man soll das alles hier nicht verkomplizieren.
Gewicht ist immer relevant. Die Naturgesetze gelten auch fuer Hobbylaeufer. Natuerlich kann man 1:30 auch locker mit 5 kg mehr laufen, aber einfacher ist es trotzdem, wenn man die nicht mitschleppt.
Jeder Kilo zählt. Allein wegen der Belastung für die Sehnen etc. 1kg weniger sind 5t auf 5km