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magii
Beigetreten: 18.02.2008

Original von pakm0n
Das ist bei den meisten Standardplänen aus dem Internet der Fall...einfach weil die meisten Amateur Sportler am Wochenende am meisten Zeit für den Sport haben und es neben Arbeitsstress schwerer fallen kann sich nochmal für 100 Minuten Laufen zu motivieren. Sinnvoll finde ich es auch nicht. Ich laufe deutlich unter 40 Minuten auf 10km und tu mich immernoch schwer mit 2 langen Läufen an 2 Tagen hintereinander ohne Pause dazwischen. Wenn du den Plan aber schon länger so machst und damit klar kommst dann weiter so.

Der Plan ist aus dem Buch von Steffny. Er erzählt was davon, dass Tempotraining das Salz in der Suppe wäre, aber die Grundlagenkondition das Wasser. Und dass die Sportler, die früher unter 30 Min auf 10 km gelaufen sind regelmäßig >100 km/ Woche hatten. Hört sich doch irgendwie plausibel an. An zwei Tagen hintereinander so lang zu laufen habe ich nicht oft gemacht und werde ich auch strecken.


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pakm0n
Beigetreten: 29.12.2008

Ja ich meinte solche Standardpläne aus Büchern/Internet Laufportalen/für die breiten Massen. Die Umfangreichsten Trainings sind ins Wochenende gequetscht. Meine Aussage sollte sein: das hat nicht irgendwie eine tieferliegenden Bedeutung, sondern ist reiner Pragmatismus, weil dann die meisten Leute nunmal mehr Zeit haben. Ich denke auch wie du sagst, solange du es etwas Strecken kannst wird es wahrscheinlich positiv sein. Nach einiger Zeit kann man sich immernoch an sowas rantasten, ob der Körper gut drauf reagiert wenn man mal harte Doppeltrainings hintereinander fährt (idR muss man dann allerdings an anderer Stelle dementsprechend auch mal längere Pausenzeiten einplanen)


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pakm0n
Beigetreten: 29.12.2008

Original von phizza
Kann mir jemand ganz kurz sagen, was der Unterschied zwischen einem Tempolauf und Intervalltraining ist?
Hab jetzt gelesen, für einen Tempolauf beginnt man zb. mit 3x 400m im Wettkampftempo und dann jeweils 400m locker laufen dazwischen.
Was genau ist mit 3x3000m gemeint?

So ganz klar definiert sind die ganzen Begriffe gar nicht und manches schwimmt in einander über.

Unter Tempolauf/Tempodauerlauf versteht man idR einen mittellangen Lauf, der schnell, aber in gleichmäßigen Tempo gelaufen wird. Also nicht aufgesplittet auf mehrere Intervalle. Das Tempo ist ungefähr auf Wettkampfniveau oder bei kürzeren Strecken sogar leicht drüber. Es ist idR das Training was der tatsächlichen Wettkampfbelastung am nähsten kommt. Viele Profis planen solche Trainings zB auch als kleinere echte Rennen im Trainingsplan (zB laufen sie einen Wettkampf-Halbmarathon zur Vorbereitung 2 Wochen vor dem wichtigeren eigentlichen Marathon)

Die von dir beschriebenen Varianten sind ja beides Intervalllaeufe. Die sich in der Praxis ja auch stark von der Intensität her Unterscheiden würden....400m Intervalle würde man ja fast automatisch sprinten. Dadurch wäre hierbei auch die Zielstellung eher Geschwindigkeit und Laufkraft. Während 3x3000 klassisches Wettkampfspezifisches Intervalltraining ist (zB wenn der Wettkampf 10.000m ist)


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phizza
Beigetreten: 04.10.2006

Ok, schon mal vielen Dank für deine Ausführungen!

Also sollte man auch für den Einstieg ins Intervalltraining ruhig mit 3x3000m beginnen, wenn man auf einen 10km Wettkampf hinarbeitet?
Dh. ich laufe dann 3000m ungefähr im Wettkampftempo und dann laufe ich solange locker, bis ich wieder einen normal Laufpuls (-atmung...hab keine Pulsuhr) habe? Das Ganze dann natürlich 3x, werden ja locker über 10km insgesamt dann. Ist das nicht ein bisschen viel? Man sollte sicht wahrscheinlich auch noch 5-10 min warmlaufen...


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LinusCaldwell
Beigetreten: 26.09.2007

Ich rate allen, die über 50min für 10km brauchen und noch nicht deutlich über 50 Jahre alt sind dazu komplett auf Intervalle zu verzichten. Schraubt erstmal den Umfang nach oben. Bis ihr mal einige Wochen so 3-4 Einheiten und mind. 30km pro Woche gelaufen seid, dann könnt ihr einen Tempodauerlauf dazu nehmen. Ansonsten lieber Fahrtspiele anstatt Intervalle. Dann kommt man relativ einfach unter 50min (als Mann).

Für 10km ergibt es auf jeden Fall Sinn im Training einmal pro Woche mind. 90min zu laufen. Was man allerdings als 10km Läufer (im Vgl zum Marathonläufer) auch machen kann, ist den langen Lauf zu splitten und bspw. morgens und abends je 60min zu laufen.


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pakm0n
Beigetreten: 29.12.2008

Original von phizza

Dh. ich laufe dann 3000m ungefähr im Wettkampftempo und dann laufe ich solange locker, bis ich wieder einen normal Laufpuls (-atmung...hab keine Pulsuhr) habe? Das Ganze dann natürlich 3x, werden ja locker über 10km insgesamt dann. Ist das nicht ein bisschen viel? Man sollte sicht wahrscheinlich auch noch 5-10 min warmlaufen...

3x3000 wäre wahrscheinlich eher was für Fortgeschrittene, da hast du wohl recht. Was deinem aktuellen Stand entspricht, kann natürlich von außen keiner genau sagen. Teste dich ruhig mal mit den ganz kurzen (400m oder 600m) intervallen heran, die du erstmal nur ein wenig schneller läufst als dein normales Lauftempo. Davon machst du dann soviele wie du dich noch wohl fühlst. An den Folgetagen merkst du dann wie sehr dich das geschlaucht hat bzw. wie stark dein Muskelkater ist, und kannst es dann dementsprechnd hochfahren...

Linuscaldwell Sicht der Dinge akzeptiere ich zwar. Würde ihm aber dahingehend widersprechen dass meine persönlich Meinung ist dass jeder sich langsam an Intervalllaeufe herantasten kann und sie (wenn das Niveau angemessen ist) für jedes Level effektiv sein können.


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LinusCaldwell
Beigetreten: 26.09.2007

Wenn man das so macht wie du das beschreibst, spricht natürlich gesundheitlich nichts dagegen. Tempowechselläufe wie Fartlek sind aber auch ein Weg ans Intervalltraining heranzuführen und meiner MEinung nach wirksamer, weil man auch auf Umfang kommt; und der ist bei solchen Zeiten sehr viel wichtiger als ein Training an der aerob/anaeroben Schwelle oder noch schnellere Sachen.


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datawave
Beigetreten: 07.01.2008

pakmon, du sprichst mir mit deinem Barfuß-Post komplett aus der Seele! Bei der Intervalldiskussion bin ich zwar eher bei Linus, kann es aber nicht seriös einschätzen. Vielleicht sollten da mal Läufer, die in der konkreten Situation sind, ihre Erfahrungen posten, ob klassische Intervalle einen Nachteil haben. Wenn nicht, kann man es wahrscheinlich so machen, wie es einem besser gefällt.

Bin aktuell sehr happy mit Training und Formstand. Hatte im Juni recht viele Triathlons und musste dann, als eigentlich wieder eine Trainingsphase angedacht war, zwei Mal in der 2. BL einspringen. Abgesehen davon, dass das schwimmtechnisch einfach nicht meine Liga ist, war da einfach der Ofen aus und mein Körper lief nur noch auf Sparflamme. Aber ging halt nicht anders, weil das Team mich brauchte und auch noch Abstiegssorgen hatte.

Seit Mitte Juli konnte ich dann wieder richtig trainieren und war wirklich überrascht, wie schnell der Körper in der Situation ruhige Einheiten annimmt und sich in kurzer Zeit spürbar erholt. Dann macht es auch einfach nur Spaß, sich zu bewegen. Mittlerweile bin ich wieder sehr zufrieden mit dem Niveau, sowas wie 5x500 mit 200TP in 91-92s (+ anschließend 1000 in 3:20) hatte ich nicht für möglich gehalten und auch die Dauerläufe sind bei 4:15-4:30 Tempo total angenehm. 15km in 4:07 waren gestern auch noch im GA1+ Bereich vom Gefühl her.

Am Wochenende mache ich dann meinen ersten Teamsprint in der NRW-Liga. Das wird mit Sicherheit ganz großes Leiden, freue mich tierisch


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Spooky99
Beigetreten: 31.03.2006

aus eigener Erfahrung kann ich sagen. Meinen ersten 10er unter 50 min. Bin ich ohne Plan gelaufen
Ok, habe mal kurz die Pläne überflogen dann aber den own style angewendet.
Bin halt mit geringem Umfang angefangen und bin im Schnitt 3 mal die Woche gelaufen.
Die Woche sah in den Wochen vor dem Wettkampf so aus.
1. 7-8 km in schnellerem Tempo 5:15-5:30 maybe
2. 5-6 km im Tempodauerlauf knapp unter 5er Schnitt. Dannach 1-2 km auslaufen
3. "langer" Lauf ca 10-12 km im 6er oder knapp drunter

Damit konnte ich gut unter 50 Minuten laufen.

Der hier beschriebene Trainingsplan mit den langen Dauerläufen passt im Grunde gut zu einem Halbmarathon Training.
Zumindest kam mir das ziemlich bekannt vor.
Momentan mache ich auch Tempodauerläufe, dann die Mediumläufe auf ungefähr Wettkampftempo. Dazu lange Läufe 1.30-2 Stunden. Persönlich halte ich daher die langen Läufe bis zu 2 Stunden für ein Ziel 10er unter 50 Minuten zu laufen
Way too much. Wenn man im Training knapp über 50 Minuten läuft, kommt durch Wettkampfatmosphäre eine Zeit locker unter 50 Minuten zu Stande. Was ich zu Anfang nicht gedacht hätte, der 10er ist einfach nur ein langer Sprint. Von Anfang an ist da Kotzgrenze angesagt. Wenn man ihn ambitioniert läuft. :)
Halbmarathon ist gegenüber einem 10er Erholung pur.

@datawave, 4:30 im Dauerlauf ist bei mir momentan Tempodauerlauf der harten Sorte. 4:15 schaffe ich wohl so für 1 km :). Wobei bin ja auch schon Seniorenklasse.


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magii
Beigetreten: 18.02.2008

Original von Spooky99

Der hier beschriebene Trainingsplan mit den langen Dauerläufen passt im Grunde gut zu einem Halbmarathon Training.
Zumindest kam mir das ziemlich bekannt vor.
Momentan mache ich auch Tempodauerläufe, dann die Mediumläufe auf ungefähr Wettkampftempo. Dazu lange Läufe 1.30-2 Stunden. Persönlich halte ich daher die langen Läufe bis zu 2 Stunden für ein Ziel 10er unter 50 Minuten zu laufen
Way too much. Wenn man im Training knapp über 50 Minuten läuft, kommt durch Wettkampfatmosphäre eine Zeit locker unter 50 Minuten zu Stande.

So ziemlich jeder Trainingsplan (10 km <50 Minuten) hat 80-90 % langsame Läufe. Nur z.B. runnersworld. Ich sehe gerade, dass selbst Pläne <45 Min oder sogar <40 Minuten alle mindestens 70 % langsame Läufe haben. Ich gehe davon aus, dass die sich nicht alle irren können :f_grin: Der Trainingsplan von Steffny sieht auch keine 2 Stunden vor, sondern 1 Stunde bzw. (selten) 90 Minuten.

Und ein Läufer, der bereits knapp über 50 Min im Training läuft wird sich wohl keinen Trainingsplan <50 Min raussuchen


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phizza
Beigetreten: 04.10.2006

Hab grad meine erste Intervalleinheit überhaupt beendet und mir direkt ne schmerzhafte Blase geholt.

Was macht man am besten dagegen? Hilft es die Socke an der betreffenden Stelle von außen zu tapen?


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magii
Beigetreten: 18.02.2008

Ich hab mir letzte Woche für 52 Euro diese Schuhe für den Winter gekauft: Link Adidas.

Schön hässlich :f_cool:


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Kellerlanplayer
Beigetreten: 02.12.2006

Original von phizza
Hab grad meine erste Intervalleinheit überhaupt beendet und mir direkt ne schmerzhafte Blase geholt.

Was macht man am besten dagegen? Hilft es die Socke an der betreffenden Stelle von außen zu tapen?

Sie ist wahrscheinlich schon wieder weg.
Aber da ich viel unterschiedlich Sport mache, passiert mir das auch immer wieder.
Mein Geheimrezept ist dick Nivea Creme drauf, auch über Nacht. Am nächsten Tag ist der Schmerz fast schon wieder weg. Außer du hast ne Wundheilung wie ein 90 Jähriger

Da das Thema immer wieder aufkommt und auch mich beschäftigt, hier ein interessanter Artikel übers Dehnen:
http://www.iflscience.com/health-and-medicine/do-you-need-stretch-and-after-exercise

Fazit ist, dass es zwar was hilft um noch ein paar % mehr aus sich herauszukitzeln. Wenn man aber als Amateursportler kein Bock auf Dehnen hat, dann sollte man kein schlechtes Gewissen haben, wenn man es nicht macht. Da der Aufwand dem Nutzen nicht überwiegt und es keine Anzeichen gibt, dass es Verletzungen vorbeugt.


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berni64
Beigetreten: 22.02.2006

Bei mir fängt jetzt die Vorbereitung auf folgenden Lauf an.

Trailuewersauer

Falls jemand Lust drauf hat kann er sich ja mal hier melden.


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pakm0n
Beigetreten: 29.12.2008

Sieht ganz interessant aus. Etwas mehr cliffs?


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Zitat
berni64
Beigetreten: 22.02.2006

Datum: 22.11.2015 Ort: Heinerscheid/LUX Länge: 53Km Profil: ca.2000Hm

Trainiert wird nach einem leicht veränderten Marathonplan überwiegend im hügeligen Gelände.


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pakm0n
Beigetreten: 29.12.2008

Ich finde solche Rennen grundsätzlich super spannend, Ich war auch der der den Transalpin laufen wollte, aber sich direkt nach dem Anfang der Vorbereitung beim Ski-Urlaub verletzt hat :facepalm: Dh wer da auf einen Tripreport wartet, muss auch enttaeuscht werden.
Nun trainiere ich momentan wieder nur mittellange Strecken (nur ca 25km/Wo). Du wohnst wahrscheinlich im Südwesten Deutschlands? 2 Monate sind ja wieder etwas kurz bemessen. Mit welcher Form startest du denn in die Vorbereitung in etwa?


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berni64
Beigetreten: 22.02.2006

Ja wohne im Südwesten am Ostrand der Eifel.
Laufe momentan zwischen 50 und 70/km die Woche verteilt auf 4-5 Einheiten. Im August waren es so 260Km. September sollen's dann +- 300Km werden und im Oktober etwas mehr. Zusätzlich 2* pro Woche leichtes Krafttraining.
25Km/Woche. Da würde es wohl bis November arg eng. Aber zum Überleben könnte es reichen.


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ThePhantom
Beigetreten: 13.03.2007


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pakm0n
Beigetreten: 29.12.2008

Hm ja das dachte ich mir dass du schon einen großen Schritt weiter bist. Genau wie du schreibst....so nach der friss-oder-stirb Taktik wärs vielleicht mit etwas Glück zu schaffen...aber nicht sehr spaßig oder vernünftig
Dann bleib ich erstmal bei meiner Reha und dem langsamen Steigern des Umfangs und wünsche dir viel Erfolg!


Antwort
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