sagte der, der uns selbst noch einen vegas tripreport schuldig ist
VEGAS 2013 - Day 6
$32 kostete das gute Thai-Essen im 'Sea Thai", einem edlen Restaurant im Bally's - zumindest auf der Bally's Edel-Skala von 0 - 1. So richtig genießen konnte ich meine typisch thailändischen Spare Ribs nicht. Wieso eigentlich nicht? Der letzte Abend endete doch mit über $2.000 GeWynn, oder? Oh wait, da war noch was, ganz dunkel in Erinnerung, ganz weit hinten in meinem viel zu voll gestopftem Kopf. Nach dem Spielen sind Smee, smallorca und ich noch "um die Häuser gezogen" bzw. eher "in die Häuser gezogen". Zwischen dem Wynn und unserem Bally's liegen gar nicht sooo viele Casinos, aber in diesen Casinos gibt es viele Anlaufstellen, um mehr oder wenig günstig zu gamblen und dabei mehr oder mehr betrunken zu werden. Das haben wir am eigenen Leib erfahren, als wir unter anderem im The Quad das göttliche Pai Gow Poker entdeckten - ein Casino Game, das wirklich wenig Talent fordert, um ohne große Verluste viel zu trinken. Immer Min-Bet, immer doppelten Tip, wenn immer die 40-jährige laufende Tattoo-Leinwand mit Tablet unseren Grey Goose liefert. Easy game.
Smee ging das Ganze sehr nitty an. Er hat tatsächlich nur Min-Bets gespielt und gehofft, dass eine seiner zwei Hände, die gegen die zwei Hände des Hauses antreten gewinnen, um damit even zu sein. Ich war auch eher semi-aggro und habe meist das Minimum eingesetzt, aber mich doch häufig verleiten lassen, die scheiß Odds "Trips oder besser" zu setzen und dadurch viel mehr zu verlieren. Alles halb so wild jedoch im Gegensatz zum Viktor Blom des Pai Gow Poker: smallorca brauchte nicht lange, um vollkommen auszurasten und binnen kürzester Zeit aufgrund seiner grandiosen Verdopplungs-Strategie bei Max-Bet $100 zu pro Hand zu landen. Hinter den Security-Kameras saßen vermutlich alle Chefs des Quads und feierten über die größten Einnahmen, die sie je gemacht haben. Endlich hatten sie einen Idiot gefunden, der bei Pai Gow Poker rumspewt und dadurch den tatsächlichen Wert für den sündhaft teuren Grey Goose Vodka zahlt.
Als unsere Mägen im Gegensatz zu smallorcas Portmonee ganz gut geladen waren, traten wir die Heimreise an. Ich verfluchte unterwegs noch einen Spiel-Automaten, während die Anderen auf dem WC waren. Es war ein Poker-Automat und als Poker-Spieler sollte ich doch wohl in der Lage sein, irgendwann mal eine Hand zu haben: Ich drücke bet, bet, bet und verliere ziemlich fix meine 10 Warte-Dollar, weil meine schiefen Augen einfach keine gute Hand bei diesem 5-Card-Draw Dingen bekommen... Ich wollte gerade tilt meinen letzten Spin tätigen, da kommt Smee daher getorkelt und fragt mich, wieso ich denn keine Karten ziehe - beim Draw Poker darf man schließlich bis zu drei Karten tauschen. Ich werde noch wütender: Seit wann kann man an den beschissenen Automaten irgendwas selber beeinflussen? Lächerlich! Das Ding haben die feiernden Chefs bestimmt dahin gestellt, als sie gesehen haben, dass die dummen Deutschen Richtung WC wackelten. Die Schweine! Beim letzten Spin verlor ich obligatorisch, obwohl ich nach GTO gedrawt habe
So sitze ich also da im 'Sea Thai' und lasse all die Erinnerungen an den unsäglichen Ausgang des Vorabends zurück in meinen pochenden Schädel gleiten. Kein Wunder, dass die Spare Ribs nicht munden. Es ist mittlerweile schon nach 14 Uhr und daher war es höchste Zeit, den Hangover von mir weg und die Bellagio-Chips zu mir hin zu schieben. In meinem Wohnzimmer liefen zwei 5/10 Tische: Ein recht softes Maingame mit vielen goldenen Ringen zu den grauen Haaren und ein Must Move-Tisch mit vielen Kopfhörern zu den Regsäcken. Da aber auch am Must Move ein, zwei Spots saßen, entschied ich mich, Platz zu nehmen. Es dauerte nicht lange, da wurden die ersten Regs an den anderen Tisch gebeten, mein Tisch wurde entsprechend angenehmer. In einer Hand brachte ich meinen Stack sodenn auch über die Linie:
Mit AKo openraiste ich UTG $30, fing mir eine 3-Bet auf $100 von einem älteren Asiaten, der aber ein regulärer Fisch im Bellagio ist und mir schon in vorherigen Sessions als nicht gerade passiv auffiel. Wie so häufig an den 5/10 Tischen, ließ ich mich auch diesmal nicht auf das aggressive Spiel vermeintlicher Regs ein und entschied mich schnell, 4bet/broke zu spielen. Ich 4-bette also auf $265 und der Asiate zahlte.
Flop ($545): A :heart:8 :spade:T ![]()
Ich cbette $210 und der Asiate fackelt nicht lange, bevor er all-in geht. Er hatte sich mit $1.500, also dem Maximum, eingekauft, ich mit $1.000. Meine kleine Cbet soll solche Typen dazu einladen, auch mal auszurasten, mein Plan war natürlich bet/call. Also zahle ich mit etwas über 1k Dollar.
Turn ($2.110): Q ![]()
River ($2.110): J ![]()
Der Turn gefiel mir nicht so, der River war okay, sag ich mal
Ich frage mich, ob wir splitten und sehe zum Erstaunen, dass ich am Flop way behind war: 88 zeigt der Chinamann, ich zeige die winning hand und das china-englisch Geplärre nahm seinen Lauf: "Thought your ace king was good, heh? Un-be-lieve-able!" Etwas bla bla folgte, als ich die Chips stapelte und mich über den guten Lauf der Dinge freute, da wurde der Asiamann auch schon gerufen und sollte zum Maingame moven. Ouch, zwei Beats in Folge!
Mit mir passierte an diesem Tisch nicht mehr viel, auch ich wurde keine Stunde nach Beginn der Session zum Maingame beordert und sah da leider gar keine grauen Haare und goldenen Ringe mehr. Ich saß mich daher nicht dahin und entschied mich, mal wieder dem Aria einen Besuch abzustatten.
Ich habe bestimmt noch nie erwähnt, wie sehr ich das Aria verehre: Der gesamte Stil, der Geruch, der Charme, das Flair sowie das unnachahmliche Charisma sprießen durch jeden Quadratmeter dieses neu-modernen Meisterwerks. Nur der Pokerraum war mir noch nie sehr gesonnen, aber das sollte sich langsam mal ändern!
Das Blatt konnte ich zwar nicht ganz wenden, aber sechs Stunden nach meinem positiven Vorsatz hatte ich immerhin $924 Gewinn an den 2/5 Tischen erwirtschaftet. Ich habe keine nennenswerte Hand notiert, aber erinnere mich an einen soliden Grind, währenddessen ich ein gutes Gefühl hatte, um kleine und mittlere Pötte einzusacken. Große Hände gab es keine und als ich um zirka 21 Uhr aufhörte, war der Pokertag für mich mit exakt $2.008 Gewinn beendet. Grund: Am nächsten Morgen wollten Smee und ich uns einen Mietwagen besorgen und den gut 260 Meilen entfernten Zion Nationalpark besuchen.
Wie das so geklappt hat, erfahrt ihr im nächsten Bericht - kann nicht mehr lange dauern
Original von Konti23
Beim letzten Spin verlor ich obligatorisch, obwohl ich nach GTO gedrawt habe![]()
:heart:
![]()
Nur weil ich Pai-Gow-Poker rumnitte hatte ich nicht einen deut weniger Spass. Im Gegenteil, bei unserem Pegel konnt man sich auch für 5$ riesig freuen und am Ende war ich durch die Getränke eh gefühlt vorne. ♦
Deine Erinnerung spielt für den Abend sowieso nen kleinen Streich mit dir.
Die Lowlimit Pai-Gow-Poker Tische gabs nur im Margaritaville. Selbst The Quad hatte nen höheres min.
Bestätigt sich doch ma wieder der Eindruck von euch... Smee der alte Ev Nerd, Konti kann ma halbwegs Spaß haben und smallorca is einfach Boss
:megusta:
VEGAS 2013 - Day 7
Am frühen Vormittag spazierten Smee und ich ausnahmsweise Mal ohne große Geldbatzen in den Taschen aus unserem Hotelzimmer, denn heute war es unser Ziel, mal einen Tag ohne Automaten-Gebimmel und Kopfzerbrechen beim Poker zu überstehen. Zumindest bis zum späten Abend haben wir dieses Ziel erreicht, obwohl wir direkt zu Beginn schon in Versuchung geraten sind.
Im Car-Rental des Bellagios wollten wir einen einfachen Kleinwagen haben, mit dem wir unfallfrei die 270 Kilometer zum Zion Nationalpark hin- und zurücklegen konnten. Diesen einfachen Wagen hätten wir auch haben können, wenn wir mindestens eine halbe Stunde, vllt. aber auch bis nach 12 Uhr mittags warten würden. Als wir am Schalter standen, war gerade große Abgabe-Welle bei Avis, in der einige Kleinwagen zurück gebracht und folgend gecheckt wurden. Option 1 also: Warten bis ein Kleinwagen für uns bereit stand, Option 2 hingegen: Wieso nicht einen Wagen aus der Klasse "C" oder "S" nehmen? C wie Comfort oder S wie Sport - beide Klassen waren auch nur etwa viermal so teuer wie der von uns angedachte Kleinwagen. Aber: Vegas ist Vegas, Zeit ist Geld, Warten ist Scheiße und "S" ist nicht nur viermal so teuer, sondern auch mindestens viermal so viel PS wert.
Wir hatten die Wahl zwischen einem roten Ford Mustang GT oder einem bumblebee-gelben Camaro LS mit V6 Motor für 312 PS. Es war kein Coinflip nötig, da klatschte Smee schon seine Kreditkarte auf den Thresen und spielte im Kopfkino den neuesten Transformers-Streifen ab. "$300 für 24 Stunden samt Sprit für über 550 km bei solch einem Sportwagen ist für mich als Auto-Noob gar kein schlechter Preis", dachte ich, während wir zum Avis-Parkdeck schlenderten. Dann sah ich das Auto und fühlte mich in meinen Gedanken bestätigt:

Nettes Gerät, das Gaspedal funktionierte auch, und schon ließen wir die riesigen Hotel-Fassaden im Rückspiegel liegen und zogen an den riesigen LKW vorbei Richtung Wüste. Als Ziel hatten wir den Zion Nationalpark erkoren, da er zum einen äußerlich fast alles bietet, was man am Grand Canyon zu sehen bekommt und zum anderen darüber hinaus die Freiheit bietet, selber in einem riesigen Areal zu spazieren, zu wandern und zu klettern. Die Schlucht am Grand Canyon ist natürlich unerreicht, aber wir haben den Trip zum Zion Park dennoch alles andere als bereut.
Vor Ort gab es einen Nationalpark internen Linienbus, der eine Menge Touristen vom Fuße des Parks bis hinauf auf den halben Weg mancher Canyons transportierte und dabei über die Lautsprecher Informationen zur Historie des Parks preisgab. Smee und ich hatten im Voraus den Plan gefasst, bis zur mittleren Bus-Station zu fahren, um von dort aus den Wander- und Kletterpfad "Angels Landing" in Angriff zu nehmen.
Dieser Pfad führte uns glücklicherweise größtenteils im Schatten des Canyons und der Bäume hinauf zum Peak. Xavier Naidoo hätte den Weg als steinig und schwer beschrieben, aber er war definitiv lohnenswert, da wir unterwegs immer wieder überrascht wurden - sei es von Eidechsen, gar nicht mal so scheuen Rehen oder einfach einem immer überragenderem Ausblick. So wanderten wir gute anderthalb Stunden mit Corona gefülltem Rucksack bergauf, bis wir an einem motivierendem Schild ankamen: "Angels Landing - Since 2004, six people have died falling from the cliffs on this route"
Hinter dem Schild ging es die letzten Höhenmeter hinauf zum Summit. Statt wandern war nun klettern angesagt. An schweren Ketten, die in den Sandstein gemeißelt wurden, hielten wir uns fest, während unsere Augen immer wieder den Canyon Floor, 1.400 Fuß, also gute 450 Meter unter uns im Blick hatten.
Oben angekommen genossen wir den Sonnenuntergang in aller Ruhe, ganz alleine... NOT! Ihr kennt es. Ihr wisst es. Egal, wann man wo etwas Besonderes erspäht oder erklommen hat - in Ruhe genießen ist nicht möglich, ohne dass ätzende, laute Sprechabfälle aus unserem wunderbaren Nachbarland Holland die Atmosphäre mit Käsegeruch versauen. Versucht mal, auf einem Summit vor Holländern zu entkommen - kein Wunder, dass hier sechs arme Menschen den qualvollen Tod vorgezogen haben, anstatt neben noch viel qualvolleren Flachländern zu atmen.
Zum Glück sind wir Westdeutschen diese Pein gewohnt und konnten letztlich doch ein stilles Plätzchen finden, um die Aussicht zu gustieren.

Der Rückweg ging entspannt vonstatten, mittlerweile war es sogar ansatzweise kühl im Schatten geworden und ich hatte mein nächstes Etappenziel schon fest im Visier: Die Rückfahrt nach Vegas gebührte mir! Während Smee ein alter PS-Profi ist und selber mit seinem Flitzer ab und an mal auf der Nordschleife seine Runden zieht, ist das höchste meiner PS-Gefühle bis dato mein VW Golf 3 Automatik aus dem Jahre 200 v. Chr. gewesen. Entsprechend heiß war ich darauf, meine Spuren auf dem Highway zu hinterlassen.

Das geilste Gimmick des Wagens war das HUD: Wenn man als Fahrer aus der Frontscheibe heraus geguckt hat, wurde einem ein HUD projiziert, auf dem die Meilenzahl und ein paar andere Werte standen. Vom Beifahrersitz konnte man das nicht sehen, elegant gemacht. Elegant schraubte sich die große, blaue Zahl dann auch nach oben, als ich mal weit und breit keinen Wagen vor mir auf dem Highway gesehen hatte: 65 Meilen waren erlaubt, 75, 90, 100, 115... 128... 129... 130, "jetzt reicht's", dachte ich mir und ließ den Wagen ausrollen. Fühlte sich gar nicht mal so langsam an, 130 Sachen zu fahren. Als ich mich auch mal wieder auf etwas andere als das Gaspedal konzentrieren konnte, wurde mir auch klar, warum das gar nicht so langsam war: 130 Meilen x 1,6 = Oha, über 200 km/h.
Hoffentlich hatte sich kein Sheriff hinter den Kakteen versteckt. Sowas soll nämlich vorkommen in den USA und als wir das Auto am nächsten Tag zurück brachten, erzählte der Mann am Avis-Counter, dass unser schöner Camaro bereits auf Hochtouren von solch einem versteckten Sheriff entdeckt wurde. Ein etwas älterer Russe hatte den Wagen wohl kurz vor uns und staunte nicht schlecht, als er an einer Tankstelle plötzlich von mehreren Polizeiautos umkreist wurde. Er war anscheinend ähnlich flott unterwegs wie ich. Die Polizei kam nicht hinterher und hat ihn erst an einer Tankstelle einsacken können. Bestimmt kein günstiges Knöllchen.
Hätte ich die Story vorher gehört, hätte ich nun keine 200 km/h in meiner US-Vita, also alles gut gegangen! Gegen 21:30 Uhr waren wir wieder in Vegas, ein traumhafter Anblick übrigens, wenn man zum ersten Mal die Lichter der Stadt aus dem Dunklen der Wüste erspäht und darauf zufährt. Den Mietwagen wollten wir noch weiter nutzen, um mal etwas offstrip zu erkunden. So fuhren wir am Las Vegas Blvd vorbei Richtung M-Resort. Ein toller Schuppen etwa 15 Autominuten vom Zentrum entfernt. Vom Stil her ist es dem Aria ähnlich, aber viel los war dort nicht. Die Restaurants hatten soeben geschlossen im Pokerbereich ging nichts. Ein kurzer Besuch.
Einen kurzen Besuch hätte ich später am Abend auch dem Venetian abstatten sollen. Dort saß nämlich smallorca und rul0rte so vor sich hin, als wir wieder in die Pokerwelt eintauchten. Ich tauchte an diesem Abend aber eher mein Geld in das Ökosystem, da ich scheiße gespielt habe. In der dritten Hand an einem 2/5 Tisch habe ich mit meinen Assen eine viel zu kleine 3-Bet auf $90 ausgepackt hatte, nachdem jemand drei Limper mit einem $30 Raise isolieren wollte. Moral der Geschicht: 4 Leute zahlen $90 und wir sehen den Flop:
Flop ($450): T :spade:T :heart:4 ![]()
Im Smallblind ohne Reads auf irgendwen war ich lost bezüglich Stacksizes und geeignetem Plan. Ich entschied mich für die schlechteste aller Lines und grub mir eine schöne Grube, indem ich check/feel spielte und "gefeeled" habe, dass eine $130 Bet von einem der Limper sicher weak ist und mit Flushdraw die Initiative übernehmen will. Der Coldcaller, der preflop auf $30 isolieren wollte, hat sowieso keine Ten in seiner Range. Das geile Feeling gepaart mit meinem check/raise AI fühlte sich wenige Sekunden gut $600 weniger geil an, denn der $130 Donker hatte tatsächlich nichts, der Overcaller aber natürlich eine der wenigen Kombos mit Ten: ATs. bet/fold wäre irgendwie attraktiver und billiger gewesen - in der Wüste übernachten noch attraktiver und noch billiger.
In den zwei Stunden, die ich im Venetian verbracht habe, lief nicht mehr viel zusammen. Dann kam aber meine Rettung: Erinnert ihr euch an meinen Nemesis von Tag 4? Dieser Spasti Spast, der HU-Ranges an einem 9-Mann Tisch anlegt und mich damit umgepustet hat als wäre ich ein Kartenhaus, das nur aus 27o besteht?
Der junge Herr gesellte sich natürlich an meinen Tisch, natürlich mit Position auf mich. Natürlich wollte ich sofort quitten, aber natürlich habe ich im ersten Orbit mit ihm zwei 4-Bet Pötte: AK openraise, insta 3-Bet von ihm, 4-Bet von mir, call, Flop Aids, Cbet, Raise, fold, tschüss Geld. Kurz später wieder openraise in später Position mit 78s, 3-Bet, "Stirb-an-Hodenkrebs-Tilt-4-Bet", call, Flop wieder Aids, check/fold. CIAO Venetian, ein Orbit mit der Aggrowurst kostet kurz $600 und ich stehe mit $1.212 Minus auf.
Schlafen gehen wäre nach dem anstrengenden, langen Tag und dem unheilvollen Abend im Venetian eine grandiose Idee gewesen. Das Bellagio zusammen mit smallorca aufzusuchen schien mir aber um 1:30 Uhr auch eine gute Idee. Als ich das nächste Mal auf meine Uhr blickte, verschwamm mein Blick schon etwas. Es war 6 Uhr morgens, ich war über 20 Stunden wach und hatte gar nicht mal so einen lukrativen 5/10 Tisch, fiel mir plötzlich auf. Ein betrunkener Georgier verschwand vor einer halben Stunde und der Rest des Tisches schien, ebenso wie ich, eher zu schlafen als zu spielen. In den vier Stunden Bellagio hatte ich aber irgendwie $464 Plus erzielt und konnte daher etwas besser träumen, als gedacht.
$747 Verlust beim Poker, $150 für den Mietwagen und trotzdem hatte ich einen sehr geilen, sehr langen siebten Tag in Las Vegas. Gute Nacht!
Original von Konti23
Hier könnte Vegas 13 - Day 7 stehen
FYP ![]()
edit:
Original von Konti23
Fühlte sich gar nicht mal so langsam an, 130 Sachen zu fahren. Als ich mich auch mal wieder auf etwas andere als das Gaspedal konzentrieren konnte, wurde mir auch klar, warum das gar nicht so langsam war: 130 Meilen x 1,6 = Oha, über 200 km/h.
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