Aktuell läuft ein Hearing
Original von Sn0fru
keine ahnung was ich davon halten soll, klingt teilweise zu absurd to be true
Ja, hin und wieder kommt es vor, dass auch jemand meine Theorie bestaetigt.
Original von SmartDevil
A. Bei der Anzahl an UFO Sichtungen halte ich es für ziemlich sicher, dass wir sie schon gesehen haben. Also warum sollte bei denen nicht auch mal etwas schief laufen und es deshalb zum Absturz kommen?
Alien sein heißt ja nicht zwangsläufig perfekte Technik zu besitzen.
Es fehlt in der Zusammenfassung einiges. Z. B. die Hinweise darauf, dass wir sowohl in Besitz solcher Flugobjekte, als auch solcher "Alienkoerper" sind. Es wurde in der Anhoerung auch von Aufeinandertreffen und Verletzungen gesprochen.
Unsere Hollywood Vorstellung von UFOS (klein, die irgendwo abstürzen und sich wenn überhaupt nur via unsinnigen Flugmanövern oder Lichtshows bemerkbar machen), ist dermaßen absurd und an Unrealismus nicht überbietbar.
Da du nicht weißt wie sich UFOs mit Aliens, weil von denen sprichst du ja, in der Realität verhalten, ist es auch nicht klar ob es unrealistisch ist
Man kann aber vermuten wie sich eine hochentwickelte Zivilisation, die es schafft Raumschiffe zu anderen Systemen und Planeten zu fliegen, sich voraussichtlich verhalten würden.
Und dabei geht es gar nicht um die Frage ob friedlich oder feindlich, passiv zurückhaltend oder aktiv auf uns zukommend.
Was sie aber mit 99,99% Wahrscheinlichkeit nicht tun, ist hier mit winzigen bemannten Maschinen bruchzulanden.
Dem stimme ich zu und die Wissenschaft sieht das, so weit ich das mitbekommen habe, genauso.
Halte es ebenfalls für überaus unwahrscheinlich und die Geschichte der UFOs zeigt klar auf, dass die Menschen selbst diesen Mythos geschaffen haben.
Original von HijackerStar
Man kann aber vermuten wie sich eine hochentwickelte Zivilisation, die es schafft Raumschiffe zu anderen Systemen und Planeten zu fliegen, sich voraussichtlich verhalten würden.
Und dabei geht es gar nicht um die Frage ob friedlich oder feindlich, passiv zurückhaltend oder aktiv auf uns zukommend.
Was sie aber mit 99,99% Wahrscheinlichkeit nicht tun, ist hier mit winzigen bemannten Maschinen bruchzulanden.
was wäre denn am wahrscheinlichsten, wie "sie" hier ankommen würden und was sprichst dagegen, dass es z.b. an einem mutterschiff drohnen gibt?
Original von HijackerStar
Man kann aber vermuten wie sich eine hochentwickelte Zivilisation, die es schafft Raumschiffe zu anderen Systemen und Planeten zu fliegen, sich voraussichtlich verhalten würden.
Und dabei geht es gar nicht um die Frage ob friedlich oder feindlich, passiv zurückhaltend oder aktiv auf uns zukommend.
Was sie aber mit 99,99% Wahrscheinlichkeit nicht tun, ist hier mit winzigen bemannten Maschinen bruchzulanden.
Finde ich gewagt. Wir wissen ja weder ob es eine andere, inteligente Spezies gibt, noch wie diese sich verhalten, was deren Zielen und Moralvorstellungen sind usw.... Daher finde ich es einfach unsinnig auf Basis unserer Vorstellungskraft irgendein Verhalten abzuschätzen. Zumal auch der technologische Fortschritt relativ ist und die Bedingungen auf der Erde auch sehr besonders sein können. Das eine Zivilisation unserer technologisch überlegen ist, hieße ja auch nicht, dass sie frei von Fehlern wäre.
Interessanterweise (kA ob das schon war) gibt es ja das Fermi-Paradox, dass quasi aussagt, dass es der Wahrscheinlichkeit nach seit Millionen Jahren hochentwickelte Lebensformen da draußen gibt. Das klingt mathematisch gesehen auch schlüssig finde ich.
Passend dazu, die Dark-Forest Theorie, welche sagt, dass sich das Universum zwar ausdehnt, aber die Masse endlich ist. Da sich Zivilisationen auch immer weiter ausdehen, sind Zivilisationen gezwungen in Konkurrenz zu treten. Aus diesem Grund halten sich die Zivilisationen versteckt um nicht von höher entwickelten Zivilisationen ausradiert zu werden. Das ist eine sehr nüchterne Betrachtungsweise....
Und Thema UFO-Mythos: Der Hype lässt sich natürlich ganz gut erklären. Gleichzeitig geht es aber genau mit der Medienentwicklung zusammen - da kann man die Henne/Ei Frage stellen :coolface:.
Ungereimtheiten kann man aber auch in der weiteren Vergangenheit finden und mit dem Hype lassen sich viele Dinge eben nicht erklären - wenn auch vieles.
Also das sagt das Fermi Paradox in der Form nicht aus.
Das Fermi-Paradoxon ist eine Bezeichnung für einen Gedankengang des Physikers Enrico Fermi aus dem Jahr 1950. Fermi ging davon aus, dass es extraterrestrische Intelligenz gibt, die technisch hochentwickelte Zivilisationen über Millionen von Jahren aufrechterhalten kann. In dieser Zeitspanne sollte es mittels interstellarer Raumfahrt möglich sein, die gesamte Galaxie zu kolonisieren – und der Wahrscheinlichkeit nach sollte dies bereits geschehen sein. Dass dennoch die Suche nach den Spuren von außerirdischem Leben bisher erfolglos blieb, erschien ihm paradox und als Hinweis darauf, entweder die Annahmen oder die Beobachtungen infrage zu stellen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fermi-Paradoxon
Außerdem gibt es mittlerweile viele Arbeiten zu diesem Fermi Paradoxon. Das Problem an diesem ist, unter anderem, dass es Variablen gibt bei denen man die Wahrscheinlichkeit gar nicht kennt und man raten/schätzen muss. Niemand weiß wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein einzelliges Leben entsteht und was die genauen Faktoren sind damit dies passiert. Niemand weiß wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Einzeller damit beginnt sich weiterzuentwickeln und mehrzelliges Leben entsteht oder welche Faktoren es dafür braucht.
Meines Wissens nach ist es durch diese Variablen und die Faktoren die diese beeinflussen gar nicht möglich eine echte wissenschaftliche Wahrscheinlichkeitsrechnung anzustellen. Da handelt es sich mehr um wissenschaftliche Philosophie da wir keine These in irgendeiner Form überprüfen können.
So lange wir nicht in der Lage sind Laborbedingungen zu erzeugen die dafür sorgen, dass aus nicht lebenden Materialien ein Einzeller entsteht, solange werden wir die Wahrscheinlichkeit der Variablen wohl nicht einschätzen können.
Ja, das Paradox ist natürlich nicht, dass es der Theorie nach weit verbreitetes Leben da draußen geben müsste, sondern, dass wir es trotz dessen noch nicht beobachten konnten - so wäre es korrekter....
Ja, das in fixen Wahrscheinlichkeiten ausdrücken zu wollen klappt sicherlich nicht. Aber es geht im Kern darum, dass es eigentlich Leben da draußen geben müsste.
Allein basierend auf unserem gegenwärtigen Verständnis von Leben und was davon benötigt wird, gibt es physikalisch gesehen schon viele Potentiale für Leben (Sonnensysteme mit ähnlichen Konstellationen (Abstände, Zusammensetzungen usw....)).Alleine in unserer Galaxie. Darüber hinaus gibt es Millionen und Milliarden weiterer Galaxien. Da ist es für mich schon wahrscheinlich, dass es noch weiteres Leben da draußen gibt, auch wenn man das nicht in absoluten Relationen ausdrücken kann.
Und dann sollte man dazu noch die Möglichkeit einbeziehen, dass es vielleicht etwas da daußen gibt, was nicht unserem Verständnis/Vorstellung von Leben entspricht, auch das ist nicht auszuschließen.
Wir werden ja zumindest in naher Zukunft erfahren, ob es weiteres Leben in unserem Sonnensystem gibt (Mars).
Original von KingGani
Und dann sollte man dazu noch die Möglichkeit einbeziehen, dass es vielleicht etwas da daußen gibt, was nicht unserem Verständnis/Vorstellung von Leben entspricht, auch das ist nicht auszuschließen.
Hier würde ich jedes VIELLEICHT streichen.
Ich bin davon felsenfest davon überzeugt, dass es Lebensformen gibt, welche wir gar nicht als solche erkennen würden wenn sie vor uns stehen.
Eher muss man sich die Frage stellen ob es nicht auch hier auf derErde uns unbekannte Lebensformen gibt.
Damit meine ich jetzt nicht irgendwelche unentdeckte kohlenstoffbasierte Tierchen oder ähnliches.
Je mehr ich drüber nachdenke desto unwahrscheinlicher erscheint es mir, dass wir sie überhaupt sehen würden.
Abgesehen davon, dass wir einen Bruchteil des Universums überhaupt im Blick haben hätte doch eine Spezies die sich schnell ausdehnt keinen Mehrwert davon sich sichtbar zu machen.
Dass sie hingegen hierhin kommen und sich richtig zeigen bzw. Kontakt aufnehmen ist noch schwerer vorstellbar wenn es um eine Spezies geht die technologisch weit vorne liegt und bzgl. Ressourcen und Raum mehr als genug zur Verfügung hat.
Einen gewissen Respekt vor sich entwickelndem bewussten Leben würde ich auch mal voraussetzen.
Spieltheoretisch werden wir für sie keine Gefahr werden und sie können uns später immernoch neutralisieren.
Also denke eher, dass sie im Hintergrund vielleicht Gefahren abwenden mit denen wir nicht fertig werden können als dass sie uns jemals bessere Technologie geben oder helfen werden wenn wir nichtmal unsere eigenen Koordinationsprobleme lösen können.
Es gibt doch Zero Upside für sie und uns bei einem Kontakt wenn man in der Entwicklung so weit auseinander liegt was ja sehr wahrscheinlich ist.
Wieso ist es dann Leben, wenn wir es nicht als solches erkennen? Wir können erst mal nur Parameter festlegen die bestimmen ob man etwas als Leben definieren kann. Bei bestimmten Kleinstorganismen auf der Erde ist man sich auch nicht so sicher wie man das definieren soll. Viren zum Beispiel fallen in diese Kategorie. Volksmund würde es wohl mit Bakterien vergleichen und als Lebewesen einordnen. Die meisten Antworten auf Google sagen aber es sind keine Lebewesen und nennen Gründe.
So richtig kann man es aber nicht definieren:
https://www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/sind-viren-lebendig/
Wenn wir vogelwilde Dinge ausschließen wie, es gibt noch mehr Dimensionen und wir können halt 6 dimensionale Wesen nicht wahrnehmen, ist es sehr unwahrscheinlich, dass es auf der Erde Lebewesen gibt die wir nicht als solche erkennen würden.
Ebenfalls ist es sehr unwahrscheinlich, dass es Lebewesen gibt die nicht auf Kohlenstoff basieren. Liegt an physikalischen Gesetzen und wie Dinge miteinander interagieren können etc.
Gibt sonst nichts was sich dafür so perfekt eignet wie Kohlenstoff. Falls es Lebensformen im Universum gibt die auf etwas anderem basieren müssten die Prozesse die es in einem lebendigem Wesen brauch ultra langsam von statten gehen.
Original von KingGani
Ja, das Paradox ist natürlich nicht, dass es der Theorie nach weit verbreitetes Leben da draußen geben müsste, sondern, dass wir es trotz dessen noch nicht beobachten konnten - so wäre es korrekter....Ja, das in fixen Wahrscheinlichkeiten ausdrücken zu wollen klappt sicherlich nicht. Aber es geht im Kern darum, dass es eigentlich Leben da draußen geben müsste.
Das stimmt zwar so allerdings zeugt das verweisen auf die Grundaussage des Fermi Paradoxon eher von einem Bias. Weil man die Idee cool findet und hofft, dass es so ist und sich sonst nicht weiter damit beschäftigt hat. Das Fermi Paradoxon ist vom Jahr 1950, die wissenschaftlichen Arbeiten dazu begannen 1970. Seit dem ist unfassbar viel passiert.
Wenn man sich mit den aktuellen Folgearbeiten zum Thema Fermi Paradoxon beschäftigt sollte man das imo wissen. (Ich schreibe hier immer "meiner Meinung nach" weil ich natürlich selber nur Laie bin und mich irren kann. Habe mich aber zeitweise intensiver damit beschäftigt. Daher die Meinung.)
Das wichtigste ist wirklich, es gibt keine saubere wissenschaftliche Schätzung zur Wahrscheinlichkeit weil wir nur uns haben und sonst nur die Beobachtung, dass es keine offensichtliche hochentwickelten Zivilisationen gibt. Wir haben auch noch keinen Beweis für einfachstes biologisches Leben gefunden obwohl danach schon sehr ausgeklügelt gesucht wird. Es gibt Biomarker die man in den Atmosphären von anderen Planeten sucht und die, da sie nur durch biologische Prozesse entstehen können, nutzen kann um dann mit großer Wahrscheinlichkeit sagen zu können "Planet XY hat sehr wahrscheinlich leben weil da Stoff YX vorkommt."
Bisher war alles erfolglos.
Momentan geht die Wissenschaft davon aus, dass es einfachstes Leben, Einzeller im Sinne von Bakterien, auch auf anderen Himmelskörpern gibt. Aber alles was darüber hinausgeht ist unmöglich abzuschätzen. Niemand weiß wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass intelligentes Leben entsteht. Oder Leben auf einem Level wie wir. Evolutionstechnisch ist Intelligenz sehr energieaufwendig und deswegen sind wir bisher auch die einzig bekannte Rasse auf der Erde die es so weit gebracht hat.
Unsere Erde ist aber schon ca. 5 Milliarden Jahre alt. Das hat ganz schön lange gedauert bis wir zum jetzigen Zustand gekommen sind. 5 Milliarden Jahre sind mehr als 1/3 des kompletten Alters des Universums. Dann muss man noch eine Zeit am Anfang abziehen wo Leben, so wie wir es kennen, gar nicht möglich gewesen ist. Wir können ohne Probleme eine der Ersten, bzw. eine von Wenigen sein.
Die Wahrscheinlichkeit, dass es eine Zivilisation schafft weit über unseren Entwicklungsstand voraus zu sein und in der Lage andere Sternensysteme zu erreichen und zu besiedeln kann auch Niemand abschätzen. Deswegen ist es ohne Probleme möglich, dass die Wahrscheinlichkeit für so eine Zivilisation so gering ist, dass wir entweder noch gar keine im Universum haben oder, dass die so selten sind, dass sie so weit voneinander entfernt sind, dass die sich niemals gegenseitig erreichen oder Zeichen von sich mitbekommen.
Alles was sich von uns schneller als mit Lichtgeschwindigkeit entfernt sendet keine Signale mehr ab die wir empfangen könnten, die erreichen uns nie.
Dein Hinweis auf die unbekannte und angenommen geringe Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Leben mag ja richtig sein, allerdings stehen dem ca. 300 Millionen erdähnliche Planeten alleine in der Milchstraße entgegen. Alleine diese Menge erhöht die Wahrscheinlichkeit von anderem Leben stark, selbst dann, wenn Leben an sich sehr unwahrscheinlich ist.
Hinzu kommt dann noch der Faktor Zeit.
Übrigens "tauschen" alle Planeten untereinander durchgehend Material aus, somit kann sich durchaus auch Leben entsprechend verteilen.
Auf dem Mond findet man u. a. Hinweise auf Dinosaurier, obwohl diese wohl nie auf dem Mond gelebt haben.
Registrieren würden wir außerirdisches Leben wohl allerhöchstens, wenn es sich in unserer Galaxie aufhält.
Alles außerhalb unserer Galaxie würden wir noch ewig nicht mitbekommen können.
Es ist auch schwer vorstellbar, dass eine extrem weiterentwickelte Zivilisation in der Milchstraße zwar einen wesentlichen Teil der Galaxie bevölkert bzw. bereisen kann, jedoch keinerlei für uns messbare Signale von sich gab innerhalb der letzten 50.000 Jahre.
Das heißt also entweder gibt es so eine Zivilisation nicht mehr oder es gibt sie noch nicht, weil sie (rückwirkend betrachtet innerhalb der letzten 50.000 Jahre) noch nicht weit genug entwickelt ist/war.
Die Größe des Universums und Anzahl an möglichen Planeten ist in meinem Text oben schon drin. Das ändert nichts an dem Inhalt.
Die weiterführenden wissenschaftlichen Arbeiten und Überlegungen zum Fermi Paradoxon beinhalten natürlich diese Faktoren.
Du argumentierst ein wenig wie Pippi Langstrumpf.
Wir können die Wahrscheinlichkeit nicht abschätzen,
also ist sie sehr gering, weil das am besten in dein Bild passt.
Auf der Erde gibt es seit ca. 3,6 Milliarden Jahren Leben und bei 300 Millionen erdähnlichen Planeten heißt das für dich "Wir können ohne Probleme eine der Ersten, bzw. eine von Wenigen sein."
Die Schlussfolgerung deinerseits macht halt keinen Sinn.
Sicherlich sind einige Planeten erst seit kurzem (<3,6 Milliarden Jahre) erdähnlich. Dem stehen allerdings auch die Planeten entgegen, die mal erdähnlich waren.
Was spricht dagegen, daß bereits vor 10 Milliarden Jahren auf einem anderen, damals erdähnlichen Planeten Leben entstanden ist?