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UFOs - Aliens oder doch ein simplerer Hintergrund?

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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Ich weiß gerade nicht aus dem Kopf wie das Universum vor 10 Milliarden Jahren aussah. Das Universum war 3,8 Milliarden Jahre alt. Es könnte noch in die Zeit fallen wo viel passiert ist und es weniger habitable Zonen in Galaxien gab. Es braucht eine gewisse Ruhe im System damit sich so was über Millionen und Milliarden Jahre entstehen kann.
Wie wahrscheinlich die Wissenschaft bewertet, dass vor so langer Zeit schon Leben entstanden ist weiß ich entsprechend nicht. Müsste man sich informieren.

Ich argumentiere gar nicht wie Pipi Langstrumpf. Ich habe nur wiedergegeben was meiner Meinung nach zur Zeit die Ansicht der Wissenschaft ist.
Das die Wahrscheinlichkeit an sich gering zu sein scheint, dass Leben entsteht kann man, aus wissenschaftlicher Sicht, daran ableiten, dass Laborexperimente es bisher nicht geschafft haben spontan Leben zu erzeugen obwohl die theoretischen Bausteine vorhanden waren.
Mit all den Methoden die wir bisher haben konnten wir kein anderes Leben in Universum nachweisen. Auch keine Einzeller. Wäre es umgedreht könnte man davon ableiten, dass die Entstehung von Leben nichts besonderes ist und zumindest Einzeller ständig entstehen.

Dennoch geht die Wissenschaft davon aus, dass Einzeller auch auf anderen Planeten vorkommen und es nur eine Frage der Zeit ist bis wir dieses einfache Leben nachweisen können. Das hängt unter anderem mit der Größe des Universums und dem Potential zusammen.
Es ging gerade aber speziell um das Fermi Paradoxon und die Aussage, dass es doch eigentlich hochentwickelte außerirdische Zivilisationen geben muss die unserer sehr weit voraus sind und andere Planeten kolonisieren und warum wir keinerlei Anzeichen für solche Mächte finden. Darauf bin ich eingegangen.
Die ursprüngliche Grundthese von Fermi ist überholt bzw. falsch nach jetzigem wissenschaftlichem Verständnis. Das die Annahme von Fermi einfach falsch sein kann wurde auch damals schon kommuniziert.


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KingGani
Beigetreten: 08.06.2007

Ich habe mich da bisher nicht tiefer mit beschäftigt, magst du mich/uns ein wenig erleuchten?

Ich denke, dass wir durch schiere Anzahl an Möglichkeiten vermessen wären anzunehmen, dass wir die einzige und/oder am weitesten entwickelte Lebensform im ganzen Universum sind. Selbst in unserer Galaxie...


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Eigentlich habe ich das doch in dem vorletzten längeren Beitrag skizziert? Fast Niemand behauptet, dass wir die Einzigen oder am weitesten entwickelten Lebensformen im Universum sind. Die theoretische Möglichkeit gibt es zwar aber so weit ich weiß geht die Masse der Forschenden zu diesem Thema nicht davon aus, dass dies so ist. Alles was weiter ins Detail geht ist reine Spekulation bzw. Philosophie. Von mir aus kann man auch den von mir genutzten Begriff "wissenschaftliche Philosophie" nehmen.
In der Wissenschaft muss man eine Theorie entweder durch vorhersagen Bestätigen können oder durch Experimente. Nur dann handelt es sich um eine wissenschaftliche, weil nachprüfbare, Theorie. Die Vorhersage wir würden Leben und dann auch höher entwickeltes Leben, im All finden wenn wir nur weiter suchen und besser Instrumente besitzen, hat sich bisher nicht bestätigt. Daher kann man das nur als Argument für eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit verwenden.
Wir schaffen es im Labor nicht Leben zu erzeugen um Theorien zur Wahrscheinlichkeit aufzustellen.

Man muss auch verstehen, dass es ein großer Unterschied ist wie hoch das Leben entwickelt ist. Je weiter entwickelt, je mehr Meilensteine erreicht werden müssen desto Unwahrscheinlicher wird es.
Meilensteine sind zum Beispiel Einzeller, Mehrzeller, intelligentes Leben, Intelligenz auf unserem Level was zu komplexen Interaktionen, Sprache usw. führt. Zivilisationen die die Raumfahrt erschlossen haben, dann eben das Kolonisieren anderer Planeten, generell das durchhalten als Rasse über Millionen Jahre usw.

Nur weil wir viele Himmelskörper haben die in einer habitablen Zone liegen, Temperatur passt für theoretisch flüssiges Wasser und Atmosphäre etc., negiert es nicht jede Form von Wahrscheinlichkeit.
Das muss man verstehen. Selbst wenn es unendlich viele Himmelskörper im Universum gibt würde dies zwar bedeuten, dass es unendlich viele Planeten mit Leben gibt, es würde aber nichts darüber aussagen wie dicht die Verteilung der bewohnten Planeten ist.

Es ist eben möglich, gerade wenn wir uns hier auf das Thema raumfahrende und kolonisierende Zivilisation konzentrieren, dass die Wahrscheinlichkeit so gering ist, dass eine Spezies es dahin schafft, dass noch keine existiert, oder diese schon ausgestorben ist oder sie so selten sind, dass alle viel zu weit von uns weg sind und wir sie daher nie treffen werden.

Ich hoffe es ist jetzt klarer wieso es aus wissenschaftlicher Sicht nicht getan damit ist, dass es viele Optionen gibt solange wir nicht von den Meilensteinen die Wahrscheinlichkeit des Eintretens kennen.

Thematisch empfehle ich dafür "Den großen Filter".

Hier ein kurzes und einfaches Video zu dem Thema wo man auch gut die "Meilensteine" sieht:


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constentus
Beigetreten: 07.03.2008

Man muss sich auch mal bewusst machen, dass wir mit großen Mengen Öl Kohle und Gas hier sitzen.
Im Endeffekt eine riesige Batterie die über zig Millionen Jahre aufgeladen wurde und uns jetzt kurzzeitig ein komfortables Leben ermöglicht.
Habe mal gehört die verrichtete Arbeit durch fossile entspricht 500 Mrd. zusätzlichen Menschlichen Arbeitskräften.
Eine interessante Frage welche Lebensformen die keine derart dichten Energieträger auf ihrem Planeten haben ihren Arsch überhaupt in die Luft bekommen...

Unsere Zivilisation so fortschrittlich sie sein mag ist auch alles andere als robust - Nahrung haben wir für 3-6 Monate falls sich mal der Himmel verdunkelt durch Atomkrieg Vulkane etc. ist hier ziemlich schnell Ende mit der Party.


Antwort
Zitat

Original von constentus
Man muss sich auch mal bewusst machen, dass wir mit großen Mengen Öl Kohle und Gas hier sitzen.
Im Endeffekt eine riesige Batterie die über zig Millionen Jahre aufgeladen wurde und uns jetzt kurzzeitig ein komfortables Leben ermöglicht.

Spoiler

Habe mal gehört die verrichtete Arbeit durch fossile entspricht 500 Mrd. zusätzlichen Menschlichen Arbeitskräften.
Eine interessante Frage welche Lebensformen die keine derart dichten Energieträger auf ihrem Planeten haben ihren Arsch überhaupt in die Luft bekommen...

Unsere Zivilisation so fortschrittlich sie sein mag ist auch alles andere als robust - Nahrung haben wir für 3-6 Monate falls sich mal der Himmel verdunkelt durch Atomkrieg Vulkane etc. ist hier ziemlich schnell Ende mit der Party.

Ich glaube, da bist du auf dem Holzweg. Kein Alien interessiert sich für Öl, Kohle oder Gas.

Es sei denn, dass Raumschiff ist ein TDI.


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BradNitt
Beigetreten: 22.07.2011

geht doch nicht darum, dass sie unser öl, gas, kohle interessiert, sondern, dass sie auf ihrem heimatplaneten eine oder verschiedene energiequellen/kraftstoffe haben sollten, die sie bei der entwicklung ihrer zivilisation brauchen.
wobei man das vlt ein bisschen als gegeben annehmen kann, dass die wahrscheinlichkeit hoch ist, dass derartige planeten sowas auch haben. da kohle aus pflanzen entsteht, öl aus abgestorbenen plankton, etc. meere sind auch wichtiger baustein für das klima unseres planeten. also zumindest für die entstehung des lebens auf unserem planeten war alles essentiell.


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Ich verbuche das mal unter "blühende Fantasie".


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Simschi
Beigetreten: 15.07.2006

Original von HijackerStar
Unsere Hollywood Vorstellung von UFOS (klein, die irgendwo abstürzen und sich wenn überhaupt nur via unsinnigen Flugmanövern oder Lichtshows bemerkbar machen), ist dermaßen absurd und an Unrealismus nicht überbietbar.

Vollkommen richtig, die Anzeichen sind weit subtiler.
Twitter heißt jetzt x.com, just saying:f_biggrin:


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HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Ein erste Annäherung Alienverhalten vorauszusagen, wäre mal zu analysieren, wie wir Menschen uns verhalten würden, wenn wir zum ersten Mal auf einen Planeten mit intelligenten Lebensformen auf einem Entwicklungsstand von der Menschheit heute stoßen.


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constentus
Beigetreten: 07.03.2008

Mit meinem Post bezüglich Kohle und Gas Vorkommen auf der Erde wollte ich nicht darauf anspielen, dass Aliens deshalb herkommen würden.
Er war im Zusammenhang mit den vorherigen Gedanken zur Entstehung von Leben ein Hinweis darauf, dass die Entwicklung hier mit Hilfe dieser fossilen "Batterie"(mag auch das Bild eines riesigen Eidotters) womöglich nochmal eine ganz andere ist als auf vielen anderen Planeten mit intelligentem Leben.


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schnup07
Beigetreten: 08.10.2006

Ich finde die Frage nach außerirdischen Lebensformen sehr spannend. Und kann mir nicht vorstellen, dass es keine gibt.

Was ich die letzten Tage gehört habe und etwas wie ein…Ja klar…hatte: die Entwicklung der Menschheit war auch nur möglich, weil auf der Erde über einen sehr langen Zeitraum relativ stabile Bedingungen vorherrschten. Das heißt auch wenn es sehr viele erdähnliche Planeten gibt, muss zusätzlich nicht nur die Zeit für die Entwicklung einer Spezies sondern auch die Stabilität der dort vorherrschenden Bedingungen bedacht werden.

Fand ich sehr spannend 😀

Noch eine für mich spannende Sache:
Wenn Aliens von weit weit weg auf die Erde schauen würden, würden sie die Erde nicht so sehen wie sie aktuell ist, sondern wie sie vor zig 100/1.000 Jahren war (je nach Entfernung) - das war für mich ein aha Moment.


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KingGani
Beigetreten: 08.06.2007

Nach kurzer Recherche vermutet man, dass es ein Fujix Simple HI8 Camcorder war... kommt schon in etwa hin.

Zudem wirkt das rote Aufnahmelämpchen nicht sehr futuristisch.


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extrapartner
Beigetreten: 26.09.2007

Und die daneben Stehenden hätten es bestimmt gar nicht seltsam gefunden, wenn ´95 einer mit nem handgroßen Funktelefon Videos aufnimmt. Muss schon ein Flacherdler Jahrzehnte später auf einem miesen Foto erkennen, da da die Zeitreisenden unterwegs sein müssen.


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Wird obv der Camcorder sein.

Die Geschichte erinnert mich an das Bild hier:

Jahreszahl stand jetzt auf der Seite nicht von der ich es habe. Da hieß es auch, so ein Stil und solche Klamotten gab es doch damals gar nicht.
Irgendwelche Nerds haben dann die Sonnenbrille und Klamotten die man da sieht, aus der Zeit rausgesucht und bewiesen, dass der sich nur untypisch gekleidet hat, es aber eben alles schon gab, auch die Kamera die er in der Hand hält.
Durch den roten Kreis sieht man die auf dem Bild nicht so gut.


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OneSinge
Beigetreten: 02.01.2006

Wie kam jetzt der Sprung von Aliens, die man wenigstens mit der Größe der Galaxie/Universums begründen kann, zu Zeitreisen in die Vergangenheit, die im Gegensatz zu Zeitreisen in die Zukunft theoretisch unmöglich sind?


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Wieso sind Zeitreisen in die Zukunft unmöglich? Warum sollte man auf der Zeitschiene nur in eine Richtung reisen können?


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kusne
Beigetreten: 20.05.2007

SD mal wieder Pech beim Lesen und/oder Denken :facepalm:


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Original von SmartDevil
Wieso sind Zeitreisen in die Zukunft unmöglich? Warum sollte man auf der Zeitschiene nur in eine Richtung reisen können?

Streiche "Zukunft", setze "Vergangenheit".

Also warum sollte das unmöglich sein und warum nur in eine Richtung?


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Zitat

.

Einsteins spezielle Relativitätstheorie sagt doch aus, dass man in der Zeit vorwärts, aber eben nicht zurück reisen kann!


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Zum Beispiel?

Bin auch der Meinung, dass der aktuelle Stand der Wissenschaft davon ausgeht, dass es keine Möglichkeit gibt in die Vergangenheit zu kommen.

Was nicht heißt, dass es nicht irgendwelche vogelwilden Optionen in ferner Zukunft gibt, nur, dass es eben noch keine wissenschaftliche Theorie dazu gibt.


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