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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Eigentlich wollte ich die Sendung wegen Lauterbach gar nicht schauen, habe es jetzt aber nachgeholt:
https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-24-september-2020-100.html

Bitte hört euch mal an was Hamed Abdel-Samad ab Minute 26:30 sagt. Sehr deutlich und klar Dinge angesprochen, die mich auch stören.

- Vertrauenskrise (erneut nach Flüchtlingskrise)
- einheitliche Meinung zu Corona (Politik, Uni, Bundeszentrale für Bildung ...) wer davon abweicht ist raus und abgeschrieben!
- moralisierende Argumente -> du bist herzlos (das kommt mir bekannt vor aus diesem Thread)
- Abstemplung als Nazi, Ignorant, Coronaleugner usw. viel zu schnell
- staatliche Verfahren, dass Maßnahmen auch wirken


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meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Finde es auch schwierig, dass Kritiker aus Foren verbannt werden (Kampfschildkröte hat das ja auf der letzten Seite nochmal bestätigt). Gerade weil die Bevölkerung zwar im Großen und Ganzen hinter den Massnahmen steht, aber nicht hinter allen und auch nicht zu jedweden Bedingungen. Ein Diskurs muss immer möglich sein, zumal die meisten Maßnahmen nicht alternativlos sind. Deswegen finde ich es gut, dass auch Kritikern auf ps.de eine Blattvorm gegeben wird. Und die Moderation passt ja auch.


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katharz
Beigetreten: 28.10.2007

.

Soweit ich weiss ist das ja nur die Übersterblichkeit oder? also nicht alleine der Corona excess.
Wenn man sich mal alle anderen Länder anschaut sieht man, dass nur in der Altersgruppe ab 70 eine Übersterblichkeit herrscht.
Warum sollten also die Toten in England bzw die Überschusstoten in der Altersgruppe ab 35-45 von Covid-19 stammen? Ergibt (für mich) keinen Sinn. Sonst würde man dieses Phänomen auch in anderen Ländern beobachten können und zudem der Alterschnitt nicht bei >80 sein
Du kannst gerne mal bei Euro Momo schauen, da sieht man selbst in der Altergruppe 15-45 eine Übersterblichkeit (In England) in allen anderen Ländern nicht


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dak113
Beigetreten: 25.04.2009

Eben während einer längeren Taxifahrt ein Stück weit die Lebensgeschichte des Fahrers erzählt bekommen. Der Mann musste seinen gelernten Job aufgeben, weil er Lungenkrebs hat. Aus Mangel an Alternativen fährt er seitdem Taxi. Da er natürlich auch aktuell auf das Geld angewiesen ist, heißt das er sitzt als schwer lungenkranker Mensch täglich während einer Pandemie mit Dutzenden Menschen auf engstem Raum zusammen. Jetzt müssen die Passagiere zwar auch eine Maske tragen, allerdings gilt die u.a. ja für Kleinkinder nicht und auch geistig eingeschränkte oder Betrunkene halten sich da nicht immer dran.

Das ist jetzt natürlich wieder nur eine kleine, persönliche Anekdote, die (wahrscheinlich zurecht) gelöscht wird aber imo trotzdem ein gutes Beispiel, um zu veranschaulichen dass wir im Moment quasi nur auf der Verbots- und Maßnahmenschiene unterwegs sind, dem Schutz der eigentlichen Risikopatienten dabei aber kaum Rechnung tragen. Ich lehne mich mal nicht allzu weit aus dem Fenster u d behaupte selbst wenn alle Mitfahrer immer ordnungsgemäß die Maske tragen, ist die Wahrscheinlichkeit Recht hoch dass dieser Mann irgendwann an Corona erkrankt und einen schweren Verlauf haben wird - wieso schaffen wir es als Gesellschaft also nicht dieses Risiko proaktiv anzugehen und gezielt ihn finanziell und gesundheitlich zu schützen? Im Gegenzug wären dann quasi automatisch Lockerungen für die weniger gefährdeten möglich und nötig.


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Chewie
Beigetreten: 02.09.2007

Original von dak113
Eben während einer längeren Taxifahrt ein Stück weit die Lebensgeschichte des Fahrers erzählt bekommen. Der Mann musste seinen gelernten Job aufgeben, weil er Lungenkrebs hat. Aus Mangel an Alternativen fährt er seitdem Taxi. Da er natürlich auch aktuell auf das Geld angewiesen ist, heißt das er sitzt als schwer lungenkranker Mensch täglich während einer Pandemie mit Dutzenden Menschen auf engstem Raum zusammen. Jetzt müssen die Passagiere zwar auch eine Maske tragen, allerdings gilt die u.a. ja für Kleinkinder nicht und auch geistig eingeschränkte oder Betrunkene halten sich da nicht immer dran.

Das ist jetzt natürlich wieder nur eine kleine, persönliche Anekdote, die (wahrscheinlich zurecht) gelöscht wird aber imo trotzdem ein gutes Beispiel, um zu veranschaulichen dass wir im Moment quasi nur auf der Verbots- und Maßnahmenschiene unterwegs sind, dem Schutz der eigentlichen Risikopatienten dabei aber kaum Rechnung tragen. Ich lehne mich mal nicht allzu weit aus dem Fenster u d behaupte selbst wenn alle Mitfahrer immer ordnungsgemäß die Maske tragen, ist die Wahrscheinlichkeit Recht hoch dass dieser Mann irgendwann an Corona erkrankt und einen schweren Verlauf haben wird - wieso schaffen wir es als Gesellschaft also nicht dieses Risiko proaktiv anzugehen und gezielt ihn finanziell und gesundheitlich zu schützen? Im Gegenzug wären dann quasi automatisch Lockerungen für die weniger gefährdeten möglich und nötig.

Wir hatten/haben ja ein Infektionsschutzgesetz, dass eine Pandemie mit dem von dir beschriebenen Ansatz (harte Einschraenkungen/Isolation/Schutz fuer Kranke und Risikopatienten - wenig Einschraenkung fuer Gesunde/starke/junge Menschen), doch dies wurde nicht demensprechend angewendet, sondern es wurde etwas "impovisiert" von Seiten der Regierung.


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berxwedan
Beigetreten: 17.02.2009

Ich lese hier immer wieder, dass Risikogruppen gezielter geschützt werden sollen. Wie würde das denn konkret aussehen?
Ich denke, dass wir aktuell einen ganz guten Weg gehen, der sicherstellt, dass alle weitestgehend am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und trotzdem geschützt werden.
Allerdings denke ich auch, dass die finanziellen Hilfen für einige Bereiche (Künstler, Theater, Musiker, Taxifahrer mit Lungenkrebs) besser sein könnten. Ich verzichte liebend gern auf das Coronageld pro Kind, wenn es gezielter und helfender eingesetzt werden würde.


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Tornano
Beigetreten: 11.12.2007

Original von berxwedan
Ich lese hier immer wieder, dass Risikogruppen gezielter geschützt werden sollen. Wie würde das denn konkret aussehen?
Ich denke, dass wir aktuell einen ganz guten Weg gehen, der sicherstellt, dass alle weitestgehend am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und trotzdem geschützt werden.
Allerdings denke ich auch, dass die finanziellen Hilfen für einige Bereiche (Künstler, Theater, Musiker, Taxifahrer mit Lungenkrebs) besser sein könnten. Ich verzichte liebend gern auf das Coronageld pro Kind, wenn es gezielter und helfender eingesetzt werden würde.

Wir haben diese Hilfen schon. Sowohl für die Arbeitnehmer als auch für die Selbständigen. Bei den Selbständigen kann man über die Höhe streiten. Die Arbeitnehmer sind aber bereits vollständig geschützt.


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meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht für draußen (öffentliche Plätze, bei generell zu hohen Infektionszahlen etc.) und zwar für Gesamtdeutschland. Das halte ich in der derzeitigen Lage wirklich weit über das Ziel hinausgeschossen.


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Super-Moderator
Spiike
Beigetreten: 10.07.2014

Verwarnung an sarkozysyndrom wegen Beleidigung. Wir sind nicht im BBV.

MfG Spiike


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Super-Moderator
Spiike
Beigetreten: 10.07.2014

Verwarnungen für uludaq wegen Spam.

MfG Spiike


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berxwedan
Beigetreten: 17.02.2009

@Jakob: Danke für deine Antwort, ich gehe da noch drauf ein, finde nur gerade die zeit nicht dafür.


Antwort
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Super-Moderator
Spiike
Beigetreten: 10.07.2014

Hallo sarkozysyndrom,
da scheinst du deinen Beitrag wohl nicht mit voller Konzentration geschrieben zu haben wenn dir schon der Inhalt nicht mehr bewusst ist. Die Aussage mit den angeblich AfD nahen Moderatoren hast du in einem anderen Beitrag geschrieben und der steht auch noch: https://forums.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?postid=20128064#post20128064

Das verunglimpfen von anderen Usern zählt aber als Beleidigung und daher wurde der Beitrag gelöscht. Bei weiteren Fragen zu dieser Moderation kannst du gern eine persönliche Nachricht schreiben. Die öffentliche Diskussion dazu ist beendet.

MfG Spiike


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berxwedan
Beigetreten: 17.02.2009

Eigentlich kann ich meine Antwort recht kurz runterbrechen: Ein gezielter Schutz von Risikogrupen bei gleichzeitiger Lockerung würde wohl immer zu einer gewissen Ausgrenzung der anfälligeren Personen führen. Beispielsweise könnte ich meine Mutter wohl kaum noch bedenkenlos besuchen, wenn um mich herum alle ganz normal in Bars rumhängen und auf Konzerte gehen, selbst wenn ich das nicht mache. Und das würde wohl nicht nur mir so gehen. Und dabei ist meine Mutter einfach nur im älteren Semester und hat noch nicht mal relevante Beschwerden.
Wie gesagt, ich finde den "Kompromiss", den wir aktuell haben ganz gut. Alle schränken sich ein, dafür können aber auch alle weitestgehend am gesellschaftlichen leben teilnehmen. Ob gleichzeitig Hilfen und Gelder vernünftig sind, steht auf einem anderen Blatt.


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Das Bürgeramt fährt zu den Menschen

Seit Mai besucht nicht mal das Jugendamt die Familien.

Alle schränken sich ein,

Bei manchen kann aber nicht von "Einschränkung" die Rede sein. Manche gehen einfach komplett pleite.

Zum Beitrag von jak0b: und es müssten sich ja auch nur die Leute dran halten, die Bock drauf haben. Wenn jemand das Risiko eingehen möchte, why not?


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idude
Beigetreten: 12.08.2006

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Mit dem einzigen Problem, dass ihr nirgendwo auf der Welt Urlaub machen könnt, weil ihr auf Grund der exorbitant hohen Infektionszahlen in jedem Land der Welt Einreiseverbot habt. Aber Urlaub in Deutschland ist eh schön. Und stärkt die heimische Wirtschaft. Was wohl auch dringend nötig sein wird.

Jetzt nur mal einen Punkt (von vielen) rausgepickt, wos nicht ganz zu Ende gedacht wurde.


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berxwedan
Beigetreten: 17.02.2009

1. Dass, du dich aktuell bei Besuchen deiner Eltern in Sicherheit wiegst, ist nur ein Gefühl. Das Risiko von Corona ist aktuell immer und überall vorhanden, ansonsten hätten wir die ganzen Maßnahmen nicht. Und wenn du jetzt sagst, du kannst aktuell deine Mutter risikofrei oder bedenkenlos besuchen und musst keine besondere Vorsicht walten lassen, ist das meiner Meinung nach ein Trugschluss.

Ich fühle mich aktuell nicht sicher, aber das Risiko ist noch vertretbar. Und jedes Wochenende überlege ich auf's Neue, ob es gerade vertretbar ist meine Mutter zu besuchen. Das ist es in aller Regel auch nur deshalb, weil ich ziemlich straight von zuhause aus arbeite und selber meine Kontakte eher gering halte.
Und ich glaube kaum, dass sich die ältere Generation geehrt fühlen würde, wenn es Extrawürste an jeder Ecke gibt, wenn der Preis dafür eine größere gesellschaftliche Isolation ist.

Bei manchen kann aber nicht von "Einschränkung" die Rede sein. Manche gehen einfach komplett pleite.

Richtig, das ist unschön und die Hilfen können bestimmt besser und zielgerichteter sein. Grundsätzlich kann man aber nicht alle negativen Effekte auffangen, und vor allem nicht dadurch, dass man irgendwelche Menschen zum Selbstschutz aus der Gesellschaft ausklammert.


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topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Ich nehme an das ist auf alle bezogen egal ob infiziert oder nicht? Gibt’s das auch auf infizierte?


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

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Nachfolgend noch die tatsächliche Wahrscheinlichkeit als Engländer zwischen Januar und Juni an Corona gestorben zu sein.

Finde ich krass viel. Hätte ich nicht gedacht. Aber England steht auch deutlich schlechter da als Deutschland oder? Und jetzt sind die Sterberaten ja auch in allen Ländern runtergegangen. Mit und ohne Lockdown.

Von "1:200" wie es aber u.A. bei Lanz von einem Physikprofessor dargestellt wird kann aber dennoch keine Rede sein. Und ich weiß dass ihr das wisst. Aber das sowas im öffentlich rechtlichen verbreitet werden darf... :f_mad:


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pg89
Beigetreten: 05.04.2008

Woher kommen die Zahlen und wie kommt man auf negative wahrscheinlichkeiten? Ich gehe mal davon aus, dass -0,0% irgendwas leicht negatives ist? Denn 0,0 ohne Vorzeichen gibt es ja auch nochmal.


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Palmero92
Beigetreten: 23.05.2010

Man hat als >90-jährige/r auch jedes Jahr >15% Equity auf Herzversagen und 10% auf Krebstod. Die Lebenserwartung beträgt ca 4 Jahre (im Alter von 90). Geht aber leider total am Thema vorbei, imo...

und irgendwas stimmt ganz massiv nicht mit deinen Zahlen... 54k Übersterblichkeit in UK wurde gemessen, davon ~42k positiv auf Corona getestet (Differenz wird u.a. auch den Lockdown-Maßnahmen zugeschrieben). Deine Zahl "absolutes Sterberisiko Corona Januar bis Juni" basiert auf 141k Corona-Toten? Kann man also nochmal durch 3.5x teilen...


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