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Jäger Anyone?
 
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Jäger Anyone?

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Wamaroa
Joined: 13.11.2006

Jäger (zumindest welche die das jagne ernst nehmen) versuchen aber meistens das Tier mit nem Blattschuss zu killen und wenn ein Tier nur angeschossen wird ist es eigentlich Pflicht (ka ob das gesetzlich geregelt ist) nen Nachsuchhund dabei zu haben bzw. jemanden zu kennen der kurzfristig verfügbar ist.

btw. sind die meisten nachsuchen für Tiere die von Autos angefahren wurden, das passiert weit öfter.


Antwort
Zitat
josch2001
Joined: 25.03.2006

Original von TheKami

Original von josch2001

Original von TheKami

Original von nocl
Aber muesste es nicht, wenn die Moeglichkeit besteht, das Tier schmerzfreier/sicherer zu toeten gesetzlich vorgeschrieben sein, diese Methode anzuwenden? Der Trophaeengewinn sollte ja hoechstens zweitrangig sein!

Wenn das Tier tot ist, ist es tot. Wie soll das denn noch toter sein oder besser tot?

?(
Wenn du das Tier am Arsch triffst z.b. wirds auch iwann sterben, dauert halt dann ein paar Minuten/Stunden bis es verblutet ist. Ist doch ein Unterschied zum Blattschuß, bei dem das Tier afaik sofort tot ist.

Ja und mit nem anderen Geschoss ist ein Arschtreffer besser oder wie? Sollte doch klar sein, dass man treffen muss.

Am Arsch vielleicht, aber wenn man im Brustbereich trifft, kann ich mir schon gut vorstellen, dass ne größere Verletzung auch zu ner schnelleren Tötung führt. Bin aber auch kein Fachmann, vielleicht kann da mal jemand von den Schießwütigen (:coolface: ) was zu sagen.

Edit:
Aus Wiki

Bei der Jagd werden größtenteils Teilmantelgeschosse verwendet, da diese bei waidgerechtem Schuss durch die effektive Energieabgabe im Wildkörper zuverlässiger zum sofortigen Tod des beschossenen Wildes führen als Vollmantelgeschosse. Für die Jagd auf Großwild (Elefanten, Büffel) werden wegen der höheren benötigten Durchschlagskraft aber auch teilweise Vollmantelgeschosse bzw. massive Kupfer- oder Messinggeschosse verwendet. Für die Jagd auf pelzliefernde Tiere werden ebenfalls Vollmantelgeschosse bevorzugt, da Teilmantelgeschosse bei einem Durchschuss wegen der großen Austrittsöffnung zu viel Pelz zerstören würden.


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Zitat
jor1ss
Joined: 20.07.2008

Original von Katersche
Ok wir machen es einfach.

Wer kennt wen der von nem Jäger erschossen wurde?

erschossen nicht, aber ein freund von mir wurde angeschossen. mir war noch nicht mal bekannt dass hier gejagt wird. kann smokinnurse schon irgendwie verstehen wenn er oft im wald unterwegs ist.

wärs nicht sinnvoll die jagd vorher anzukündigen? wenns zu oft ist dann einfach ne feste zeit ausmachen, damit die, die eben auch mal durch den wald laufen wollen auch wirklich sicher sind? mir würden keine nachteile einfallen.


Antwort
Zitat
AGGROFORST
Joined: 26.04.2008

Also...

Der hier oft zitierte Blattschuss ist eigentlich nie das Ziel. der Name kommt von (Schulter-) Blatt, einem Knochen. Trifft man diesen hat man eine relativ große Zerstörung von Wildbret was obv nicht erwünscht ist.

Ziel ist ein sogenannter Kammerschuss, der die sogenannte Kammer (Herz/Lungenbereich) trifft und zu 100% tödlich ist.

Auch wenn jetzt bestimmt wieder einige entsetzt aufschreien werden mal zu den Fakten. Ein Kammerschuss ist nicht sofort tödlich, sondern zeitnah.

Afaik gibt es nur 2 Treffer die den nahezu sofort letal sind. Erstens der Kopfschuss, der zurecht fast nie praktiziert wird, da bei schon leichtem verziehen sehr grausame Verletzungen und Folgen auftreten können. Z.B. wird das Maul weggeschossen und das Tier verdurstet kläglich. Auch Nachsuchen haben bei solchen Treffern sehr selten Erfolg, da das Tier noch 100% mobil ist und der Blutfluss sehr schnell endet.
Und der Zweite ist der sogenannte Hochblattschuss, der das Rückgrat trifft. Hierbei tritt wieder massive Zerstörung der wertvollsten (Rücken / Filet) Wildbretteile auf und ist aus diesem Grund nicht erwünscht.

@Jor1ss zu bestimmten Jahreszeiten bin ich jeden Tag mogens und abends draußen sehe keinen Sinn in einer Ankündigung vor allem weil es imho nicht gefährlich ist ;)


Antwort
Zitat
Heinz021
Joined: 27.09.2007

bin eigentlich auch pro jäger (wenn sie denn verantwortungs und respektvoll dem wild gegenüber agieren), kenne auch selber einige

das thema mit dem kugelfang, das der "troll" (weit weg von trolling imo) hier angesprochen hat, finde ich aber schon ein wenig beunruhigend, da OPs erklärungen/beschwichtigungen schon mehr als dürftig waren.
("wenn man durch nen busch nicht sehen kann, kann da auch keine kugel durch und einen dahinterstehenden verletzen" oder so ähnlich)

bin selber armbrustschütze und da dringt der bolzen bis zu 11cm (!!!) in vollholz ein. kenne jetzt eure kaliber nicht, aber da ein projektil viel kürzer als ein bolzen ist, wird es wohl um einge cm mehr durch holz durchdriingen können.
da schießt man doch locker durch 10m buschwerk (würde meine armbrust wohl auch schaffen) ;)

bin offensichtlich selber oft im wald unterwegs ;)
bis jetzt, ohne sorgen...


Antwort
Zitat
smokinnurse
Joined: 26.03.2007

wird eigentlich das fleisch von nur angeschossenen tieren, die erst bei der nachsuche stunden später(?)/am nächsten tag(?) verendet aufgefunden werden, auch verkauft?

und wieviele tiere werden nur verwundet?

und warum wird eigentlich nicht mit betäubungswaffen geschossen und das betäubte tier dann mit einem nahschuss oder mit anderen mitteln getötet?
gezüchtete säugetiere dürfen meines wissens ja nur noch nach der betäubung getötet werden


Antwort
Zitat
AGGROFORST
Joined: 26.04.2008

@ Heinz

Buschwerk ist auch kein ausreichender Kugelfang.

Unsere Geschosse haben aber keine massiv größere Durchschlagskraft, da Teilmantelgeschosse verwendet werden, die sich sehr stark zerlegen.


Antwort
Zitat
smokinnurse
Joined: 26.03.2007

Original von Heinz021
da schießt man doch locker durch 10m buschwerk (würde meine armbrust wohl auch schaffen) ;)

hab einen bericht über eine testreihe gelesen, bei dem durch ein 50m breiten, übermannshohen maisbestand geschossen wurde
sogar schrot hatte nach den 50m noch genügend wumms, um ernsthaft zu verletzten
vollmantelmunition (heisst das so?) war auch nach 50m mais noch tödlich


Antwort
Zitat
shaddiii
Joined: 05.04.2009

Ich stells mir schwer vor, mit einem Betäubungspfeil 100m weit zu schießen. Die Zuchtsäugetiere, die du meinst, sind nunmal domestiziert, so dass man nah an sie herankommt und eine "humanere" Form der Tötung möglich ist. Wobei man da über die Umstände auch diskutieren kann, wenn ich mir einige TV Dokus anschaue.

Die Frage "pro oder contra Jäger" stellt sich doch prinzipiell gar nicht, da Jäger einfach notwendig sind. Manche scheinen echt zu denken, das seien einfach nur schießwütige Deppen, denens Spaß macht was abzuknallen. Was passieren würde, wenns keine Jäger gäbe, ist hier scheinbar erstaunlicherweise einigen nicht klar.

Ich seh schon die Schlagzeile: "Berliner Hausbesitzer von Betäubungspfeil getroffen! Er lag stundenlang sabbernd in der Kälte, bis ein Spürhund ihn schließlich auffand."


Antwort
Zitat
AGGROFORST
Joined: 26.04.2008

Original von shaddiii
...

Ich seh schon die Schlagzeile: "Berliner Hausbesitzer von Betäubungspfeil getroffen! Er lag stundenlang sabbernd in der Kälte, bis ihn ein Jäger endlich aufbrach."

FYP

:coolface:


Antwort
Zitat
ChrizJay
Joined: 03.03.2007

hab jetzt kein bock auf google, mal paar fragen an die jäger

darf ich besoffen jagen?

gibt es ein mindestalter/größe für wild oder darf ich auch frischlinge schießen? (was passiert wenn ich ein wild für größer einschätze als es wirklich ist?)

macht man den schein einmal und hat ihn dann lifetime(mit verlängerung obv) oder muss ich da jedes jahr nen eignungstest machen?

werd ich auch als schlachter ausgebildet? oder muss ich jedes mal nachdem ein wild erschossen wurde zum metzger wegen seuchengefahr etc.

gibt es ein beschränkung auf geschossene tiere (jahr,monat,tag)

wie komm ich an die verschiedenen wälder ran, zwecks erlaubnisschein etc. gibts da was öffentliches oder nur über beitritt in einen verein

ist fallen aufstellen erlaubt? oder besser gesagt, sowas wie anlocken durch futter etc

hand auf herz wie lang muss ich durchschnittlich im wald sitzen/stehen um ein tier zu erwischen(klar kommt auf gebiet,erfahrung, glück etc an.-.. ) ich mein eure privaten erfahrungen mit tagen wo nichts geht oder geht schon öfters was....

danke und beste grüße


Antwort
Zitat
Heinz021
Joined: 27.09.2007

Original von AGGROFORST
@ Heinz

Buschwerk ist auch kein ausreichender Kugelfang.

Unsere Geschosse haben aber keine massiv größere Durchschlagskraft, da Teilmantelgeschosse verwendet werden, die sich sehr stark zerlegen.

ok, da du dich auch auszukennen scheinst, könntest doch bitte mal auf diese punkte eingehen:

wenn der bock auf einem hügel steht, darf nicht auf ihn geschossen werden?

bzw wiese/feld und wenn nicht vom hochsitz, sondern auf dem boden stehend geschossen wird, dann gibts doch keinen kugelfang

dass jäger in flachem gelände ohne hochsitz schiessen, habe ich jedenfalls schon öfter erlebt
und ist die entfernung grösser, wird der schusswinkel auch immer spitzer, auch wenn das tier deutlich kleiner als der schütze ist und fehlschüsse tragen somit weiter

oder der bock steht am waldrand vor unterholz
und man kann gar nicht sehen, wie es nach dem unterholz weitergeht


Antwort
Zitat
josch2001
Joined: 25.03.2006

Original von AGGROFORST
Also...

Der hier oft zitierte Blattschuss ist eigentlich nie das Ziel. der Name kommt von (Schulter-) Blatt, einem Knochen. Trifft man diesen hat man eine relativ große Zerstörung von Wildbret was obv nicht erwünscht ist.

Ziel ist ein sogenannter Kammerschuss, der die sogenannte Kammer (Herz/Lungenbereich) trifft und zu 100% tödlich ist.

Auch wenn jetzt bestimmt wieder einige entsetzt aufschreien werden mal zu den Fakten. Ein Kammerschuss ist nicht sofort tödlich, sondern zeitnah.

Afaik gibt es nur 2 Treffer die den nahezu sofort letal sind. Erstens der Kopfschuss, der zurecht fast nie praktiziert wird, da bei schon leichtem verziehen sehr grausame Verletzungen und Folgen auftreten können. Z.B. wird das Maul weggeschossen und das Tier verdurstet kläglich. Auch Nachsuchen haben bei solchen Treffern sehr selten Erfolg, da das Tier noch 100% mobil ist und der Blutfluss sehr schnell endet.
Und der Zweite ist der sogenannte Hochblattschuss, der das Rückgrat trifft. Hierbei tritt wieder massive Zerstörung der wertvollsten (Rücken / Filet) Wildbretteile auf und ist aus diesem Grund nicht erwünscht.

@Jor1ss zu bestimmten Jahreszeiten bin ich jeden Tag mogens und abends draußen sehe keinen Sinn in einer Ankündigung vor allem weil es imho nicht gefährlich ist ;)
Wie funktioniert das eigtl. mit dem zielen? Kenns nur vom Bund, da konnte man die Zieleinrichtung auf 100, 200, 300 und 400m einstellen und hat auch exakt immer aus diesen Entfernungen geschossen. Wohlgemerkt auf eine sich nicht bewegende Zielscheibe. Trotzdem hatte man mehr oder weniger Streuung. Wenn ich jetzt bedenke, dass die Entfernung ja nicht genau bekannt ist, und sich das Objekt noch bewegt stell ichs mir schon recht schwierig vor da so genau zu treffen. Vom Ansitz evtl. für gute Schützen noch machbar, aber wie sieht es da aus bei Treibjagden wo die Tiere ja auf der Flucht sind. Wird da aussschliesslich mit Schrot geschossen?


Antwort
Zitat
AGGROFORST
Joined: 26.04.2008

Original von Heinz021

Original von AGGROFORST
@ Heinz

Buschwerk ist auch kein ausreichender Kugelfang.

Unsere Geschosse haben aber keine massiv größere Durchschlagskraft, da Teilmantelgeschosse verwendet werden, die sich sehr stark zerlegen.

ok, da du dich auch auszukennen scheinst, könntest doch bitte mal auf diese punkte eingehen:

wenn der bock auf einem hügel steht, darf nicht auf ihn geschossen werden?

Richtig

bzw wiese/feld und wenn nicht vom hochsitz, sondern auf dem boden stehend geschossen wird, dann gibts doch keinen kugelfang

Doch, außer ich schieße auf Objekte oberhalb der Visierlinie. Hier ist bei der Platzsuche besondere Sorgfalt von nöten. Selten ist ein Gelände tatsächlich Eben. Abschüssiges Gelände ist zu vermeiden.

dass jäger in flachem gelände ohne hochsitz schiessen, habe ich jedenfalls schon öfter erlebt
und ist die entfernung grösser, wird der schusswinkel auch immer spitzer, auch wenn das tier deutlich kleiner als der schütze ist und fehlschüsse tragen somit weiter

s.o.

oder der bock steht am waldrand vor unterholz
und man kann gar nicht sehen, wie es nach dem unterholz weitergeht

Ist der Bereich hinter dem Wild nicht einsehbar darf nicht geschossen werden. Alles abhängig von Ortskenntnis, Winkel aus dem geschossen wird, usw. Generell gilt im Zweifel Finger gerade lassen.

Nochmal als Klarstellung:

Kugelfang ist der gewachsene Boden. Buschwerk, Jungwuchs sowie Stangenholz gelten nicht als Kugelfang


Antwort
Zitat
smokinnurse
Joined: 26.03.2007

Original von shaddiii
Ich stells mir schwer vor, mit einem Betäubungspfeil 100m weit zu schießen. Die Zuchtsäugetiere, die du meinst, sind nunmal domestiziert, so dass man nah an sie herankommt und eine "humanere" Form der Tötung möglich ist. Wobei man da über die Umstände auch diskutieren kann, wenn ich mir einige TV Dokus anschaue.

Die Frage "pro oder contra Jäger" stellt sich doch prinzipiell gar nicht, da Jäger einfach notwendig sind. Manche scheinen echt zu denken, das seien einfach nur schießwütige Deppen, denens Spaß macht was abzuknallen. Was passieren würde, wenns keine Jäger gäbe, ist hier scheinbar erstaunlicherweise einigen nicht klar.

Ich seh schon die Schlagzeile: "Berliner Hausbesitzer von Betäubungspfeil getroffen! Er lag stundenlang sabbernd in der Kälte, bis ein Spürhund ihn schließlich auffand."

ob man 100m schiessen kann oder muss, das weiss ich nicht
und ob das mit betäubungsmunition geht, natürlich auch nicht - vermutlich eher nicht

zumindest mir gehts auch nicht um ein grundsätzliches pro oder contra jagd
sondern um die begleitumstände
ich rede ja auch nicht pro oder contra autofahren, wenn ich für einen vernünftig regulierten verkehr bin

für mich gibts halt zwei neuralgische punkte
1. die sicherheit (beteiligter und unbeteiligter)
2. der umgang mit dem tier
und evtl als 3. das fleisch und dessen qualität, denn ich esse ganz gerne ab und zu wild

inwieweit und ob überhaupt die massenhafte jagd vernünftig oder unvernünftig ist, will ich da gar nicht diskutieren
zumal es bei solchen diskussionen auch nie zu einem gemeinsamen nenner kommen wird
da nehme ich also erst einmal die jagd und die jäger als solches als gegeben hin
was aber nicht heisst, dass das auch für schiesswütige dummköpfe gilt
und wenn man mal überlegt, wie der durchschnittmensch so drauf ist, wäre es schon sehr verwunderlich, wenn es davon nicht eine ganze menge gäbe


Antwort
Zitat
AGGROFORST
Joined: 26.04.2008

@josch war nicht beim Bund aber afaik schießt man da ja nicht mit Zieloptik, sondern über Kimme und Korn.
Es läuft so ab, dass die Waffe auf eine bestimmte Distanz "Fleck" schießt. Bei mir. z.B. auf ~160m was bedeutet, dass ich auf 100m einen 4cm Hochschuss habe. Da mir diese Fakten bekannt sind kann ich beim zielen entsprechend reagieren.
Da ich hauptsächlich die Waldjagd ausübe sind Schüsse > 100m eher die Ausnahme. Und mein Kaliber ist dafür auch nicht wirklich geeignet, da zu langsam/schwer.

Bei Treibjagden ist es Wildabhänig. Auf rehwild wird meistens nur im stehenden Zustand geschossen. Auf Schwarzwild fast immer in Bewegung. Dann aber auf Distanzen von 10m-50m. Dies muss man einfach üben auf Schießständen (Disziplin "laufender Keiler", oder noch besser im Schiesskino)

@smokin:

Ich kann dich "beruhigen" da gibt es mindestens so viele Vollidioten wie sonst auch. Aber da gilt eben auch das selbe wie im Strassenverkehr gegen Leute die sich nicht an Regeln halten helfen auch nicht mehr Regeln.


Antwort
Zitat
josch2001
Joined: 25.03.2006

Ahja, danke.
Ja beim Bund normalerweise über Kimme und Korn.


Antwort
Zitat
smokinnurse
Joined: 26.03.2007

Original von AGGROFORST

wenn der bock auf einem hügel steht, darf nicht auf ihn geschossen werden?

Richtig

da hab ich witzerweise in einer kochsendung^^ im fernsehen genau das gegenteil gesehen
da stand ein gamsbock auf einem felsgrat, in vielleicht in 200m+ entfernung und fiel nach dem schuss hinter den grad
er stand also frei auf einer anhöhe

dahinter war eine senke, danach wieder ein hang, vielleicht in 300-500m entfernung zum standort des bocks
irgendein wanderer auf diesem hang hätte also getroffen werden können
und es wurde von unten nach oben geschossen

zum boden als kugelfang:
auf vereistem boden (so hab ich zumindest gelesen) können kugeln abprallen
das gilt dann wahrscheinlich auch für steinigen boden


Antwort
Zitat
AGGROFORST
Joined: 26.04.2008

Original von ChrizJay
hab jetzt kein bock auf google, mal paar fragen an die jäger

darf ich besoffen jagen?

Nein, was nicht heisst das es nicht passiert.

gibt es ein mindestalter/größe für wild oder darf ich auch frischlinge schießen? (was passiert wenn ich ein wild für größer einschätze als es wirklich ist?)

Es dürfen/sollen auch Frischlinge bejagt werden. Grundsätzlich gibt es innerhalb der Arten für einzelne Vertreter (z.B: bei Rehen Bock/Kitz/Ricke) verschiedene Jagdzeiten in denen sie bejagt werden dürfen.

macht man den schein einmal und hat ihn dann lifetime(mit verlängerung obv) oder muss ich da jedes jahr nen eignungstest machen?

Lifetime mit Verlängerung. Einige Drückjagd (Volksmund Treibjagd) Veranstalter verlangen einen aktuellen Nachweis der Schießfertigkeit von einem Schießstand/-kino.

werd ich auch als schlachter ausgebildet? oder muss ich jedes mal nachdem ein wild erschossen wurde zum metzger wegen seuchengefahr etc.

Hygienevorschriften wurden in den letzten Jahren , imo leider, sehr stark verschärft. Bei Sauen und Raubwild ist vor dem ins Verkehr bringen eine Trichinenschau (Veterinär) zwingend vorgeschrieben.

gibt es ein beschränkung auf geschossene tiere (jahr,monat,tag)

Versteh ich nicht. Aber es gibt so genannte Abschusspläne sollte das gemeint sein. Diese sind zumindest in Ba-Wü 3 jährig.

wie komm ich an die verschiedenen wälder ran, zwecks erlaubnisschein etc. gibts da was öffentliches oder nur über beitritt in einen verein

Es gibt in Deutschland keine Jagdvereine. Jeder Grundbeitzer ist Zwangsmitglied in der Jagdgenossenschaft. Besitzt man >= 80ha zusammenhängende bejagbare Fläche darf man das Jagdrecht selbst ausgeüben/verpachten. Bei kleineren Flächen verpachtet die Jagdgenossenschaft und zahlt anteilig an ihre Mitglieder aus.

ist fallen aufstellen erlaubt? oder besser gesagt, sowas wie anlocken durch futter etc

Teilweise GIDF ;)

hand auf herz wie lang muss ich durchschnittlich im wald sitzen/stehen um ein tier zu erwischen(klar kommt auf gebiet,erfahrung, glück etc an.-.. ) ich mein eure privaten erfahrungen mit tagen wo nichts geht oder geht schon öfters was....

Extem abhängig vom Gebiet. Ich habe schon gejagt wo das Verhältnis Ansitz zu Erfolg 20 zu 1 war, aber auch schon 3 zu 1.

danke und beste grüße


Antwort
Zitat
AGGROFORST
Joined: 26.04.2008

Original von smokinnurse

Original von AGGROFORST

wenn der bock auf einem hügel steht, darf nicht auf ihn geschossen werden?

Richtig

da hab ich witzerweise in einer kochsendung^^ im fernsehen genau das gegenteil gesehen
da stand ein gamsbock auf einem felsgrat, in vielleicht in 200m+ entfernung und fiel nach dem schuss hinter den grad
er stand also frei auf einer anhöhe

dahinter war eine senke, danach wieder ein hang, vielleicht in 300-500m entfernung zum standort des bocks
irgendein wanderer auf diesem hang hätte also getroffen werden können
und es wurde von unten nach oben geschossen

Damals als ich im Ferienlager war...... Ich kann nur sagen wie die regeln sind und möchte Jägerlatein nicht kommentieren.

zum boden als kugelfang:
auf vereistem boden (so hab ich zumindest gelesen) können kugeln abprallen
das gilt dann wahrscheinlich auch für steinigen boden

Ja das ist so.


Antwort
Zitat