Original von shaddiii
Ich stells mir schwer vor, mit einem Betäubungspfeil 100m weit zu schießen. Die Zuchtsäugetiere, die du meinst, sind nunmal domestiziert, so dass man nah an sie herankommt und eine "humanere" Form der Tötung möglich ist. Wobei man da über die Umstände auch diskutieren kann, wenn ich mir einige TV Dokus anschaue.
Die Frage "pro oder contra Jäger" stellt sich doch prinzipiell gar nicht, da Jäger einfach notwendig sind. Manche scheinen echt zu denken, das seien einfach nur schießwütige Deppen, denens Spaß macht was abzuknallen. Was passieren würde, wenns keine Jäger gäbe, ist hier scheinbar erstaunlicherweise einigen nicht klar.
Ich seh schon die Schlagzeile: "Berliner Hausbesitzer von Betäubungspfeil getroffen! Er lag stundenlang sabbernd in der Kälte, bis ein Spürhund ihn schließlich auffand."
ob man 100m schiessen kann oder muss, das weiss ich nicht
und ob das mit betäubungsmunition geht, natürlich auch nicht - vermutlich eher nicht
zumindest mir gehts auch nicht um ein grundsätzliches pro oder contra jagd
sondern um die begleitumstände
ich rede ja auch nicht pro oder contra autofahren, wenn ich für einen vernünftig regulierten verkehr bin
für mich gibts halt zwei neuralgische punkte
1. die sicherheit (beteiligter und unbeteiligter)
2. der umgang mit dem tier
und evtl als 3. das fleisch und dessen qualität, denn ich esse ganz gerne ab und zu wild
inwieweit und ob überhaupt die massenhafte jagd vernünftig oder unvernünftig ist, will ich da gar nicht diskutieren
zumal es bei solchen diskussionen auch nie zu einem gemeinsamen nenner kommen wird
da nehme ich also erst einmal die jagd und die jäger als solches als gegeben hin
was aber nicht heisst, dass das auch für schiesswütige dummköpfe gilt
und wenn man mal überlegt, wie der durchschnittmensch so drauf ist, wäre es schon sehr verwunderlich, wenn es davon nicht eine ganze menge gäbe