Original von pistenstuermer
Ich glaube du hast MLC und SLC verwechselt.
Yo, habe ich.
Tatsache bleibt aber, das einige Daten fixe Positionen auf der Platte haben, egal ob hdd oder ssd. FAT (um nur mal das naheligendste zu nennen) funktioniert einfach so. NTFS hat sogar noch ein Pseudojournal, was die writes mal einfach verdoppelt. Bei Vista's Variante TxF sogar vervierfacht, sprich: einmal Datei schreiben, vier Schreiboperationen auf der Platte (Metajournal, Journal, Daten, Journal).
Und gerade im Datenbankbetrieb kommen eine menge writes zustande: Index, transaction log, data, transaction log. Das bei jedem Insert. Könnte das der Grund sein, warum man in Servern keine SSDs findet? Ausser vielleicht in HighPerformance-Webclustern die ihre Daten auf dedizierten Datenbankservern mit hdd-Raids schreiben?
Und mal grundsätzlich zur Aussage, Betriebssysteme hätten wenig writes: Alle logs ausgestellt? keine Tempdateien, kein virtueller Arbeitsspeicher? Kein Browsercache? Autospeichern in OfficeSuite X ausgestellt?
Ich habe ja auch nicht gesagt, das SSDs keinen Sinn machen, nur kann ich jetzt schon die Freds vor mir sehen "SSD bootet nicht mehr, wie komm ich an meine Daten? HELP PLZZZZ". Deswegen empfehle ich jetzt dringend regelmäßige Backups, um hinterher boshaft sagen zu können "Ich hab's doch gesagt!"